§beherrschen große Waldgebiete, in Gebieten wo
Wachstumsperioden kurz sind (Breitengrad, Höhe des Standorts)
§fast alle sind immergrün (betreiben auch im
Winter an sonnigen Tagen ein bisschen Photosynthese)
§einige verlieren ihre Blätter (zB. Lärche und
Urweltmammutbaum)
§Blätter sind an Trockenheit angepasst:
-Dicke Cuticula
-Stomata befinden sich in Gruben (Wasserverlust dadurch weiter reduziert)
§Ökonomie:
-Großteil des Bauholzes und des Holzes für Papier wird aus Nadelbäumen
gewonnen
-Holz = Ansammlungh von lignifiziertem Xylemgewebe (stützt Baum)
1.einige der ältersten und größten Organismen befinden
sich unter den Koniferen
§Entwicklungszyklus der Gymnospermen (anhand
einer Kiefer):
-Kiefernbaum = Sporophyt
-Sporangien befinden sich in Zapfen; männliche und weibliche Zapfen
meist auf unterschiedlichen Ästen
-Männliche Zapfen: enthält Mikrosporangien auf kleinen Sporophyllen;
in Mikrosporangien findet Meiose statt à haploide Mikrosporen
entstehen, die sich zu Pollenkörnern entwicklen (=unreifer männlicher
Gametophyt)
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2.Angiosperme
a.Klasse: Magnoliopsida (Blütenpflanzen)
§= Blütenpflanzen = Bedecktsamer
§Samenbildende Gefäßpflanzen deren
Reproduktionsstrukturen als Blüten und Früchte bezeichnet weren
§Am artenreichste und am weitesten verbreitete
Pflanzengruppe à ca 250 000 Arten
§Nur 1 Klasse : Magnoliopsida
§Alte Unterteilung:
-Monocotyle: paralellnervige Blätter
1.monophyletische Gruppe
-Dicotyle: netzartige Nerven in Blättern
1.mehrere Gruppen; diemeisten jedoch in Eudicotylen;
(Rosen, Erbsen, Hahnenfuß; Amborella = einzige Überlebende der ursprünglichsten
Angiospermengruppe)
§Wie kam es zum evolutionären Erfolg der
Angiospermen?
-Verbesserung der Leitgewebe (besonders Xylem) à Angiosperme
haben zusätzlich zu den Tracheiden auch noch stützende Holzfasern; meistens
auch noch Gefäßglieder (alle drei sind Xylemtypen)
-Blüten und Früchte
§Die Blüte:
-Auf Reproduktion spezialisiertes Organ der Angiospermen
-Pollenübertragung durch Insekten und andere Tiere (weniger zufallsbedingt
als bei Windbestäubung)
-Pollenübertragund durch Wind (bei Pflanzen in dichten Populationen
üblich à Gräser, Waldbäume)
-=Spezialisierter Spross mit 4 Wirteln von modifizierten Blättern:
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1.= Sepale
2.meist grün
3.vom Blütenboden beginnend
4.modifizierte Blätter, die Blüte umschließen,
wenn sie geschlossen ist;
-Kronblätter:
1.=Petale
2.meist auffällig gefärbt
3.oberhalb der Kelchblätter
4.Anlockung von Bestäubern
5.bei Windbestäubung sind sie unscheinbar, grün
od. bräunlich
-Staubblätter:
1.Stamina
2.männliches Reproduktionsorgan (bilden Mikrosporen,
aus denen männliche Gametophyten entstehen)
3.besteht aus:
i.Staubfaden = Filament
ii.
Befinden sich innerhalb eines Ringes
von Petalen oder Tepalen;
Terminaler Verdickung = Anthere (Staubbeutel) à Pollenproduktion
-Fruchtblätter:
1.= Karpelle = Stempel
2.weibliche Sporophylle (bilden Megasporen aus denen
weibliche Gametophyten entstehen)
3.besteht aus:
i.klebriger Narbe an Spitze (nimmt Pollen auf)
ii.Griffel (verbindet Narbe und Fruchtknoten)
iii.Fruchtknoten (darin befindet sich die Samenanlage à nach Befruchtung
der Same)
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Tierverbreitung
Geschmack,
Farbe, Geruch
4.Festkleben am Fell
-Bei Tierverbreitung, weitere Verbreitung als bei Wind!
-Fruchtansatz:
1.nach Bestäubung entwickelt sich Frucht; löst hormonelle
Veränderungen aus à bewirkt enormes Wachstum der Fruchtknoten
2.Fruchtknotenwand wird zum Perikarp (= verdickte
Fruchtwand)
3.meist verwelken die anderen Blütenteile
-Fruchtansatz läuft paralell zur Samenentwicklung ab; à Fruchtansatz
kann nur nach Bestäubung erfolgen; sonst verwelckt ganze Blüte
-Verschiedene Typen:
1.Typ à Ursprung à Beispiel
2.Einzelfrucht àeinzelner Fruchtknoten
einer Blüte àKirsche
3.Sammelfrucht àviele Fruchtknoten einer
einzelnen Blüte àHimbeere
4.Fruchtstand à viele Fruchtknoten,
vieler zusammengedrängter Blüten à Ananas
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1.ein Pollenkorn besitzt zwei haploide Zellen
-weibliche Gametophyten (Embryosack)
befindet sich in der Samenanlage, die sich im Fruchtknoten
entwickelt
1.ein Embryosack besteht aus wenigen Zellen, darunter
eine Eizelle (haploid)
à Gametophytengeneration
stark reduziert!!!!
-Pollen:
1.wird aus Anthere freigesetzt à gelangt auf
klebrige Narbe des Fruchtblattes àPollenkorn reift erst jetzt heran à enthält
jetzt reifen Gametophyten à bildet Pollenschlauch durch Narbe und Griffel bis in Fruchtknoten àSchlauch
dringt durch Mikropyle in Samenanlage ein à entlässt zwei
Spermazellen in Embryosack (weiblicher Gametophyt) à ein Zellkern Kariogamie
à
Zygote (diploid) à zweiter Zellkern fusioniert mit zwei Kernen in großer zentraler
Zelle à triploide Zelle à Phänomen der doppelten Befruchtung à charakteristisch für
Angiosperme (aber auch einigen Gymnospermen)
2.nach doppelter Befruchtung wird Samenanlage zum
Samen à Zygote zum Sporophytenembryo mit rudimentären Wurzeln und 1 – 2
Keimblättern (Cotyledonen) à triploider Kern teilt sich wiederhohlt àtriploides Gewebe
entsteht = Endosperm (reich an Stärke und anderen Reserbestoffen) à Monocotyle
werden vom Endosperm versorgt à Dicotyle übertragen Nährstoffe aus Endosperm in deir Keimblätter
(Funktion doppelter Befruchtung siehe S. 724)
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Zygote à
Sporophytenembryo
Samenanlage à Samen (keimt
aus und Embryo erscheint als Keimling)
Integument à Samenschale
Fruchtknoten à Frucht
§Entsehung der Angiospermen:
-Sicher seit 130 Millionen Jahren; untere Kreidezeit
-Große Vielfalt hatte sich gegen Ende der Kreidezeit entwickelt (vor
65 Millionen Jahren) à Grenze zwischen Mesozoikum und Känozoikum wird deshalb hier gesetzt
§Koevolution à führte zum Erfolg der
Angiospermen (spezialisierte und weniger spezialisierte Tiere und Pflanzen)
§Pflanze und das Wohlergehen der Menschen:
-Photosynthese (Nahrungsmittelproduktion; Freizetzung von Sauersoff