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Einführung in die Wirtschaftsgeographie .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2010 Brunner
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Einführung in die Wirtschaftsgeographie

Agrarrevolutionen:

1.)      neolitische Agrarrevolution (~ 7000-6000 v. Chr.)

a.       An Stelle des Sammelns und Jagens kommt der Ackerbau (Reis, Mais) und

b.       Domestikation von Tieren (Schaf, Ziege)

2.)      Zweite agrarische Revolution (1650-1700 n. Chr.) [Beginn in England]

a.       Verbesserung und Einführung besserer landwirtschaftlicher Maschinen (Sämaschine, Wendepflug..)

b.       Fruchtwechselwirtschaft

3.)      Dritte agrarische Revolution (Ende 19. Jh.) [Beginn in Nordamerika]

a.       Mechanisierung (Traktoren)

b.       Chemische Landwirtschaft ((Kunst-)Dünger – Spritzmittel)

c.        Globale Nahrungsmittelindustrie

4.)      Vierte agrarische Revolution (~1980er Jahre)

a.       Biotechnologie = Gentechnik, krankheitsresistente, leistungsfähige Pflanzen

b.       Einsatz von Technologien (vollautomatisch)

c.        Einsatz von Kommunikationstechnik

d.       Konzepte, die auf die landwirtschaftliche Nachhaltigkeit beruhen

Industrielle Revolutionen:

1.)      1800 à Dampfmaschine, mech. Webstuhl, Kohle- u. Eisentechnologie

2.)      1850 à Eisenbahn, Telegrafie, Fotografie, Zement

3.)      1900 à Chemie, Auto, Elektrifizierung, Aluminium

4.)      1950 à Kunststoffe, Fernsehen, Kernkraft, Elektronik, Raumfahrt

5.)      2000 à Mirkoelektronik, Glasfaser, Laser, Biotechnologie

à 1913: Fließbandeinsatz auch in Österreich

à 1958: Mikroprozessor [Kommunikation, Büro, Industrie, Unterhaltung, Energie, Haushalt, Medizin, Verkehr..]

 

Tausch:

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·                     Wirtschaftliche Aktion: das Gut wechselt bei der Handlung das Wirtschaftssubjekt nicht

·         Tausch: wirtschaftliche Transaktion, bei der knappe Güter von zwei oder mehreren Wirtschaftssubjekten abgegeben und empfangen werden

·         Direkter Tausch = Naturaltausch: betrifft nur reale Güter [Kuchen gegen Zeitung]

·         Direkter Ringtausch: reale Güter/Dienstleistungen werden mehrfach ausgetauscht

·         Indirekter Tausch: Realgüter werden gegen Nominalgüter oder auch Nominal- gegen Nominalgüter getauscht. (Geld = Tauschmittel) [Kauf einer Zeitung]

Wandel von der Arbeits- zur Freizeitgesellschaft

·         Die 2. Hälfte des 20. Jhdts. = Jahrhundert der Freizeit

·         Mehr Geld, mehr Zeit, mehr Bildung, mehr Wohlstand à die Einstellung zum Leben verändert sich.

·         Arbeit ist nur noch die eine Hälft, die Freizeit die andere!

Wirtschaftsstufen

Früher: Selbstversorgung (Haushalte erzeugten größtenteils selbst, was sie benötigen)

Heute: Marktversorgung, im Betrieb werden Konsumgüter und Dienstleistungen produziert, die die Haushalte verbrauchen

Wirtschaftskunde:

a)       Um sich selbst durch die Wirtschaft zu versorgen, muss man durch eigene Wirtschaftsleistungen zur Versorgung anderer beitragen.

b)       Wirtschaftskunde ist also eine Art gesellschaftliche Verhaltenslehre, ein Teil der Lebenskunde.

 

Wirtschaft:

·         Versorgung der Menschen durch Befriedigung ihrer Wünsche

·         Planvolle Tätigkeit des Menschen

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·         Wirtschaft ist die Summe der Tätigkeiten und Einrichtungen, die von Menschen betrieben werden, um menschliche Bedürfnisse zu befriedigen.

·         Z.B.: Haus-, Betriebs-, Gemeinde-, Regional-, Volks-, Großraum-., Weltwirtschaft

·         Die Wirtschaft bezweckt die bestmögliche Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse.

·         Ist jenes Handeln, das der Produktion, dem Tausch und dem Ge- und Verbrauch von Gütern gewidmet ist.

Wirtschaften:

·         Um Bedürfnisse zu befriedigen werden Güter produziert und Dienstleistungen bereitgestellt.

·         Durch den Vergleich von Kosten und Nutzen, von Aufwand und Ertrag soll das Spannungsverhältnis zwischen der Unbegrenztheit menschlicher Bedürfnisse und der Knappheit der zur Verfügung stehenden Mittel soweit und so gut wie möglich verringert werden.

Globalisierungsprozess [z. B. Mannerschnitte, Schuhindustrie, Jeans...]

·         Internationale Arbeitsteilung

·         Dezentralisierung, Verlagerung der Produktion in periphere Länder (< Lohnkosten)

·         Neue technische Systeme/Transport- u. Kommunikationstechnologien

·         Ausweitung des Absatzmärkte

·         Zunehmende Mobilität von Menschen, Sachgütern, Dienstleistungen & Information

·         Rasche Zunahme weltweit um die Erde floatenden Finanzkapitals

·         Zunehmende wirtschaftliche Verflechtung

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·         Neue Vielfalt von Verbindungen und Querverbindungen zwischen Staaten und Gesellschaften

Devisen – Valuten:

Devisen: ausländisches BUCHGELD [z.B. Schweizer Bankkonto..]

Valuten: ausländisches BARGELD [z.B. Schweizer Franken, US-$...]

Auswirkungen des Euros:

·         Der Euro ersetzt die nationalen Währungen

·         Das Preisniveau wird gedämpft

·         Die Kosten des Geldwechselns fallen weg

·         Konjunkturelle Abhängigkeit von anderen Euro-Ländern steigt

·         Der Preisvergleich ist einfacher

·         Der Euro ist Welthandelswährung neben US-$ und Yen

Euro(einführung):

Verträge von Maastrich: 11 EU-Länder sind beigetreten // Währungsumstellung!

a)       1. 1.1999 à Euro als Buchgeld

b)       1. 1. 2001 à auch Griechenland ist in die Euro-Zone gekommen

c)       1. 1. 2002 à Euro als Bargeld

d)       1. 1. 2007 à Slowenien bekommt den Euro

e)       1. 1. 2008 à Malta und Zypern bekommen den Euro

f)        1. 1. 2009 à Slowakei bekommt den Euro

Robert Kaliner: Mitarbeiter der österr. Nationalbank, „Erfinder“ der Eurobanknoten

Josef Kaiser: Bildhauer aus NÖ, verantwortlich für die nationalen Seiten der Münzen

Luc Luycx: Belgier, verantwortlich für die internationale Seite der Münzen (LL)

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Fälschungen des Euros:

·         In Österreich meist 50er und 100er, vor allem aus den baltischen Ländern kommend (und Bulgarien)

·         In jeder Millionsten Transaktion gibt es eine Fälschung

·                     Im gesamten EU-Raum waren 2008: 666.000 Stück gefälschte Banknoten unterwegs

Geld - ein Tauschmittel:

Als Zahlungsmittel, Wertmesser, Aufbewahrungsmittel, Spekulationsmittel, Machtmittel

a)       von geschlossener Hauswirtschaft (alles wurde selbst erzeugt)

b)       zur Tauschwirtschaft (natureller Tausch entspricht direktem Tausch)

c)       somit sind Händler entstanden

d)       das Zwischentauschmittel ist aufgekommen, es wird an Zahlung statt angenommen, von allen akzeptiert!


a.       Kleinvieh – auch in Rom

b.       Teeziegel – China

c.        Brote – Ägypten

d.       Fische – Island

e.        Muscheln, Perlen, Tierfelle..


e)       Aufkommen des Metallgeldes = einheitlicher, transportierbarer, schließlich wurde es abgewogen

Geld – Währung:

A)      Geld

a.       gesetzliches Zahlungsmittel in einem Staat in Form von Bargeld

b.       Buchgeld (auf Bankkonten verbucht)

B)      Währung

a.       Ordnung des Geldwesens in einem Staat

b.       Währungseinheit in einem Staat, Name des verwendeten Geldes (Euro..)

Geldarten:

A)      Bargeld

a.       Münzen

i.   Kurantmünzen (aus edlen Metallen, Nennwert = Edelmetallwert)

ii.  Scheidemünzen (aus unedlen Metallen) à auch Zeichengeld

b.       Banknoten à auch Zeichengeld

B)      Buchgeld


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