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Einführung in die Fachdidaktik .rtf

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Faculty
Human Science
Discipline
German
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Mellacher Karl
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FACHDIDAKTIK

CLUSTERING

Bewertungskriterien für eine mündliche Präsentation:

→ Körpersprache, Gestik: Augenkontakt, freier Vortrag

→ Sprache: Wortwahl, grammatikalische Strukturen

→ Sprache: Tempo, passende Pausen

→ Stimme: deutlich, gut artikuliert, passende Lautstärke

→ Aufbau: klar erkennbarer und leicht nachvollziehbarer Aufbau

→ Inhalt: hohe Sachkenntnis, hohe Richtigkeit

→ Hilfsmittel: gute Unterstützung durch Medien

→ Publikum: ist interessiert, kann nutzen ziehen

→ Handout: gut aufgebaut, richtig, sorgfältig, gutes Layout

→ Sprechzeit: Angemessen

Clustering:

→ bedeutet Büschel, Gruppe, Anhäufung

→ ist eine kreative Arbeitstechnik

→ Ausgangspunkt ist ein bestimmter Begriff (konkret oder abstrakt)

→ daraus werden Gedanken aus dem Gedächtnis abgerufen

→ Ist eine Art des Brainstormings, um spontane Einfälle und Ideen zu einem Thema graphisch festzuhalten

→ Schwerpunkt liegt auf der Ideenfindung

→ von Gabriele L. Rico ende der 70er entwickelt

Clustern und die rechte Gehirnhälfte:

Beim Clustering sollen sich die spontan auftretenden Assoziationen zu Bildmustern entwickeln, die uns eine Vielzahl von Gedanken, Erfahrungen, Gefühlen und Eindrücken zugänglich machen, die in der rechten Gehirnhälfte gespeichert werden.

Dazu soll es helfen Blockaden zu lösen.

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·

· Clustering lässt den emotional eingefärbten Bildern, Ideen und Erinnerungen freien Lauf, bis der Prozess beim Erreichen einer vorläufigen Ganzheit abgeschlossen ist.

·

· Clustering stützt sich auf "das kindliche, staunende, unschuldige, spielerische, offene, flexible, nach Mustern suchende" bildliche Denken.

Einzelclustering:

Beginnt mit einem weißen Blatt – in die Mitte das Stichwort – Stichwort einkreisen – sich auf das Stichwort konzentrieren, z.b. Augen schließen – dann alles niederschreiben, was einfällt – Ideen kreisförmig um das Stichwort herum – auch die neuen Begriffe einkreisen und mit Strichen verbinden – keine Überprüfung der Zusammenhänge und Logik

Unterschied zum Mindmapping:

→ Ziele liegen eher auf dem Gebiet der begrifflichen Ordnung von Einfällen – Hierachisierung von

Begriffen

Kennzeichen von Clustering:

→ Kurzschrift des bildlichen Denkens

→ hilft der hemmenden Zensur des begrifflichen Denkens zu entkommen

→ wer Clustert tut dies mit weniger Angst, Anspannung und Widerstand gegenüber Neuem und Unbekanntem

Clustering ist als eine nicht-lineare assoziative Methode "ein sich selbst strukturierender Prozess", bei dem man nur scheinbar wahllos Wörter und Wendungen um einen Mittelpunkt (=Kern) herum notiert und gruppiert.

Der Fluss dieser Einfälle führt schließlich zu Bildmustern, die ein "Ideennetz" entstehen lassen.

 

 

 

Kompetenzen:

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b) Selbstkompetenz

c) Sozialkompetenz

A) Sachkompetenz:

→ kognitive, fachliche Kompetenz

→ Fähigkeit, Wissen anzuwenden

→ Einzelwissen wird aufeinander bezogen

→ sachgerecht entscheiden zu können

Taxonomie von Sachkomopetenzen:

Kentnisse

Verständnis

Anwendung

Analye

Synthese

Beurteilung

Kennzeichen:

= reproduzieren und wiedergeben

= Fähigkeit zur Erinnerung an Begriffe, Fakten, Koneventionen, Kategorien, Prozesse, Methoden, Gesetze

Verständnis:

Erlerntes mit eigenen Worten wiedergeben

Texte illustrieren

Texte übersetzen oder neu formulieren

Beziehungen und Schlussfolgerungen erklären

Aspekte unterscheiden

Anwendungen:

Methoden anwenden

Prinzipien bzw. Gesetze gebrauchen

Situationen verallgemeinern

Transfer in bekannten Situationen

Synthesen:

= Fähigkeit zur Aufgliederung von Informationen in ihre bestimmenden Elemente

Elemente unterscheiden

Annahmen von gesicherten Erkenntnissen unterscheiden

Analyse von Prinzipien und von Beziehungen und Kausalitäten

Neues produzieren, planen, schlussfolgern

Beurteilung:

Fähigkeit zur Beurteilung, in welchem Ausmaß bestimmte Kriterien/Methoden etc. erfüllt sind

Auswirkungen von fehlern abschätzen

Genauigkeit und Verlässlichkeit beurteilen

Alternativen vergleichen und beurteilen

Lösungswege vergleichen

 

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B) Selbstkompetenz:

→ personale Ebene der Kompetenz

→ das Wissen um eigene Fähigkeiten und Stärken

→ Kompetenz, mit ihnen zielgerichtet und situationsgerecht umzugehen

C) Sozialkompetenz:

→ interaktive Ebene

→ Fähigkeit, gemeinsam mit anderen leben und lernen zu können

→ Fähigkeit, in der sozialen Umwelt selbstständig, verantwortlich und konstruktiv zu handeln

MIND MAP:

Entwickelt von Tony Buzan

· Das Assoziogramm wird auf unliniertem Papier im Querformat erstellt.

· In der Mitte wird das zentrale Thema, möglichst genau formuliert und/oder als Bild in verschiedenen Farben dargestellt.

· Davon ausgehend werden in Großbuchstaben die Hauptthemen, entsprechend der Kapitelüberschriften eines Buches, mit organischen (d.h. dick gebogenen und dünn auslaufenden) Hauptlinien verbunden.

· Pro Linie wird jeweils ein Schlüsselbegriff verwendet, wobei die Linienlänge der Wortlänge entspricht.

· Daran schließen sich in dünner werdenden Zweigen und unter Verwendung von Kleinbuchstaben die zweite und dritte, sowie weitere Gedankenebenen (Unterkapitel) an.

· Hierbei sollten verschiedene Farben für Äste oder Themen, Bildelemente zu den Begriffen, Dreidimensionalität zur Hervorhebung, oder persönliche Codes, um Zusammenhänge und Querverbindungen darzustellen zum Einsatz kommen.

· Gleiche Farben werden beispielsweise für gleiche Ebenen (Äste der ersten, oder zweiten Stufe,..) verwendet.

· Jeder Ast und jede Verästelung wird vom Mittelpunkt aus gelesen.

· Formal gesehen bestehen Assoziogramme aus beschrifteten Baumdiagrammen.

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· Im Gegensatz zum Brainstorming, bei dem eine Reihe von unsortierten Begriffen produziert und anschließend mit der Pinnwandmoderation sortiert werden, wird beim Assoziogramm von Beginn an eine vernetzte Struktur erzeugt.

· Ein Assoziogramm eignet sich auch zur Dokumentation für das Ergebnis eines Brainstormings, also die sortierte Fassung.

· Anwendungen:

· Ideensammlung und Brainstorming

· Sachtexte strukturieren

· Vortrag entwerfen

· Planung und Organisation

· Lernen, Prüfungsvorbereitung

Probleme der Satzgliedlehre

Satzglied oder Attribut?

Die Kinder essen am liebsten Bratwurst mit Ketchup

Morgen trifft die Mannschaft aus England ein

Von Dresden wurde ein großer Teil zerstört

Subjekte mit es

Es ritten drei Reiter zum Tor hinaus

Gestern regnete es

Adverbial oder präpositionales Objekt?

Er verliebte sich in Corinna

Er verliebte sich in Paris

Sie aß mit Messer und Gabel

Er floh vor seinen Feinden

Er floh zu seinen Feinden

Entscheidungskriterien:

Adverbial:

- durch Adverb ersetzbar

- freie Angabe

Sprachen erwerben

SchriftlichSchreiben

Literarisches Schreiben (nach Vorlagen, kreatives Schreiben)

Sachtexte verfassen (Briefe, berufliches Schreiben, Sachverhalte erörtern, Berichten, Beschreiben)

Lesen

Literarische Texte interpretieren und ihre ästhetische Wirkung beschreiben

Sachinformationen nach ihrer Bedeutung im Kontext erfassen

Mündlich


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