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Energie und Umwelt (Page 4).doc

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Energy Management / Energy Business
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Technische Universität Graz - TU
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Energie und Umwelt

1)   Einleitung

Bestandteile der Energieflusskette:

·         Rohöl und Erdgas

Ø  Verluste / Unglücksfälle beim Transport und Lagerung à Umweltschädigung

Ø  austretendes Methan (= Treibhausgas) bei Erdgaspipelines

·         Kohle

Ø  Bei Verbrennung entstehen sehr starke Umweltbelastungen sowie zusätzlich Asche und Staub

Ø  Abhilfe schaffen Filter- und Abscheideanlagen

·         Kernenergie

Ø  verursacht keine Luftschadstoffe, allerdings

Ø  Abfälle (= gesamtes Belastungspotential) hohes Gefahrenpotential

·         Wasserkraft

Ø  keine generellen Umwelteinflüsse

Ø  jedoch durch ungeschickte Planung zu Beeinträchtigungen in der Flora und Fauna

·         Windenergie

Ø  keine generellen Umwelteinflüsse

Ø  lediglich optische und akustische Beeinflussung der Landschaft

·         Sonneenergie

Ø  sauberste Energieform

Ø  Graue Energie darf nicht vernachlässigt werden

·         Biomasse

Ø  das entstehende CO2 wird wieder durch nachwachsende Biomasse aufgenommen

Ø  eine übermäßige Abholzung muss beachtet werden

à Energieflussbild Österreich

Einsparpotentiale

·         im Verbrauch oder

·         durch Effizienzsteigerung in der Umwandlung/Transport

sinnvolle Einsparungspotentiale

·         Heizen bzw. Warmwassererzeugung mit Strom ist sehr Energieintensiv

·         Wärmeisolation an Häusern und Isolation im Fensterbereich (bis zu 60% Einsparpotential)

·         Effizienzsteigerung bei den Energieumwandlungsschritten

 

 

2)   Treibhauseffekt

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CO2 ist zu mehr als 50% verantwortlich. Die einzige Möglichkeit CO2 zu vermindern,

ist konsequentes Energiesparen und rationelle Energienutzung. Um der Klimaänderungen dauerhaft entgegenzuwirken müsse die CO2- Emissionen der Industrieländer weltweit um 80% bis 2050 reduziert werden.

Gründe für Umweltschäden

·         Bevölkerungswachstum

·         Wirtschaftswachstum

·         Technologiewandel (neue Technologien benötigen neue Grenzwerte)

·         Regierungsstruktur (geringe bis keine Regulierung)

Problematiken zur Verhinderung von Umweltschäden

·         dritte Welt Länder wollen den Industriestaaten nachziehen (10facher Energieverbrauch)

·         Hemmnisse und Barrieren bei der Einführung neuer innovativer Technologien zum Umweltschutz

·         Strom sollte nicht als Energieträger sondern für die Produktion wertvoller Produkte eingesetzt werden

·         USA sollte die Kyoto Zielsetzung akzeptieren

·         in 3.Welt Ländern wird dort Kohle eingesetzt wo jetzt in Industrieländern Erdgas verwendet wird

·         Ineffiziente energieintensive Produktionszweige und zu geringe Anwendung neuer Technologien

·         Geringes Wissen der Bevölkerung über die Auswirkungen von fossilen Energieträgern

·         Zu geringe Aufschlagskosten für umweltschädigende Produkte

·         Keine Regulierung des Gebrauchs an natürlichen Ressourcen durch die Regierung

 

 

Folgen des Klimawandels

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·         Anstieg des Meeresspiegels von 10-20cm in den letzten 100 Jahren (zB Rückgang der Gletscher)

·         häufigeres Auftreten des El- Niño Phänomens

·         Aufgrund der Abholzung der Regenwälder kommt es in diesen Gebieten zu Überschwemmungen

·         Verlagerung der Klimazonen

·         frühere Brut der Vögel und frühere Vogelwanderung

·         früheres und längeres Wachstum von Pflanzen

·         Häufigeres Auftreten von Naturkatastrophen

Der Kohlenstoffkreislauf

Kohlenstoffträger sind:

·         Fossile Rohstoffe (16.000 Gt C)

·         Ozeane (Aufgrund des Dampfdruckgleichgewichts ist CO2 im Meerwasser eingelagert) (39.000 Gt C)

·         Pflanzen und Boden (Photosynthese) (2500 Gt C)

·         In der Atmosphäre sind 750 Gt C gespeichert

à dies führt zu dem Ergebnis, dass derzeit 3,3 Gt C/a in der Atmosphäre gespeichert werden

à Ziel des Kyoto Protokolls: die Kohlenstoffemission um 0,3 Gt C vom Wert im Jahr 1990 zu

reduzieren.


Grafiken wurden automatisiert entfernt


Maßnahmen zur Reduktion (CO2- und Treibhausgasemissionen)

Angebotsseitige Maßnahmen:

·         Wasserkraft

Zusätzliches Potential bis 2010: ca. 1500 GWh/a à Einsparungspotential von ca. 1,5 Mio. t CO2

·         Industrielle Kraft-Wärme-Kopplung

Zusätzliches Potential bis 2010 ca. 560 MW à Einsparungspotential von 0,5 Mio. t CO2

·         Fernwärme

Einsparungspotential bis 2010: 0,8 Mio. t CO2/a

·         BHKW

Einsparungspotential bis 2010: 0,3 Mio. t CO2/a

·         Biomasseverstromung

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·         PV

Substitutionspotentiale bis 2010: ca. 0,02 Mio. t CO2/a

·         Windenergie

Einsparungspotential bis 2010: 0,17 Mio. t CO2/a

à bei allen Maßnahmen müssen auch die Investitionskosten beachtet werden!

Nachfrageseitige Maßnahmen:

·         Wärmepumpe

CO2-Einsparungspotential bis 2010: 1,6 Mio. t CO2/a (im Kleinverbrauchersektor)

·         Integrierte Ressourcenplanung

3)   Grundlagen zu Schadstoffen


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Begriffsdefinitionen

·         Emission

Übergang luftverunreinigender Stoffe in die Atmosphäre (zB t CO2/a)

·         Immission

Tatsächliche Schadstoffkonzentration am Ort der Einwirkung (zB Atmosphäre, Boden, Wasser)

·         Deposition

Ablagerung von Luftschadstoffen auf dem oder im Boden (unterschieden wird noch nasse-, feuchte- und trockene Deposition)

·         Advektion

horizontaler Transport durch Luftmassen


Allgemeines zur Verbrennung

Die Schadstoffemissionen sind auf die Brennstoffzusammensetzung, Verbrennungsvorgang und Existenz und Wirksamkeit der Abgasreinigungsanlage zurückzuführen.

Heizwert (unterer) diverser Brennstoffe:

Steinkohle:

30.000 – 34.000 kJ/kg

Braunkohle:

8.000 – 13.000 kJ/kg

Holz:

10.000 – 20.000 kJ/kg

Erdgas:

ca. 32.000 kJ/kg

Müll:

8.000 – 12.000 kJ/kg

Möglichkeiten den Schadstoffausstoß zu verringern:

·         Verhinderung der Entstehung von Schadstoffen, d. h. Optimierung der Feuerungsanlagen und Motoren durch so genannte Primärmaßnahmen

·         Abscheiden von entstandenen Schadstoffen (Sekundärmaßnahmen)

·         Einsatz schwefelarmer Brennstoff

 

 

Definitionen von verschiedenen Beurteilungswerten

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~ bezeichnen die rechtlich zulässigen Höchstwerte für Schadstoffe in der Luft, in Nahrungsmitteln und Trinkwasser und sollen Mensch und Natur schützen. Toxikologisch begründete Grenzwerte werden als höchste unwirksame Dosis festgelegt

·         Richtwerte

Bewertungsmaßstab, dessen Einhaltung angestrebt werden soll, ohne das daraus ein Rechtsanspruch abzuleiten wäre.

·         Prüfwerte

Bewertungsmaßstab, der ein administratives Eingreifen ermöglichen soll, um schädliche Einwirkungen von Luftverunreinigungen vorzubeugen.

·         Schwellenwerte für den Gesundheitsschutz

Ozonkonzentrationen, die zum Schutze der menschlichen Gesundheit im Fall länger andauernder Verschmutzungsfälle nicht überschritten werden sollten.

·         Schwellenwerte für den Schutz der Vegetation

Ozonkonzentrationen, bei deren Überschreiten die Vegetation beeinträchtigt werden kann.

·         Schwellenwerte für die Unterrichtung der Bevölkerung

Ozonkonzentrationen, bei deren Überschreiten es bei besonders empfindlichen Gruppen der Bevölkerung im Fall einer kurzen Exposition begrenzte und vorübergehende gesundheitliche Auswirkungen gibt und bei deren Auftreten die Öffentlichkeit zu informieren ist.

 

·         Schwellenwerte für die Auslösung des Warnsystems


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