Protokoll Funktionelle Pflanzenanatomie SS 2008 Innhaltsverzeichni­s: 1. Zellen, Zellorganellen, Stärke (Protokollteil besteht ausschließlich aus Zeichnungen) 2. Stoffaufnahme und Pla
Verwendete Hunderassen im Diensthundewesen: Von den ungefähr 500 verschiedenen, uns bekannten Hunderassen, eignen sich im Großen und Ganzen nur 9 Rassen für die Polizeihunde-Ausbi­ldung. Für Spe
Bei
der Gametogenese von Angiospermien, werden die weiblichen Gametophyten in den
Kapellen gebildet und die männlichen in den Stamina. Die Stamina bestehen aus
einem Filament und der Anthere. In der Anthere befinden sich die Sporangien,
die Pollensäcke,in denen Spermatogenese stattfindet.
Zuerst werden diploide
Zellen meiotisch geteilt. Die so entstandenen Mikrosporenmutterzellen
durchlaufen eine Meiose, bei der vier Mikrosporen entstehen. Diese Mikrosporen
teilen sich noch einmal inäqual in eine Zelle mit einem generativen und einem
vegetativen Zellkern (Vorlesung Entwicklungsbiologie, 2010).
Bei
der Mikrosporenkultur unterdrückt man genau diese Teilung. Stattdessen, teilen
sich die Zellen äqual. Die Mikrosporen werden aus den Antheren entfernt und auf
ein Induktionsmedium aufgetragen (Skript, 2010)
Der
Vorläufer der Mikrosporenkultur ist die Antherenkultur. Dabei werden die
Antheren mit den unreifen Mikrosporen nach einer Kältebehandlung aus den Blüten
entfernt und auf ein Induktionsmedium gesetzt. Dieses wird in einem
Kulturschrank bei 22-24° C bebrütet.
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Bei
der Mikrosporenkultur werden die Blüten bzw. Ähren der selben Behandlung
ausgesetzt wie eine Antherenkultur. Vor dem auftragen auf das Induktionsmedium
werden die Mikrosporen jedoch aus den Antheren entfernt.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abb.
1: Antherenkultur
2. Material und Methoden
Die
einzustellende Populationsdichte bei vorbehandelten Mikrosporen ist anders als
Skript angegeben 2,5 * 105.
Der
Rest siehe Skript
3. Ergebnisse
Die
Mikrosporenkultur wird wie im Skript vorgegeben hergestellt und unter dem
Mikroskop betrachtet. Es werden 10 Großquadrate ausgezählt um die Anzahl
vitaler Mikrosporen zu berechnen.
Tabelle1:
Auszählung zur Bestimmung der Anzahl der Mikrosporen in 10 Großquadraten
Die
Auszählung ergibt 88 Mikrosporen in 10 Großquadraten.
Mit
diesem Wert wurde weiter gerechnet.
Rechnung
Gesamtausbeute
Um
die Gesamtausbeute zu berechnen wurde das Ergebnis der Auszählung (88) mit dem
Zählkammerfaktor für 1 mL (500) und dem Mannitol Volumen mit dem die
Mikrosporensuspension (20 mL) aufgefüllt wurde multipliziert.
88
* 500 * 20 mL= 880000
Es
ergab sich eine Ausbeute von 8,8 * 105 Mikrosporen pro Milliliter
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(8,8
* 105)* 0.775 = 682000
Die
Anzahl vitaler Mikrosporen betrug 682000 Mikrosporen pro Milliliter
Populationsdichte
Um
die Populationsdichte von 2,5 *105 Mikrosporen einzustellen, wurde
die Anzahl vitaler Mikrosporen durch die Populationsdichte dividiert.
88*0,775
= 2,72 = 3 mL
2,5
* 105
Es
wurden also insgesamt 3 mL der Mikrosporensuspension in Petrischalen verteilt.
In jede Petrischale kamen 1 mL.
Abb.
2: Mikrosporen angefärbt unter dem UV-Mikroskop
4. Diskussion
Die
Gesamtausbeute war mit 880000 Mikrosporen eher gering. Die Vitalitätsrate ist
die Prozentangabe der lebenden Mikrosporen. Sie betrug 0,775, also etwa 75 %.
Mit dieser Überlebensrate, kann man sagen, dass der Versuch gelungen war.
Auch
in den folgenden Wochen teilten sich die Mikrosporen optimal. Eine Petrischale
lief trotz Parafilm aus, aber die anderen beiden sind gut gewachsen.
Die
Mikrosporenkultur ist eine Methode, um reinrassige Pflanzen zu erhalten. Aus
den Mikrosporen können haploide, aber durch Colchicinbehandlung auch
doppelhaploide Pflanzen entstehen. Die Züchtung von neuen Sorten kann so um
mehrere Jahre verkürzt werden, da der Genotyp immer dem Phänotyp entspricht und
die Eigenschaften dieser Pflanze stabil an folgende Generationen weitergegeben
werden.
Diese Pflanzen werden auch in der Qualitäts- und Resistenzzüchtung
benutzt.
5.Literatur
1.
Skript "Pflanzliche Entwicklungsbiologie PRAKTIKUM", Stand 22.04.2010
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