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Einkaufsregeln im Handel .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Macroeconomics
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Miscellaneous
University, School
Darmstadt
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Einkaufsregeln

10 praxisbewährte Einkaufsgrundsätze

·        Preiserhöhungsforderungen und Leistungseinschränkungen sind mit allen Mitteln abzuwehren.

·        Die Kosten für einen Einkaufsvorgang müssen niedrig bleiben.

·        Kleinbestellungen bis zu einem Auftragswert von € “X“ sind immer telefonisch zu erteilen.

·        Die Entwicklung des Einkaufsvolumens wird regelmäßig überwacht.

·        Produktfamilien mit einem hohen Gewinnfluß werden vorrangig behandelt.

·        Es wird ständig nach leistungsstarken Lieferanten gesucht.

·        Für jeden Lieferanten muß mindestens eine Alternative vorhanden sein.

·        Es bekommt der Lieferant den Zuschlag, der die benötigte Menge in der geforderten Qualität termingerecht zum besten Preis anbietet.

·        Die Lieferanten sind als gleichberechtigte Geschäftspartner fair, aber zielgerichtet zu behandeln.

·        Bei Problemen mit Lieferanten muß sofort reagiert werden.


Einkaufsverhandlungen

 

Vorbereitung

Ø Was wollen wir verhandeln?

Ø Mit wem verhandele ich?

Ø Wer ist in der besseren Position?

Ø Was sind meine Ziele?

Ø Welche Strategie wähle ich?

Ø Welche Hilfsmittel will ich einsetzen?

Ø Wen muß ich in die Verhandlung einbeziehen?

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Werkzeuge der Führung

Ø Verhandlungs-Psychologie

Ø Verhandlungs-Kommunikation

Ø Verhandlungs-Rhetorik

Ø Verhandlungs-Taktik

Nachbereitung

Ø Wurden Ziele erreicht?

Wenn nein, warum nicht?

Ø Wurde das vorbereitete Konzept eingehalten?

Wenn nein, warum nicht?

Ø Was ist mir J/L aufgefallen?

à an mir selbst?

à Verhandlungspartner?

à Ablauf der Verhandlung?

à Ergebnis der Verhandlung?


Umgang mit Monopolisten

Wenn der Einkauf in der stärkeren Position ist, können EinkäuferInnen fordernd verhandeln. Starke Positionen sind z. B. einseitige Abhängigkeit des Lieferanten vom Kunden, ein hohes Einkaufsvolumen oder Prestigegewinn für den Lieferanten.

Ist der Lieferant in der stärkeren Position (unbedeutender Kunde, Monopolstellung des Lieferanten) sind gute Verhandlungsergebnisse nur möglich, wenn ein gutes persönliches Verhältnis zwischen den Verhandlungspartnern herrscht.

In Verhandlungen mit Monopolisten stehen selten Argumente auf der Sachebene zur Verfügung. Um die Gegenseite trotzdem zu Zugeständnissen zu bewegen, sind deshalb gute persönliche Beziehungen der Verhandelnden Voraussetzung für bessere Ergebnisse.

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Beispiele:

- Parkplatz reservieren

- PartnerIn an der Pforte abholen

- Werksbesichtigung durchführen

- zum Essen (ins Gästekasino) einladen

- am Lieferantentag besonders hervorheben

- einen Vortrag vor den Technikern des eigenen Hauses halten lassen

- ehrliches Interesse am Menschen (Hobbys, Interessen, Engagement) zeigen

- Lieferantenbesuche

- besondere Aktivitäten organisieren

Mit Beziehung zu Monopolisten ist es wie mit einem Automobil:

Die Pflege kostet weniger als die Reparatur.

 

Checkliste Einkaufswerkzeuge

 

ja

 

Nein

 

 

 

Ist ein detailliertes Einkaufskonzept vorhanden?

 

 

Gibt es ein systematisches Einkaufs-Controlling-System?

 

 

Besitzen Sie ein wirksames Konzept, um ständig die Einkaufskonditionen zu verbessern?

 

 

Werden die Einkaufsmärkte ständig erkundet?

 

 

Ist der Importeinkauf eine Selbstverständlichkeit?

 

 

Wird ein systematisches Lieferantenmanagement betrieben?

 

 

Sind alle EinkäuferInnen speziell in der Verhandlungsführung ausgebildet?

 

 

Gibt es einen Reklamationsleitfaden?

 

 

Wird mit anderen Firmen gemeinschaftlich eingekauft?

 

 

Werden regelmäßig externe Einkaufsdienstleister genutzt?

 


Verhandlungen

Ziele: ¤ keine absoluten Ziele, eher Zieloptionen

(minimales, maximales und optimales Ziel def.)

Argumentation: ê Argumentieren bedeutet, einen Beweis führen!

ê Argumentation = logisch aufgebaute Kette von Argumenten (zielgerichtet/partnerorientiert)

ê Argumente sammeln und ordnen:

Welche Aussagen, Daten, Tatsachen sind geeignet,

das eigene Ziel zu untermauern?

Wie wirken diese Argumente auf Partner?

Negativ wirkende Argumente entfernen!

Positiv wirkende Argumente logisch ordnen! (von weniger stark zu stark, ohne direkten Widerspruch zu erzeugen)

ê Grundregeln:

Ruhig bleiben, auf Mimik, Gestik, Haltung achten.

Sachlich und präzise bleiben.

Aktiv zuhören, ausreden lassen.

(Denk-) Pausen einlegen.

Frage anschließen.

 

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Strategie: ¤ abhängig von der jeweiligen Stärke-/Schwäche-Position

¤ aufbauend auf verfügbare Argumente

¤ festlegen: Wie gehe ich vor?

In welcher Reihenfolge sollen Einzelthemen diskutiert werden?

Welche Argumente werden wann, wie gebracht?

Lassen wir zuerst den Partner kommen, oder bringen wir gleich

unsere Argumente?

Taktik: ¤ gemeinsame Basis festlegen

¤ erst begründen, dann fordern, alles begründen lassen

¤ zuhören, "Angebote" annehmen

¤ Zwischenergebnisse festhalten

¤ konsequent Ziel im Auge behalten


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