Energie und Umwelt VO 1) Welche Energiebedingte Umwelteinflüsse gibt es? Treibhauseffekt, Schadstoffemission­en, Lärmbelastung, Wärmebelastung, Flächenverbrauch, Elektrosmog, Klimawandel 2) Nach
Grundlagen Energiewirtschaft – Prüfungsfragen 1 HERKUNFT DER ENERGIE UND BEDEUTUNG DER ENERGIEWIRTSCHAFT 1.1 Welche sind die ursprünglichsten Formen der Energie von welchen sich alle anderen Ener
Erdwärme Geothermie oder Erdwärme ist die in der Erdkruste gespeicherte Wärme. Erdwärme ist eine Energie, die entzogen und genutzt werden kann. Sie ist eine Erneuerbare Energie und kann fast über
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CO2
ist zu mehr als 50% verantwortlich. Die einzige Möglichkeit CO2 zu
vermindern,
ist
konsequentes Energiesparen und rationelle Energienutzung. Um der
Klimaänderungen dauerhaft entgegenzuwirken müsse die CO2- Emissionen
der Industrieländer weltweit um 80% bis 2050 reduziert werden.
Gründe
für Umweltschäden
·Bevölkerungswachstum
·Wirtschaftswachstum
·Technologiewandel
(neue Technologien benötigen neue Grenzwerte)
·Regierungsstruktur
(geringe bis keine Regulierung)
Problematiken
zur Verhinderung von Umweltschäden
·dritte
Welt Länder wollen den Industriestaaten nachziehen (10facher Energieverbrauch)
·Hemmnisse
und Barrieren bei der Einführung neuer innovativer Technologien zum
Umweltschutz
·Strom sollte
nicht als Energieträger sondern für die Produktion wertvoller Produkte
eingesetzt werden
·USA
sollte die Kyoto Zielsetzung akzeptieren
·in
3.Welt Ländern wird dort Kohle eingesetzt wo jetzt in Industrieländern Erdgas verwendet
wird
·Ineffiziente
energieintensive Produktionszweige und zu geringe Anwendung neuer Technologien
·Geringes
Wissen der Bevölkerung über die Auswirkungen von fossilen Energieträgern
·Zu
geringe Aufschlagskosten für umweltschädigende Produkte
·Keine
Regulierung des Gebrauchs an natürlichen Ressourcen durch die Regierung
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·Anstieg
des Meeresspiegels von 10-20cm in den letzten 100 Jahren (zB Rückgang der
Gletscher)
·häufigeres
Auftreten des El- Niño Phänomens
·Aufgrund
der Abholzung der Regenwälder kommt es in diesen Gebieten zu Überschwemmungen
·Verlagerung
der Klimazonen
·frühere
Brut der Vögel und frühere Vogelwanderung
·früheres
und längeres Wachstum von Pflanzen
·Häufigeres
Auftreten von Naturkatastrophen
Der
Kohlenstoffkreislauf
Kohlenstoffträger
sind:
·Fossile
Rohstoffe (16.000 Gt C)
·Ozeane
(Aufgrund des Dampfdruckgleichgewichts ist CO2 im Meerwasser
eingelagert) (39.000 Gt C)
·Pflanzen
und Boden (Photosynthese) (2500 Gt C)
·In der
Atmosphäre sind 750 Gt C gespeichert
à dies führt zu dem
Ergebnis, dass derzeit 3,3 Gt C/a in der Atmosphäre gespeichert werden
à
Ziel des Kyoto Protokolls: die Kohlenstoffemission um 0,3 Gt C vom Wert im Jahr
1990 zu
reduzieren.
Maßnahmen zur Reduktion (CO2- und Treibhausgasemissionen)
Angebotsseitige
Maßnahmen:
·Wasserkraft
Zusätzliches Potential bis 2010: ca.
1500 GWh/a à Einsparungspotential von
ca. 1,5 Mio. t CO2
·Industrielle
Kraft-Wärme-Kopplung
Zusätzliches Potential bis 2010 ca.
560 MW à Einsparungspotential von
0,5 Mio. t CO2
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·PV
Substitutionspotentiale bis 2010: ca.
0,02 Mio. t CO2/a
·Windenergie
Einsparungspotential bis 2010: 0,17
Mio. t CO2/a
à bei allen Maßnahmen müssen
auch die Investitionskosten beachtet werden!
Nachfrageseitige
Maßnahmen:
·Wärmepumpe
CO2-Einsparungspotential bis
2010: 1,6 Mio. t CO2/a (im Kleinverbrauchersektor)
·Integrierte
Ressourcenplanung
3)Grundlagen
zu Schadstoffen
Begriffsdefinitionen
·Emission
Übergang luftverunreinigender Stoffe
in die Atmosphäre (zB t CO2/a)
·Immission
Tatsächliche Schadstoffkonzentration
am Ort der Einwirkung (zB Atmosphäre, Boden, Wasser)
·Deposition
Ablagerung von Luftschadstoffen auf
dem oder im Boden (unterschieden wird noch nasse-, feuchte- und trockene
Deposition)
·Advektion
horizontaler Transport durch
Luftmassen
Allgemeines
zur Verbrennung
Die
Schadstoffemissionen sind auf die Brennstoffzusammensetzung,
Verbrennungsvorgang und Existenz und Wirksamkeit der Abgasreinigungsanlage
zurückzuführen.
Heizwert
(unterer) diverser Brennstoffe:
Möglichkeiten
den Schadstoffausstoß zu verringern:
·Verhinderung
der Entstehung von Schadstoffen, d. h. Optimierung der Feuerungsanlagen und
Motoren durch so genannte Primärmaßnahmen
·Abscheiden
von entstandenen Schadstoffen (Sekundärmaßnahmen)
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~ bezeichnen die rechtlich zulässigen
Höchstwerte für Schadstoffe in der Luft, in Nahrungsmitteln und Trinkwasser und
sollen Mensch und Natur schützen. Toxikologisch begründete Grenzwerte werden als
höchste unwirksame Dosis festgelegt
·Richtwerte
Bewertungsmaßstab, dessen Einhaltung
angestrebt werden soll, ohne das daraus ein Rechtsanspruch abzuleiten wäre.
·Prüfwerte
Bewertungsmaßstab, der ein
administratives Eingreifen ermöglichen soll, um schädliche Einwirkungen von
Luftverunreinigungen vorzubeugen.
·Schwellenwerte
für den Gesundheitsschutz
Ozonkonzentrationen, die zum Schutze der
menschlichen Gesundheit im Fall länger andauernder Verschmutzungsfälle nicht überschritten
werden sollten.
·Schwellenwerte
für den Schutz der Vegetation
Ozonkonzentrationen, bei deren Überschreiten
die Vegetation beeinträchtigt werden kann.
·Schwellenwerte
für die Unterrichtung der Bevölkerung
Ozonkonzentrationen, bei deren
Überschreiten es bei besonders empfindlichen Gruppen der Bevölkerung im Fall einer
kurzen Exposition begrenzte und vorübergehende gesundheitliche Auswirkungen gibt
und bei deren Auftreten die Öffentlichkeit zu informieren ist.