Einführung
in die Fachdidaktik
1.
Zentrale
Vorgaben
Kompetenzen
Sozialkompetenz (Arbeiten im Team)
= mit anderen gemeinsam lernen und leben
können
= in einer sozialen Umwelt selbstständig, verantwortlich und konstruktiv
handeln
= interaktive Ebene der Kompetenzen
Teilkompetenzen: Teamfähigkeit
Kontaktfähigkeit
Durchsetzungsvermögen
Konfliktfähigkeit
Initiative entwickeln
Kooperationsfähigkeit usw
Selbstkompetenz (Zeitmanagement)
= Wissen um eigene Fähigkeiten& Stärken
und mit ihnen zielgerichtet und situationsgerecht umzugehen
= personale Ebene der Kompetenzen
Teilkompetenzen: Leistungsfähigkeit
Belastbarkeit
Ausdauer
Handlungskompetenz
Selbstsicherheit/Selbstvertrauen
Kreativität
Einschätzungsfähigkeit
Organisationsfähigkeit
Methodenkompetenz
Medienkompetenz
Sachkompetenz (Bewertung, Wiedergabe von
Informationen)
= Wissen anwenden, Einzelwissen aufeinander
beziehen, sachgerecht entscheiden
= funktionale Kompetenz, Fachkompetenz, kognitive Kompetenz
Teilkompetenzen: über fundiertes
Wissen verfügen
Wissensinhalte fachlich korrekt & selbstständig analysieren
Wissensinhalte fachlich korrekt reproduzieren
Wissensinhalte verbinden und anwenden
Taxonomie (=Kategorien/Klassen) von
Sachkompetenzen
-> Kenntnisse
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-> Verständnis
=
Aufnahme/Verarbeitung von neuem Stoff ohne Übertragung auf andere Bereiche
z.B. Erlerntes mit eigenen Worten wiedergeben (Erkläre dies und das), Texte neu
formulieren
-> Anwendung
= Anwendung von
Regeln, Methoden, Prinzipien, Ideen in bekannten Situationen
-> Analyse
= Aufgliederung
von Informationen in bestimmte Elemente
z.B. Texte oder Lehrpläne analysieren
-> Synthese
= Teile bzw.
Elemente zu einem Ganzen mit neuer Struktur zusammenfügen
z.B. Texte produzieren, Ziele aufstellen, Schlussfolgerungen ziehen,
Verallgemeinerungen aufstellen; Lehrpläne Deutsch/Englisch vergleichen
-> Beurteilung
= in welchem
Ausmaß sind bestimmte Kriterien für Methoden oä erfüllt worden
Lehrpläne
Didaktische Grundsätze
Mündliche Kompetenz
Schriftliche Kompetenz
Textkompetenz
Literarische Bildung
Mediale Bildung
Sprachreflexion (Grammatik)
Bereiche
Schulbücher
·
Themenzentriert (neue Form)
·
Gliederung nach Bereichen wie Sprachreflexion,
Rechtschreibung usw (ältere Form)
·
Immer Zusatzmaterialien!
2.
Vorgaben
der Schule
Materialien
Projekte
Schulprofil
Fachkonferenz
·
Leiter d. Fachkonferenzen = Fachkoordinator/in
·
Leistungsbeurteilungskonzept (wie setzt sich die
Gesamtnote zusammen; wird den Eltern vorgelegt)
·
Koordination der Zusammenarbeit
·
Verwaltung von Medien
·
Auswahl der Schulbücher
·
Schwerpunktsetzungen
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·
Abstimmung mit „neuen“ Fächern
Beurteilungskonzept
3.
Lernprozesse
Öffnende Arbeitsprozesse: Vielfalt im Vordergrund; Sammeln; Ausweiten auf Nebenfelder; z.B.:
Clustering, Doppelkreis (Wiederholung/kennenlernen/Sprechübung),
Fotoassoziationen (gut für weiterführendes Schreiben), Schneeballmethode
(danach Staffettenpräsentation)
Schließende Arbeitsprozesse: Verdichten im Vordergrund; Ordnen & Strukturieren; Einengen
auf Kernfragen
Einzelarbeit
Problem: Zeit (weitere Aufgaben für Schnellere);
unterschiedl. Arbeitstempo; Inhomogenität
Formen: Brainstorming, Mindmap, Clustern, Übungsblätter, Stationenbetrieb,
Laufdiktate usw
Immer Übungen für Einzelne planen um sein Wissen einzubringen
Stationenlernen
z.B. Wochenplanarbeit (in der VS): Schüler
lernen sich die Zeit selbst einzuteilen
es gibt verschiedene Lernspiele – z.B. Wörterdomino, Dosendiktat,
Wörter-Memory, Laufdiktat, Quartett
man kann auch Arbeitspässe erstellen in denen Schüler eintragen wann sie was
erledigt haben
Clustering
·
Nach Gabriele Rico; bedeutet
Büschel/Gruppe/Anhäufung
·
nichtlineares Brainstormingverfahren, kreative
Arbeitstechnik
·
man knüpft Ideennetze; spontane
Assoziationsketten
·
Verfahren beruht auf der Offenheit für das
Unbekannte
Grundregeln
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Unterschied zum Mind Mapping – KEINE
Rangordnung!
Schwerpunkt: Ideenfindung & assoziative Verknüpfungen von
Ideen/Vorstellungen in Mustern
MindMap
Warum??
Beide Gehirnhälften nehmen untersch. Funktionen
wahr
Tony Buzan vermarktete MindMap Technik von dieser Erkenntnis ausgehend
beide Gehirnhälften werden direkt angesprochen -> Verbesserung der
geistlichen Leistung
Denken ist komplexer Prozess; Gehirn bildet neue Assoziationen (durch
Schlüsselwörter hervorgerufen)
Details werden in Gedanken hinzugefügt, variiert oder ausgeblendet
Verknüpfungen zu anderen (bekannten) Wissensgebieten werden erstellt; Gehirn
bildet Netzwerk von miteinander in Verbindung stehenden Informationen
Informationen sollten nicht in Listen oder Fließtext aufgeschrieben werden,
sondern indem man die Aufzeichnungen zu einem merkwürdigen Bild werden lässt
auf Füllworte verzichten; Schlüsselworte reichen zur Erinnerung an den Inhalt
Vorteile
Hauptthema zentral angeordnet und wird
schnell erfasst (kurzer Blick genügt um zu wissen worum es geht)
Verästelungen stellen Bedeutung des Gedankens gut dar -> Hierarchisierung
& Struktur
durch die graphische Darstellung erkennt man leicht welche Gedanken gut oder
wenig entwickelt sind
Schlüsselwörter (man konzentriert sich auf das Wesentliche); Zeit und Raum
werden gespart
gut zur Wiederholung des Stoffes -> Grundgedanken bereits verstanden, zur
Erinnerung reichen Assoziationen
eine Seite reicht; Informationen lokal zusammengefasst; Inhalt wird leichter
und schneller wahrgenommen
MindMap kann wachsen (weitere Verästelungen)
jedes MindMap sieht anders aus -> man kann sich leichter an Form und Inhalt
erinnern
zusammengehörende Ideen können durch Umrahmung/Farben gekennzeichnet werden
Grundregeln
(MindMap hat klare Struktur im Gegensatz zu Brainstorming)
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Wo einsetzen?
-> Überall dort wo es darum geht in
kurzer Zeit schriftliche Aufzeichnungen zu haben
Aufsatz/Vortrag vorbereiten -> MindMap
ersetzt Stichwortzettel; Leser/Hörer können Inhalt mindmappen
Gruppenmeetings -> Hauptideen festhalten; jeder Teilnehmer hat Überblick
über Sitzungsverlauf; am Ende des Meetings ein vollständiges Protokoll
Persönliche Notizen -> z.B. Vorlesung, Lesen von Büchern/Artikeln,
To-Do-Listen; später jedoch Neuzeichnung zur Wiederholung des Stoffes
Lernen -> Lehrstoff wird systematisch wiederholt
Schwerpunkt:
begriffliche Ordnung von Einfällen u. Hierarchisierung von Begriffen
Brainstorming
Gruppenarbeit
Partnerarbeit -> lässt sich schnell und für
kurze Aufgabestellungen organisieren (z.B. Partnerdiktat)
Gruppenarbeit -> Arbeits- und Präsentationsphasen dauern oft länger als 1
Schulstunde
Methoden der EA auch als GA/PA möglich
Problem: Zeitproblem
einige arbeiten weniger, andere mehr
man kann es nicht kontrollieren (Möglichkeit: Arbeitspläne
erstellen)
manche Schüler wollen nicht zusammenarbeiten
(Auslosen!)
bewusstes Lernen fehlt
Kriterien erfolgreicher Gruppenarbeiten
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Expertenmethode oder Simultanpräsentation
alle Gruppen präsentieren gleichzeitig; in jeder Gruppe gibt es für jedes Thema
einen anderen Experten
Kooperatives
Üben/Lernen – Gruppenrallye
besonders gut für inhomogene Klassen; es gibt abwechselnd Übungs- und
Testphasen um den Lernfortschritt zu überprüfen
4.
Medien
Traditionelle Medien
Bild
Film
Neue Medien
Hypertexte
5.
Beurteilung
Mündliche Formen
Schriftliche Formen
Schularbeiten
Alternative Formen
Portfolio
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