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Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft (Teilgebiete und Semiotik) .docx

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Human Science
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German
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2011/ 2012 Melacher
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Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft :

·         Semiotik (Lehre von den Zeichen àallen Zeichen, nicht nur Sprache)

LINGUISTIK ( = Teilgebiet der Semiotik)

è Verwedung von sprachlichen Zeichen

Teilgebiete der Linguistik :

Phonologie (Lehre von den Lautsystemen) - ( Phonetik – Lehre von den Lauten)

Morpgologie (Teilgebiet der Grammatik – beschäftigt sich mit dem inneren Aufbau von Wörtern)

Syntax (blickt von außen auf Wörter, wie baut man mittels Wörter Sätze auf)

Textlinguistik (beschäftigt sich mit Texten – Aufbau; Funktion)

Gesprächsanalyse ( Aufbau des Gesprächs)

Semantik ( Lehre von sprachlicher Bedeutung ; Wortbedeutung)

Linguistische Pragmatik (Theorie vom sprachlichen Handeln)

Linguistische Stilistik und Rhetorik (Stil des Textes od. mündlicher Äußerung ; wie wird Rhetorik effektiv eingesetzt?!)

Schriftlinguistik (sprachl. Ausdruck wird erforscht) und Orthographie (Rechtschreibung einer Sprache)

Kognitive Linguistik (Prozesse die sich im Gehirn abspielen ; Informationsverarbeitung wenn der Text gelesen wird)

Psycholinguistik und Spracherwerbsforschung ( geht um Spracherwerb – auch Fremdsprachenerwerb)

 

Varietätslinguistik ( innerhalb einer Sprache, Varietäten, Dialekte, Jugendsprache etc.)

 

Patholinguistik ( organisch bedingte Sprachprobleme, Sprachzentren betroffen – man spricht selbst, versteht aber andere nicht etc.)

 

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Computerlinguistik ( Computersprache, wie man mit PC kommunizieren kann)

Corpuslinguistik ( Corpus – Datenmenge ; man erkennt daran die Sprachentwicklung – wann ist ein Wort zum ersten Mal aufgetaucht in Zeitungen etc.)

Medienlinguistik ( Sprachgebrauch in den Medien, Gespräche in Foren, Werbeforschung)

Diskursanalyse ( Diskurse über Ökologie, Texte Bilder über dieses Thema)

Zitate ad Kommunikation

Watzlawick/ Beavon / Jackson : ‛‛Man kann nicht nicht kommunizieren!‛‛

è Man kommunziert auch durch sein Verhalten – sitzen

è Warteraum : eine Person sitzt dort, eine zweite kommt hinzu, sieht die erste Person an – kommuniziert somit

5 Sessel in einer Reihe , wo man sich hinsetzt verkörpert etwas : Mitte (ich bin der King) ; ganz außen (Randimage) etc

KELLER :

1.      Kommunizieren = inferentieller Prozess (=Schlussprozess)

2.      Kommunizieren besteht darin sinnlich wahrnehmbares zu tun bzw. hervorzubringen, den anderen zu interpretierenden Schlüssen zu verleiten.

3.      Kommunikation soll jedes intentionale Verhalten genannt werden, das die Absicht hat, auf offene Weise etwas bekannt zu geben.

Begriff der Intention à Absicht steckt dahinter

 

4.      Kommunizieren heißt : Mitmenschen beeinflussen! (Langer erster Satz wichig!)

 

 

 

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5.      Kommunizieren heißt andere etwas wahrnehmen lassen – der Andere muss es auch verstehen

Keller sagt : Es muss offene Zeichen geben, dann ist es Kommunikation à in der Früh ; demonstratives Zeitung lesen – Zeichen für ‛‛Ich möchte nicht sprechen!‛‛

TRABANT :

Kommunikation = kooperative Handlung Erst Kommunikation wenn der andere die

Zeichen versteht!

COMMUNICATION THEORY symbols & intention

BARALDI / CORSI / ESPOSITO :

Ego = der Hörer (ich)

Alter = der Sender (der Andere)

Nur ein ‛‛Laut‛‛ des Anderen reicht NICHT, Margen knurrt nicht weil er kommunizieren will

Knurren des Magens ist eine Information KEINE Mitteilung

FAUCONNIER :

clues and cues

Hörer muss identifizieren, Geist muss sich etwas vorstellen ;

Den Akt als Kommunikationsakt verstehen, dann ist es Kommunikation

HO TRANSFERMODELLE DER KOMMUNIKATION

Das Kommunikationsmodell von Shannon / Weaver :

Quelle = Sprecher Empfänger = der, der hört

Transmitter = Telefon

Receiver = Telefon Noise = eine Störung (z.B. Lärm)

Shannon hat Modell vom Telefonieren erfunden à Noise im Telefon ( kann LKW sein (laut) ; kann etwas visuelles sein (hat man lange nicht mehr gesehen) , etc.)

 

Modell muss gezeichnet werden können!

 

 

 

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HERRLITZ WOLFGANG :

Q = Quelle V = Verarbeitung K = Code

Kode überlappt sich, Hörer und Sprecher müssen über gemeinsamen Code verfügen! (ausreichend überlappen!)

gewisse Übereinstimmungen beim Code müssen da sein!

KON = Kontext was man über die Welt weiß, Weltsicht, was man dazu zu sagen hat à auch da muss Überlappung da sein!

MODELL DER MASSENKOMMUNIKATION : Westley – MacLean

I = Information G = Gatekeeper

A, B = Variablen A= Korrespondent

A bekommt Informationen – gibt diese weiter in die Redaktion – Redaktion wählt aus was ist wichtig, und was nicht! – manche Infos gehen sofort zum Gatekeeper

G zurück zu A : Er will noch mehr Infos über bestimmtes Thema

B = Publikum – gibt Rückmeldung

Wichtiger Gatekeeper = Medium selbst (Fernseher) Medium Fernseher = geeignet

Für Bilder ; Radio keine Bilder

Nachrichten werden ausgewählt, die für Medium geeignet

Findet in allen Modellen die gleiche Grundstruktur

S à B à E ZWEITER PFEIL IST FALSCH!

Richtig wäre : S à B ß E !

HO KONSTITUTIONSMODELL DER KOMMUNIKATION

Transfermodelle stellen sich Kommunikation vor wie das Versenden eines Packtes!

(= PAKETMETAPHER)

Informationen kommen in das Paket – schickt es weg (außer es gibt noise – es wird verschmissen etc) – Empfänger macht es auf, und der Empfänger nimmt es genau so heraus wie es der Sender hinein gibt.

 

Doch..es gibt MISSVERSTÄNDNISSE!

 

è hier kommt Konstitutionsmodell ins Spiel!

 

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Fügt zum Gebilde Klötze hinzu, nimmt welche weg – beteiligt sich AKTIV an der Konstitution der Botschaft

HANS STROHNER :

Sensomotorisches Wissen : Wie man Laute äußert

Pragmatisches Wissen : Wie man handelt

Syntaktisches Wissen : Wie baue ich Laute zusammen

Partnermodell : Wie verhalte ich mich dieser Person gegenüber, Scherze ich, wie nett bin ich..etc

MEDIUM : Übertragen Informationsträger ( Signal)

Referenzbereich ( Botschaft)

è Träger à Signal PFEILE IMMER IN EINE RICHTUNG!

Signale ß à Signale Botschaft baut man gemeinsam auf!

Kommunikationsmodell von Roman Jakobson :

-          KEINE PFEILE! – wichtig!

-          Es geht ihm um einzelne Elemente der Kommunikation

Sender : emotiv (expressiv) Empfänger : konativ (appellativ)

Kontext : referentiell (Modelle darüber – Referenzbereich ,aber nicht ganz das gleiche)

Kontakt : phatisch (kann durch noise gestört werden)

Kode : metasprachlich (code / Sprachsystem)

-          Fett geschriebene bezeichnet Funktion von Kommunikation

-          Mittelpunkt der Botschaft : Gefühle / Meinungen

-          Sendermeinungen im Text à emotiv (Gedicht über Gefühle = emotiv)

-          Heiße Herdplatte à schrei à schrei wäre expressiv

 

 

Empfänger ist im Mittelpunkt der Botschaft

è Befehle : Komm her! – Apell an die Person, man möchte etwas vom Epfänger

 


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