Einführung in die Philosophie
1.Woher wissen wir etwas?
Ø
Man kann sich nur über das Innere seines eigenen
Bewusstseins ganz sicher sein.
Ø
Existieret eine “wirkliche Welt“ oder ist Alles
nur eine Halluzination
oder ein Traum
(aus dem man nie aufwachen könnte, da es ja diese Welt gar nicht gäbe.)
Ø
Solipsismus: Nur
unser Bewusstsein existiert und nichts Körperliches.
Bsp: Wie könnten
wir ohne Licht sehen?
Man kann sich
auf Informationen darüber, auf welche Weise visuelle Wahrnehmung verursacht
werden, nur dann stützen, wenn man sich bereits grundsätzlich darauf verlassen
kann, dass uns die Inhalte unseres Bewusstseins über die Außenwelt unterrichten
und genau das wird in Frage gestellt.
Ø
Skeptizismus:
Über unsere Erlebnisse und Eindrücke hinaus wissen wir nichts: es mag eine
Außenwelt geben oder auch nicht geben, und wenn es eine solche gibt, so mag sie
völlig anders sein als sie uns erscheint- oder wiederum auch nicht. Wir können
dies auf keiner Weise entscheiden.
Ø
Stärkerer Skeptizismus: Wir wissen auch Nichts über unsere Erlebnisse und Existenz in der
Vergangenheit, wir können uns einzig auf unsere gegenwärtigen
Bewusstseinsinhalte stützen, die gegenwärtigen Gedächniseindrücke inbegriffen.
Ø
Naturwissenschaft: Man verlässt sich auf allgemeine Prinzipien der Erklärung.
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unsere Beobachtungen, dies bedeutet jedoch, dass sie durch andere Beobachtungen
korrigiert werden können.
Ø
Egozentrische Verlegenheit: Am Ende gibt es keinen Ausweg aus dem Käfig unseres eigenen Geistes
(Nichts ist beweisbar und Nichts ist widerlegbar).
2. Das Fremdpsychische
Ø
Radikaler Skeptizismus: Die physikalische Welt um uns herum existiert aber es gibt kein
Bewusstsein und keine Erlebnisse außer unserer eigenen. Wie viel weiß man
wirklich über die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle anderer Menschen.
Man kann ein
Lebewesen sezieren, sich das innere seines Körpers anschauen aber nicht sein
Bewusstsein.
Ø
Skeptizismus: Woher
weiß ich das andere Mensche Dinge (zB Geschmäcker, Farben) gleich wahrnehmen
wie ich. Vielleicht schmeckt für manche Schokolade wie Vanille und mein Gelb
ist für jemand Anderen Blau.
Gegenargument: Geschmacks- und Farbempfindungen stehen in einer konstanten
Zuordnung zu bestimmten physischen Reizungen der Sinnesorgane (Mund
zusammenziehen bei saurem Geschmack).
Drastischer: Vielleicht nehmen andere Wesen das was ich als Geschmack wahrnehme
als Ton wahr.
Anmerkung: Die Wissenschaft ist sich nicht darüber
einig ob zB Würmer, Quallen oder Einzeller ein Bewusstsein haben.
Ø
Umgekehrte Theorie: Man kann nicht beweisen das Dinge, von denen wir annehmen das sie
kein Bewusstsein haben, kein Bewusstsein haben.
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3.Das psychophysische Problem
Ø
Problemstellung:
Von den Naturwissenschaften wissen wir das die Vorgänge im Gehirn mit
chemischen und elektrischen Ereignissen in den Milliarden von Nervenzellen des
Gehirns zu tun hat. In einigen Fällen wissen wir, auf welche Weise das Gehirn
das Bewusstsein beeinflusst, und das Bewusst sein das Gehirn.
Die
philosophische Frage dazu lautet: Ist unser Geist etwas, das zwar mit unserem
Gehirn in Verbindung steht, aber doch von ihm verschieden ist, oder ist es
unser Gehirn?
Ø
Dualismus: Es
gibt eine Seele die so an unseren Körper gebunden ist, dass beide aufeinander
einwirken können. Wir bestehen aus einem komplexen physischen Organismus und
einer rein mentalen Seele.
Ø
Physikalismus (Materialismus): Personen bestehen aus nichts als physikalischer Materie und ihre
psychischen Zustände sind physikalische Zustände des Hirns.
Ø
Doppelaspekttheorie: Die Auffassung, dass das Gehirn der Ort des Bewusstseins ist, dass
jedoch seine bewussten Zustände keine bloß physikalischen Zustände sind.
Ø
Diese Überlegung gilt auch für Säugetiere, Vögel
und Insekten. (Man kann nicht sagen wo genau dies endet.)
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