Title, Topic

Einführung in die Kartographie .doc

®
Page 1 of 1
Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
Document category
Summary
University, School
Friedrich Alexander Universität Erlangen - Nürnberg - FAU
Additional information
Responsible User
This text has been add by user alle1330 on 2010-05-14. Disclaimer
Popularity
544  visits
Document length
~959  Words
~6.757  Chars
Rating
Networking




















More documents
Geo Sciences

Ostalpenrand
Orientierung und Koordinatensysteme­: Erste Station unserer Exkursion am 17.10.2008 war Fuß an der Leber. Wir versuchten anhand von markanten Geländemerkmalen unseren genauen Standpunkt zu besti


Periphäre Regionen
Periphere (Regionen) eine Begriffsdiskussion­: Das Wort Region kommt vom lateinischen Wort regio-regionis und bedeutet soviel wie Gegend Gebiet. Unter Region versteht man allgemein einen räu


Physio Proseminar Ossteiermark
Die Ost-Steiermark Inhaltsverzeichnis­:_________________­__________________­_ 1 Methodik 2 Abgrenzung 3 Geologie-Geomorpho­logie 4 Boden 5 Vegetation

Einführung in die Kartographie

Hake, Seite 3:

"Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich befaßt mit dem Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Auswerten raumbezogener Informationen sowie in besonderer Weise mit deren Veranschaulichung durch kartographische Darstellungen."

Vergleich: Luftbild - Karte

 

Luftbild

Karte

Maßstab

kann nicht eingehalten werden
(z.B. Hochhaus, Berg)

vorhanden

Maßstabgröße

nicht größer als 1 : 100 000, sonst undeutlich und unergiebig

beliebig groß wählbar

Verzerrung

außen größer als innen

keine

Meßbarkeit

ungenau durch die Verzerrung
undeutlich durch Wolken

leicht meßbar durch Maßstabangabe

Generalisierung

keine

Schrift, keine Autos und Bäume, Hervorhebung der durch besondere Signatur
=> übersichtlicher

Thematisierung

z.B. durch verschiedene Wellenlängen des Lichtes (Infrarot)

hat oft ein Thema zur Orientierung

Aktualität

in der Regel aktueller

weniger aktuell, da teuer

Sonstiges

senkrecht oder Schrägbild möglich

faltbar und somit handlicher

Abbildungsmöglichkeiten der Erde

a) Das Relief

Plastische Form die meistens in Schulen, auch in Schaukästen gemacht wird. Dreidimensional

(basteln aus Pappschichten; Flüsse einzeichnen)

b) Blockdiagramm

meist geologisch, Reliefentwicklung (-genese), geologische Stratographie

 

 

 

 

 

Nährgebiet/
Zehrgebiet

 

 

 

 

Felsen, Gletscher

 

 

 

 

alpine Matten/
Hochalmen

 

 

 

 

Waldzone

 

 

 

 

Flußbrink

 

 

 

 

Talaue

 

 

 

 

 

adiabatische Abkühlung: Luft steig auf, kleinerer Druck oben => Ausdehnung => Abkühlung => Regen

Profil:

Höhe 1: 50 000 ; Länge 1 : 500 000 => Überhöhung

aber: deutlichere Höhenstufungen

Höheschichten => Farbe

Isohypsen = Höhenlinien

Schummerung = Schattierung => plastische Wiedergabe (3dim); Schatten im SO => Licht kommt aus NW

Schraffen => zeigt, wo Hänge am steilsten sind (Linien)

c) Kausalprofil

Wilhilmy S. 26f:

Das geographische Kausalprofil weckt Darstellung des Zusammenhangs (kausale Abhängigkeit) von Boden, Oberflächengestaltung, Klima, Vegetation, Wirtschaft, Besiedlung, Verkehr, usw.

 

d) Globus

Vorteil: - einzige verzerrungsfreie Abbildung der gesamten Erdoberfläche

- Längen-, Flächen-, Winkeltreu

- einmaliges Anschauungsobjekt für die reale Erdoberfläche

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Einführung in die Kartographie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

- verdeutlicht Meridian- (gleich) und Parallelkreise (ungleich)

Nachteil: - zu kleiner Maßstab (Bsp: Globus von 1 m Durchmesser hat Maßstab von 1 : 40 000 000)

- unhandlich

Reliefglobus; mit Licht; ohne Länder, nur Längen- und Breitenlinien, ...


Was ist die Karte?

Hake, S. 16: "Maßgebundenes und strukturiertes Modell räumlicher Bezüge."

Wilhilmy, S. 18f: " ein verebnetes maßgebundenes generalisiertes und inhaltlich begrenztes Modell räumlicher Informationen."

W: Forderungen an Kartendarstelllungen:

1.     Karte sollte eine der mathematischen Grundforderungen erfüllen:
Flächentreue oder Winkeltreue
Längentreue (Abstandtreue) nur auf großmaßstäblichen Karten oder für ausgewählte Strecken erreichbar

2.     Karte muß genau sein

3.     Karte muß möglichst vollständig sein

4.     Karte muß zweckmäßig sein

5.     Karte muß klar (oft gestört durch Überfüllung mit Informationen) und verständlich sein, darf nicht zweideutig sein

6.     Karte muß übersichtlich und leicht lesbar sein.

Formale und sachliche Gliederung der Karte:

formal: Kartenfeld Kartenrahmen Kartenrand

sachlich: Karteninhalt Kartennetz Kartenrandangaben (Legende)

 

Kartengruppierungen

W, S. 90:

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Einführung in die Kartographie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

b) Thematische Karten stellen raumbezogene Themen unterschiedlichster Art dar ohne als Abbildung der Erdoberfläche verstand werden zu müssen.

wichtige Begriffe: W:

- Isohypsen: Linien, die Punkte gleicher Höhe über Meeresniveau verbinden

- Isotherme: Linien, die Punkte Temperaturmittel verbinden

- Isohyeten: Linien, die Punkte Niederschlagsmittel verbinden

- Isohygromenen: Linien, die Punkte Anzahl von humiden Monaten im Jahr verbinden (Feuchtigkeitsüberschuß; NS größer als Evapotranspiration)

- Isobaren: Linien, die Punkte Luftdrucks verbinden

- Isobathen: Linien, die Punkte Meerestiefe verbinden

- Isobasen: Linien, die Punkte gleich großer tektonischer Hebung verbinden

- Isochronen: Linien, die Punkte gleicher Zeitentfernung verbinden

- Isodistanzen: Linien, die Punkte gleicher Distanzen von einem Zentrum verbinden

Kartengruppierungen und Benennungen, Hake S. 16 - 21

"Karten können gruppiert werden nach

- Maßstab (groß, mittel, klein)

- Art der Entstehung: - Grundkarten: unmittelbare vollständige und exakte Wiedergabe der originalen Daten aus topographischen Vermessungen, thematischen Aufnahmen oder Bildauswertungen

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Einführung in die Kartographie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

- graphischer Struktur des Kartenbildes
Bsp: Strichkarten, Signaturkarten, Isolinienkarten, Kartogramme

- äußerer Form und Art des Verbundes

Kartenwerke, Kartenserie, Kartenreihe, Kartensatz, Atlas, Wandkarten, Medienkarten, Textkarten, Zeitungskarten, Fernsehkarten, bewegte Karten

topographisches Kartenwerk: Gesamtheit der <Karten die auf einer systematischen Grundlage von Kartennetz, Blattschnitt und Bezeichnung in einheitlicher Gestaltung und meist in gleichem Maßstab ein bestimmtes Gebiet lückenlos überdecken

Kartennetzentwürfe/Projektionen

Projetion - auf ebene Fläche => große Verzerrung am Rand

- auf Kegel => längentreue Linie vorhanden

Atlas, Seite 243:

Eine Karte ist das verebnete Abbild einer Kugeloberfläche. Ohne Verzerrung ist die Verebnung nicht möglich. Daher wird die Verebnungsmethode (Kartennetzentwurf) dem Verwendungszweck der Karte angepaßt. Ein Kartennetzentwurf kann flächentreu (Schulatlas) oder winkeltreu (Navigationskarte) sein.

Längentreue kann nur für ausgewählte Linien eingehalten werden. Die Abbildung erfolgt in eine Ebene, auf einen Kegel oder Zylinder.


1. Azimutale Abbildungen (in einer Ebene) eigenen sich besonders für Gebiete von ungefähr kreisförmiger Gestalt.

1.1 Normale Lage, geeignet für Nord, - Südpolgebiete

1.2 Schiefachsige (zwischenständige) und

1.3. querachsige (äquatorständige) Lage, geeignet für flächentreue Erteilkarten.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Einführung in die Kartographie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

2.1 Berührungskegel mit einem längentreuen Breitenkreis und

2.2 Schnittkegel mit zwei längentreuen Breitenkreisen. Im Diercke Weltatlas werden nur mittelabstandstreue Netzentwürfe verwendet, das bedeutet, auch die Meridiane sind längentreu. Der Schnittkegel bewirkt ein geringeres Anwachsen der Verzerrungen in der Nachbarschaft der längentreu abgebildeten Breitenkreise. Zwischen den Schnittparallelen wird die Fläche gestaucht, und südlich davon gestreckt.

3. Zylinder-Abbildungen eignen sich besonders für die Darstellung von Gebieten im Bereich des Äquators oder eines Meridians.

3.1 Normale Lage findet aufgrund des rechtwinkligen Netzes Verwendung als Navigationskarte.

3.2 Transversale Lage wird als winkeltreue Abbildung für topographische Karten großer und mittlerer Maßstäbe eingesetzt (Gauß-Krüger- und UTM-Abbildung).

4. Planisphären sind Darstellungen der gesamten Erdoberfläche.

4.1 Als Atlaskarte wird eine vermittelnde Abbildung zwischen Flächen- und Winkeltreue gewählt, um damit eine größtmögliche Formtreue der Kontinente und Ozeane zu erhalten.

=> weniger verzerrtes Bild: Bsp: Berlin-Tokyo: 12,5 cm bei 1 : 90 000 000 => 11250 km
in Wirklichkeit: 8960 km

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Einführung in die Kartographie.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Page 1 of 1


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents