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Entstehung der Alpen .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
brg leibnitz
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2008
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Geo Sciences

Hydrologische Exkursion Judenburg/Arzwaldgra­ben
Hydrologische Einführungsexkursi­on Steiermark Exkursionsbericht WS 2008/09 Steiner Stefan, 0414309 Mag.phil.Dr.rer.na­t. Wolfgang Fischer, Mag.Mag. Arnulf Hasler Inhaltsverze


Der Schöckl
Exkursion Schöckl Der Schöckl ist der Grazer Hausberg. Der Name Schöckl kommt ursprünglich aus dem Slawischen und wird erstmals 1147 als Monssekkel erwähnt und ab 1326 war er unter dem Namen Schöckl

ENTSTEHUNG DER ALPEN

1. Geosynklinalphase:

Zu Beginn des Mesozoikums (Trias – vor 250 Mio. Jahren) waren alle Kontinente im

Superkontinent Pangäa vereint. Der heutige Alpenraum war ein Teil davon und lag im

Bereich der Tropen.

Die Basis der Alpen bildet ein Sockel, der aus Gesteinen des variszischen Gebirges

besteht. Das ist jenes Gebirge, das vor den Alpen existierte und noch im Perm wieder

weitgehend abgetragen wurde.

Die Böhmische Masse im Mühl- und Waldviertel ist der nach weitgehender Abtragung

verbliebene Rest dieses Gebirges. Heute findet man noch innerhalb des Alpenkörpers

Reste des ehemaligen variszischen Gebirges ( z.B. Granitgneise im Tauernfenster).

Großteil des Alpenraums war damals vom Tethysmeer bedeckt.

Wie heute in der Südsee oder Karibik kam es damals in den Schelfbereichen des

Tethysmeeres zur Ablagerung von Kalksedimenten ( Korallenriffe wuchsen).

Das ist das Baumaterial der heutigen Kalkalpen.

In der Jurazeit ( 205 Mio. Jahren ) reißt die kontinentale Kruste innerhalb des Pangäa – Kontinents auf und es kommt zur Bildung von zwei neuen Kontinenten: Laurasia im

Norden und Gondwana im Süden .

Zwischen der Tethys im Osten und dem sich bildenden Atlantik im Westen entsteht im

Bereich der späteren Alpen ein neuer, kleiner Ozean (Ozean brach auseinander,

Platten bewegten sich auseinander (ozeanischer Rücken), ein tiefer Meerestrog bildete

sich) Ø der Penninische Ozean. Die Triasablagerungen wurden von Juraablagerungen

überdeckt.

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der Gesteinsbildung festgelegt, die heute die drei wesentlichen Bauelemente der

Alpen bilden:

a.       Helvetikum (Schelfbereich, zu Europa gehörend)

b.       Penninikum (Tiefseebereich zwischen Europa und Afrika)

c.        Ostalpin ( zu Afrika gehörender Schelfbereich)

2. Tektogenese:

Zu Beginn der Kreide (140 Mio Jahren) begann sich die Bewegungsrichtung

umzukehren. Der Penninische Ozean wurde an einer Subduktionszone unter dem

Ostalpin versenkt.

Am Kontinentalrand entstand entlang der Subduktionszone ein Tiefseegraben, in dem durch Plattenbewegungen laufend Schlamm abgelagert wurde ( heutige Flyschzone)

3. Orogenese:

Im Tertiär ( 65 Mio.) gerieten beim Crash der beiden Kontinente Afrika und Europa

Teile des früheren Kontinentalrandes weit unter die afrikanische Platte. Dabei wurden

viele Gesteine des Ostalpins und des Penninikums metamorph (Tauernkristallisation =

Ostalpines Kristallin)

Durch Auftriebsbewegungen kam es zur Heraushebung der Alpen ( 5mm/Jahr), die

auch heute noch anhält (0,5 mm / Jahr)

Die zentrale Aufwölbung fand vor allem im Bereich der Tauern und Zentralalpen statt.

Dadurch glitten die darüberliegenden ostalpinen Decken nach Norden ( Kalkalpen/ Grau-

wackenzone) und Süden ( Kalkalpen/ Kristallin) ab.

Meer zog sich im Bereich der Alpen zurück. ( Molassebecken)

 

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Tauernfenster in den Hohen Tauern,

4. Morphogenese: Abtragungsphase setzt ein; Verwitterung und Veränderung durch exogene

Kräfte / im Pleistozän ( Eiszeit) vor rd. 2 Mio. Jahren überformt und modelliert –

Schneegrenze damals 1100-1400m tiefer als heute, Eis formte Täler (Trog-oder U-Tal), Gletscher-

Zungen bis ins AV, zurückgeblieben: Kare / Karseen, U-Täler, Terrassen, Zungenbeckenseen

4 Eiszeiten: Günz-Mindel-Riß-Würm

Der Bau der Ostalpen

Kreidezeit bis Tertiär – mächtigen Sedimentmassen der alpinen Geosynklinale gefaltet und in Decken überschoben – Reste älterer Gebirge miterfasst (Böhm. Masse) – Faltung und Deckenschub und auch Hebung in Laufe von Millionen Jahren in mehreren Phasen – Produkte der gleichzeitigen Abtragung in angrenzenden Meereströgen abgelagert.

Penninische Decken der Westalpen tauchen an der Linie Bodensee-Rheintal-Splügenpaß-Comosee unter die Ostalpinen Decken ( Zentralalpen, Schieferalpen, nördl.Kalkalpen).

Helvetischen Decken am Nordrand der Alpen (Flyschzone). Südl. Kalkalpen ein Teil der Dinarischen Decken.

Beim „ Überschieben“ der einzelnen „Decken“kam es zur Erscheinung geoloischer „Fenster“, wie z.B. „Tauernfenster“ (zwischen Brenner und Katschberg) oder des „Engadiner Fensters“ der Rätischen Alpen in der Ostschweiz.

 

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Während der Eiszeit, ( Pleistozän), die Alpentäler von mächtigen Eisströmen erfasst. Kare – Karseen, Kerb-zu Trogtälern, Eis reichte bis in Alpenvorland,

Mehrere Warmzeiten dazwischen, 4 Vereisungsperioden unterschieden: Günz-Mindel-Riß-Würmvereisung (nach Alpenflüssen benannt)

Nach der letzten Vereisung Rückzug der Gletscher. Moränenwälle und Zungenbeckenseen weisen auf einstige Vereisung hin. Gletscher der Ostalpen auf über 3000m Höhe zurückgegangen. Heute nur noch die höchsten Erhebungen des westl. Teils der Ostalpen vergletschert.

In den letzten 20 Jahren enormer Gletscherrückgang, wirkt sich auf die Ökologie drastisch aus.


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