Die Störspannung lässt sich mit
folgender Formel berechnen:
Formel 1
In diesem Versuch haben wir
feststellen können, das mit zunehmender Frequenz des Nutzsignals eine Phasenverschiebung
zwischen den Signalen (UNutz & UStör) von annähernd
90° zu erkennen ist.
Abhilfemaßnahmen:
Folgende Maßnahmen können zur
Vorbeugung galvanischer Kopplung ergriffen werden:
-möglichst kurze Leitungen
-angemessen große Leiterquerschnitte
-möglichst kleine Abstände zwischen Hin- und Rückleiter
-flache Leiterprofile
-gitterförmige bzw. flächenförmige Ausbildung des Bezugsleiters
Aus der Formel
ist zu entnehmen, dass die Störspannung proportional zu der Frequenz ist.
In Abbildung 1 sind die Abweichungen auf die niedrigen Frequenzen
zurückzuführen, bei denen die Kopplungsmechanismen noch nicht so ausgeprägt
sind.
Abbildung
2
In Abbildung 2
ist zu erkennen ,dass die Störspannung exponentiell abnimmt, wenn der Abstand
zwischen störendem und gestörtem Kreis zunimmt. Die Formel bestätigt unsere Messergebnisse
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Wie man aus der Tabelle entnehmen
kann, ist die Störspannung nahezu vom Widerstand unabhängig, da es sich bei
induktiver Kopplung um eine eingeprägte Spannung handelt.
Abhilfemaßnahmen:
Folgende Maßnahmen können zur
Vorbeugung induktiver Kopplung ergriffen werden:
-
Gegeninduktivität möglichst klein halten:
·möglichst geringe Länge der Leiter, d.h. kompakter Aufbau
·Abstand zwischen Energie- und Informationsleitungen möglichst
groß
·klein halten der Fläche a*l
-Koppelfluss in dem gestörten System durch eine Kurzschlussschleife reduzieren
-Entkopplung der Kreise durch
orthogonale räumliche Anordnung der Systeme
-Kompensation der Störspannung durch
Verdrillung
-Schirmung von Kabeln, Leitungen und
Baugruppen
Messwerttabellen siehe Anhang
Kapazitive Kopplung
Abbildung 3
Bis zu der
Frequenz von 200kHz steigt die Störspannung kontinuierlich an, da der
Widerstand des Koppelkondensators mit steigender Frequenz kleiner wird. Ab
200kHz wirkt der Kondensator wie ein Kurzschluss und nur noch der Widerstand in
der Schaltung bestimmt die Höhe der Störspannung.
Die Formel bezieht das reelle
Verhalten der Bauteile nicht mit ein, so dass die Störspannung theoretisch
immer weiter ansteigt.
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Wie man in Abbildung 4 sieht, nimmt die Störspannung mit
steigendem Abstand kontinuierlich ab. Dieses ist mit der Formel der Kapazität
eines Plattenkondensators zu begründen.
Formel 5
Wie man aus der Tabelle entnehmen
kann, ist die Störspannung von den verwendeten Widerständen abhängig. Dieser
Zusammenhang geht auch aus Formel 4 hervor.
Abhilfemaßnahmen:
Folgende Maßnahmen können zur
Vorbeugung kapazitiver Kopplung ergriffen werden:
-
Schirmen der beeinflussungsgefährdeten Leitungen
- Kopplungskapazität Cxx
möglichst klein (kurze Bezugsleitungen)
- paarweise Verdrillung bei galvanisch getrennten Stromkreisen
- niederohmige
Ausführung des beeinflussungsgefährdeten Kreises
- möglichst
kleines du/dt
Messwerttabellen
siehe Anhang
Anhang
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