Die wichtigsten Bodentypen Österreichs 1. Allgemeiner Teil Die Pedosphäre, d.h. die Summe aller Böden der Erde, ist für das Leben an Land von größter Bedeutung. Böden dienen nicht nur der Nahru
Äolisches System · Wind bewirkt: Erosion, Transport und Akkumulation 1. Voraussetzung für äolische Prozesse · Windgeschwindigkei­t: Hoch (Wüste, Steppe, Küste), ausreichend (warme/kalte Zone
Die erste
gesicherte urkundliche Erwähnung von Graz stammt aus dem Jahre 1140. Im 14.
Jahrhundert wurde Graz Residenz der Habsburger – die Habsburger wohnten in der
Grazer Burg und regierten von dort aus Innerösterreich, zu dem die Steiermark,
Kärnten und Teile des heutigen Italiens (bis nach Triest) und Sloweniens gehörten.
1585 wurde die erste Universität gegründet.
Italienische Künstler und
Baumeister prägten zu dieser Zeit das Bild der Stadt. Die Bevölkerungszahl von
Graz überschritt etwa im Jahr 1870 die 100.000er-Marke. In der Folge stieg die
Einwohnerzahl bis in die 70er-Jahre stetig an.
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Als Innenstadt
wird in Graz der 1. Bezirk bezeichnet. Dieser 1. Bezirk besteht aus dem
historischem Stadtkern. Die ersten Siedlungen entstanden um den Schlossberg und
waren von einer Mauerumgeben. Die heutige Innenstadt ist von den Ringstrassen,
dem Glacie und der Mur von der Vorstadtzone abgegrenzt.
Die Vorstadtzone
besteht aus dem 2. bis 6. Bezirk und wird auch als Ergänzungsgebiet bezeichnet.
Es sind Citynahe Gewerbezonen. Die äußere Stadt mit so genannten Cityachsen
(Verbindung Innenstadt-Bahnhof) durchzogen. Als Beispiel wäre hier die
Annenstarasse zu nennen, welche einen durchlaufende Schaufensterfront bietet.
Die Funktionen
der Vorortzone sind mit jenen der Innenstadt identisch. Die Vorstadtzone bietet
sogar mehr Funktionen als die Innenstadt und wird deshalb als inhomogene Zone
bezeichnet (Multifunktionalität). Man grenzt diese Zone durch Gürtelstrassen von
innen her ab.
Als Beispiel von Graz wären der Bahnhofg., Eggenbergerg., Lazarettg.,
Karlauerg., Schönauerg., Geidorfg., Rosenbergg.,.., zu nennen.
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Diese Flächen
sind durch einen allgemeinen Flächenwidmungsplan gekennzeichnet, der jedem
zugänglich ist. Die Nutzung dieser Flächen kann sich natürlich im Laufe der
Zeit ändern.
Die Merkmale
dieser Aussenzone sind:
-) Raumintensive Großflächen (Freibäder,
Sportplätze, Industriegebäude, große Bürogebäude, Erholungsflächen,
Bildungsflächen....
-) Wohnflächen in allen Formen (Einzelhäuser,
Siedlungen, Hochhäuser, Villen...)
Graz wird durch die Mur in zwei Teile geteilt. Der
Östliche Teil war immer bevorzugt, denn
er enthält die
historische Altstadt, die Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen, die
gründerzeitlichen Villen und ist im allgemeinen durch höhere Lebensqualität
gekennzeichnet.
Der Westliche
Teil hingegen wurde durch Betriebe und Wohnflächen der Arbeiter gekennzeichnet.
Viele dieser Betriebe wurden im Laufe der Zeit Stillgelegt oder haben ihren
Standort verlegt. Der künstlich angelegte Mühlgang (Seitenarm der Mur) ist ein
gutes Beispiel für ehemalige Standorte von Betrieben welche stillgelegt oder
verlegt wurden.
Vor allem mit dem Bau der Eisenbahn zur Gründerzeit verlagerten
sich die Betriebe Richtung Bahnhof. Da innerhalb der Stadt kein Platz mehr
vorhanden war entwickelte sich die Stadt nach Westen hin und der Bahnhof
entwickelte sich zu einem zweiten Stadtkern. Dieser zweite Kern bietet
dieselben Funktionen wie die inner Stadt.
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Unterhaltung (Kino)
Er ist zudem noch die Schnittstelle zwischen Vorstadtzone und Vorortzone.
Nach der gelungenen Umsetzung des Stadtteilentwicklungs-
programmes URBAN Graz
»Gries - Ein
Bezirk lebt auf« im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN I (1995-1999)
bewarb sich Graz mit ebenso großem Erfolg bei der Nachfolgeinitiative URBAN II.
Als EU-Finanzierungsinstrument mit einer Laufzeit bis Ende 2006 fördert URBAN
II ebenso integrierte Stadtentwicklungsprogramme zur wirtschaftlichen und
sozialen Wiederbelebung bzw.
Stärkung benachteiligter Stadträume.
Das Grazer URBAN
II-Programm mit dem Titel »Urban_Link Graz-West« zielt vordringlich darauf ab,
im Grazer Westen historisch bedingte Ungleichgewichte zwischen großflächigen
Industriezonen einerseits und angrenzenden Wohngebieten andererseits zu
beheben.
Mit dem Blick
auf die Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts soll für den überalteten,
monofunktionalen Industriegürtel westlich des Grazer Hauptbahnhofes der Wandel
zu einem Stadtteil von neuer, zeitgemäßer und zukunftsfähiger Urbanität
eingeleitet werden.
Im
Projektgebiet, das Teile der Stadtbezirke Eggenberg, Gries, Lend, Wetzelsdorf
umfasst, leben rund 32.000 EinwohnerInnen.
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Die örtliche
Raumplanung genannt setzt sich aus folgenden Plänen/Konzepten zusammen:
ØEntwicklungskonzept
ØFlächenwidmungsplan
ØBebauungsplan
Informationsbox für URBAN-Programm
Graz-West 11.10.2006
Der
Flächenwidmungsplan ist Planungsgrundlage für die Raumentwicklung und
Forschung. Wie der Plan aussieht ist Gemeindesache das im Gesetzt von 1974
festgehalten ist. Er gilt fünf Jahre und jährlich finden neue Novellen statt.
Der Flächenwidmungsplan teilt sich in 3 Kategorien:
1. Bauland
(weitere 15 Untergruppen)
2. Freiland
(Wald, Wiesen, Äcker,..)
3. Verkehrsflächen
(Flächen auf denen Länder und Bund Vorbehalte haben)
In den 70er
Jahre entstanden Einkaufszentren welche ein markantes Kennzeichen der
Außenzonen geworden sind. Wichtiger Faktor der Standortwahl ist die Anbindung
an die Autobahn und eine große freie Fläche
Grundsätzlicher
Aufbau:
Mindestverkaufsfläche
von 800m² (die meisten haben zwischen 3000 – 4000m²)
Unmittelbare
Parkmöglichkeit vor dem EZ
Verkehrsanbindung
Zentrales
Management – Centermanagement
gemeinsame
Planung, Werbelinie
Magnetgeschäfte
befinden sich am Eingang
Nach innen
orientiert, oft 2 – 3 Stockwerke
Im Inneren
befindet sich ein Art Einkaufsstraße (MALL)
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Das SCW inklusive
IKEA weist eine Verkaufsfläche von insgesamt 100.000 m² auf. Das Center selbst
hat eine Fläche von 28 000 m².
Die Entwicklung
des Handels ist durch Handelsendogene- bzw. exogene Faktoren beeinflusst.
Endogene
Faktoren:
Große Flächen
Filialisierung
– ein Betrieb hat mehrere Standorte (zB.: Hartlauer)
Einzelhandel
verschwindet immer mehr
Kostenreduktion
bei Personal
Franchising
(zB.: Benetton, Mc Donalds)
Exogene
Faktoren:
„One-stop-shopping“
– in einem Gebäude ist alles vorhanden