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Einführung in die Humangeographie Cede und Zsilinscar .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008
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Einführung in die

Humangeographie

1. GEOGRAPHIE DER LÄNDLICHEN SIEDLUNGEN.. 4

1.1. Literatur 4

1.2. Standortbestimmung und Positionierung. 4

1.2.1. Kennzeichen des ländlichen Raums. 4

1.2.2. Funktionen des ländlichen Raums. 5

1.2.3. Eigenschaften ländlicher Siedlungen.. 5

1.3. Forschungsentwicklung und -richtungen.. 6

1.3.1. 3 Phasen der Forschungsentwicklung. 6

1.3.2. Stellung der Siedlungsgeographie. 7

1.3.3. Der Begriff „Siedlung“ 7

1.3.4. Forschungseinrichtungen in der Siedlungsgeographie. 8

1.4. Siedlungsraum und Siedlungsgrenzen.. 9

1.4.1. Die Grenzen des Siedlungsraumes. 10

1.5. Elemente ländlicher Siedlungen: Lagekriterien und Behausung. 10

1.5.1. Lagekriterien ländlicher Siedlungen.. 10

1.5.2. Benutzungsdauer von Siedlungen.. 10

1.5.3. Einflussfaktoren auf Art und Form der Behausungen und Hausstätten.. 11

1.5.4. Gliederung der Gehöftformen nach dem Grundriss. 11

1.5.5. Siedlungsgröße. 14

1.5.6. Weiler 15

1.5.7. Gliederung der ländlichen Siedlungs-(Orts-)formen.. 16

1.5.8. Siedlungsformen.. 17

1.5.9. Elemente der Flur 18

1.5.10. Klassifikation der Grundparzelle. 18

1.5.11. Gliederung der Flurformen nach formalen und besitzrechtl. Kriterien.. 20

1.5.12. Kommassierungen.. 21

1.6. Struktur- und Funktionsänderungen ländlicher Siedlungen.. 22

1.6.1. Deagrarisierung. 22

1.6.2. Verstädterung. 23

1.6.3 Transformierung. 23

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1.6.5. Suburbanisierung. 23

1.6.5. Desurbanisierung. 23

1.6.6. Reurbanisierung. 23

1.7. Raumordnung, Raumplanung und Förderungsmaßnahmen.. 25

1.7.1. Strukturpolitik bzw. Strukturfonds der EU.. 31

1.7.2. Strukturpolitik der EU in Österreich 1995–1999. 33

1.7.3. Strukturpolitik der EU in Österreich 2000–2006. 36

Aktionsprogramme und Netzwerke in Österreich. 41

2. STADTGEOGRAPHIE.. 42

2.1. Literatur 42

2.2. Standortbestimmung & Positionierung. 42

2.3. Forschungsentwicklung und -richtungen.. 43

2.3.1. Pioniere der Siedlungsgeographie. 43

2.3.3. Forschungsentwicklung d. Stadtgeogr. in d. vergangenen Jahrzehnten.. 44

2.3.4. Kennzeichen der Stadtgeographie. 47

2.3.5. Forschungsrichtungen in der Stadtgeographie. 47

2.4. Stadtentstehungstheorien und städtische Entwicklungsphasen.. 50

2.4.1. Stadtentstehungstheorien.. 50

2.4.2. Stadtentstehungsphasen – Genetische Stadttypen.. 50

2.5. Elemente der städtischen Siedlungen.. 51

2.5.1. Verbreitung urbaner Siedlungen in der Ökumene. 51

2.5.2. Geographische Lagekriterien urbaner Siedlungen.. 51

2.5.3. Topographische Lagekriterien urbaner Siedlungen.. 52

Stadtgestalt 52

2.5.4. Grundrisselemente. 52

2.5.5. Aufrisselemente. 53

2.5.6. Strukturierende Kräfte der inneren Differenzierung (Zunahme) d. Stadt 54

2.5.7. Prinzipien der inneren Differenzierung der Stadt 57

2.5.8. Stadtstrukturmodelle. 59

2.5.9. Weiterentwicklung der „Klassischen Stadtmodelle“ 62

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3.6.2. Mensch-Umwelt-Beziehung. 90

3.6.3. Geographie als abstrahierende Raum- / Standortwissenschaft 90

3.6.4. Geographie als Wissenschaft von räumlichen Systemen.. 91

3.6.4. Geographie als integrative Beziehungswissenschaft 92

3.7. Humangeographie Amerikas. 93

3.8. Philosophische Grundlagen der Humangeographie. 95

3.9. Konzepte und Arbeitstechniken in der Humangeographie. 96

3.10. Region.. 96

4. WIRTSCHAFTSGEOGRAPHIE.. 101

1. GEOGRAPHIE DER LÄNDLICHEN SIEDLUNGEN

 

1.1. Literatur

 

Born, M. -> Genese der Siedlungsformen in Mitteleuropa

Henkel, G. -> Der ländliche Raum, Gegenwart und Wandlungsprozesse

Lienau, C. -> Siedlungen des ländlichen Raumes

Schwarz, G. -> Allgemeine Siedlungsgeographie Teil 1: Ländliche Siedlungen

Bechel, L. -> Österreich aus der Luft

Posch, F. -> steirischer Bauerntums-Atlas

Wichtiger Verlag: Westermann Verlag, Braunschweig

1.2. Standortbestimmung und Positionierung

 

Ländliche Siedlungen sind Raumkategorien:

  • Siedlungen
  • Landwirtschaftliche Nutzflächen
  • Forstflächen
  • Verkehrsflächen
  • Sondernutzungsflächen

 


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1.2.1. Kennzeichen des ländlichen Raums

 

Die Teile des ländlichen Raums sind untereinander sehr verschieden:

 

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Der ländliche Raum (auch Passiv- oder Peripherraum) ergänzt den städtischen Raum (auch Aktiv- oder Zentralraum), und umgekehrt. Sie sind funktional

aufeinander bezogen und in ihrer Entwicklung voneinander abhängig.

1.2.2. Funktionen des ländlichen Raums

 

Der ländliche Raum bezieht Entwicklungsimpulse vom städtischen Raum.

Heute ist er durch Multifunktionalität gekennzeichnet und hat eine Ausgleichsfunktion für den städtischen Raum.

  • Wohn- und Arbeitsraum für die nicht urbane Bevölkerung
  • Erzeugungsraum für Nahrungsmittel und andere bodenabhängige Güter
  • Produktionsraum für dezentralisierte Industrien und ländliche Kleingewerbe
  • Erholungsraum für die urbane Bevölkerung
  • Reserveraum für unterschiedliche Funktionen wie Verkehrseinrichtungen, Mülldeponien, Kraftwerke, militärische Einrichtungen usw.
  • Ländlicher Raum ist heute durch Funktionalität gekennzeichnet
  • Siedlungen des ländlichen Raumes beziehen Entwicklungsimpulse aus Städte

 

Peripherräume – ländliche Räume sind Passivräume

Zentralräume – städtische Räume sind Aktivräume

1.2.3. Eigenschaften ländlicher Siedlungen

 

Ø  Geringe Siedlungsgröße

Ø  Geringe oder fehlende Zentralität, oft Zentralitätsferne (Dezentralität)

Ø  Geringer Verknüpfungsgrad untereinander, höherer mit dem städtischen Raum

Ø  Geringe Ausstattung mit Arbeitsplätzen im Sekundär- und Tertiärfaktor

Ø  Geringe Qualität der Arbeitsplätze

Ø  Höherer Anteil an landwirtschaftlichen Arbeitsplätzen

Ø  Hoher Anteil an Auspendlern


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