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Einführung in die Botanik 1 Blanz (Page 6).doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Biomedical Sciences
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Biomedical Sciences

Ökosystem Erde
Ökosystem der Erde Zusammensetzung des Bodens: - Atmosphäre: Luft - Biosphäre: Lebewesen - Hydrosphäre: Wasser - Lithosphäre: Gesteine = Grundlage besteht vorwiegend aus: Sauerstoff, Silizium + A

§  Zapfen = Anhäufung von schuppenförmigen Sporophyllen

§  zB.: Mammuntbaum, Kiefer, Zeder, Tanne, Fichte...

§  meist große Bäume

§  nur ca. 600 Arten

§  beherrschen große Waldgebiete, in Gebieten wo Wachstumsperioden kurz sind (Breitengrad, Höhe des Standorts)

§  fast alle sind immergrün (betreiben auch im Winter an sonnigen Tagen ein bisschen Photosynthese)

§  einige verlieren ihre Blätter (zB. Lärche und Urweltmammutbaum)

§  Blätter sind an Trockenheit angepasst:

-       Dicke Cuticula

-       Stomata befinden sich in Gruben (Wasserverlust dadurch weiter reduziert)

§  Ökonomie:

-       Großteil des Bauholzes und des Holzes für Papier wird aus Nadelbäumen gewonnen

-       Holz = Ansammlungh von lignifiziertem Xylemgewebe (stützt Baum)

1.    einige der ältersten und größten Organismen befinden sich unter den Koniferen

§  Entwicklungszyklus der Gymnospermen (anhand einer Kiefer):

-       Kiefernbaum = Sporophyt

-       Sporangien befinden sich in Zapfen; männliche und weibliche Zapfen meist auf unterschiedlichen Ästen

-       Männliche Zapfen: enthält Mikrosporangien auf kleinen Sporophyllen; in Mikrosporangien findet Meiose statt à haploide Mikrosporen entstehen, die sich zu Pollenkörnern entwicklen (=unreifer männlicher Gametophyt)

-       ... siehe S 718, nochmal genau anschauen!!!!





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2.    Angiosperme

a.    Klasse: Magnoliopsida (Blütenpflanzen)


§  = Blütenpflanzen = Bedecktsamer

§  Samenbildende Gefäßpflanzen deren Reproduktionsstrukturen als Blüten und Früchte bezeichnet weren

§  Am artenreichste und am weitesten verbreitete Pflanzengruppe à ca 250 000 Arten

§  Nur 1 Klasse : Magnoliopsida

§  Alte Unterteilung:

-       Monocotyle: paralellnervige Blätter

1.    monophyletische Gruppe

-       Dicotyle: netzartige Nerven in Blättern

1.    mehrere Gruppen; diemeisten jedoch in Eudicotylen; (Rosen, Erbsen, Hahnenfuß; Amborella = einzige Überlebende der ursprünglichsten Angiospermengruppe)

§  Wie kam es zum evolutionären Erfolg der Angiospermen?

-       Verbesserung der Leitgewebe (besonders Xylem) à Angiosperme haben zusätzlich zu den Tracheiden auch noch stützende Holzfasern; meistens auch noch Gefäßglieder (alle drei sind Xylemtypen)

-       Blüten und Früchte

§  Die Blüte:

-       Auf Reproduktion spezialisiertes Organ der Angiospermen

-       Pollenübertragung durch Insekten und andere Tiere (weniger zufallsbedingt als bei Windbestäubung)

-       Pollenübertragund durch Wind (bei Pflanzen in dichten Populationen üblich à Gräser, Waldbäume)

-       =Spezialisierter Spross mit 4 Wirteln von modifizierten Blättern:

1.    Kelchblätter (=Sepale)

2.    Kronblätter (=Petale)

3.    Staubblätter (=Stamina)

4.    Fruchtblätter (=Karpelle, Stempel)

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1.    = Sepale

2.   

Bilden doppelte Blütenhülle (Perianth); bei vielen sehen sie gleich aus; bilden einfache Blütenhülle (Perigan) die Blätter heißen dann Tepale;

meist grün

3.    vom Blütenboden beginnend

4.    modifizierte Blätter, die Blüte umschließen, wenn sie geschlossen ist;

-       Kronblätter:

1.    =Petale

2.    meist auffällig gefärbt

3.    oberhalb der Kelchblätter

4.    Anlockung von Bestäubern

5.    bei Windbestäubung sind sie unscheinbar, grün od. bräunlich

-       Staubblätter:

1.    Stamina

2.    männliches Reproduktionsorgan (bilden Mikrosporen, aus denen männliche Gametophyten entstehen)

3.    besteht aus:

                                                                                          i.    Staubfaden = Filament

                                                                                        ii.   

Befinden sich innerhalb eines Ringes von Petalen oder Tepalen;

Terminaler Verdickung = Anthere (Staubbeutel) à Pollenproduktion

-       Fruchtblätter:

1.    = Karpelle = Stempel

2.    weibliche Sporophylle (bilden Megasporen aus denen weibliche Gametophyten entstehen)

3.    besteht aus:

                                                                                          i.    klebriger Narbe an Spitze (nimmt Pollen auf)

                                                                                        ii.    Griffel (verbindet Narbe und Fruchtknoten)

                                                                                       iii.    Fruchtknoten (darin befindet sich die Samenanlage à nach Befruchtung der Same)


Unterschied zu Gymnospermen!


§  Die Früchte:

-       = reifer Fruchtknoten

-       Zweck = Samenverbreitung

-       Beipiel Erbse:

1.    Erbsenhülse = Frucht

2.    Erbse = Same

3.    Hülse = gereifter Fruchtknoten

-       Fruchtbildung = Verdickung der Fruchtknotenwand

1.    zum Schutz für ruhende Samen

2.    zu Verbreitung (Modifikationen)

-       Modifikationen:

1.   

Windverbreitung

 
Löwenzahn à Früchte wie Fallschirm

2.    Ahorn à wirken wie Propeller

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Tierverbreitung

Geschmack, Farbe, Geruch

4.    Festkleben am Fell

-       Bei Tierverbreitung, weitere Verbreitung als bei Wind!

-       Fruchtansatz:

1.    nach Bestäubung entwickelt sich Frucht; löst hormonelle Veränderungen aus à bewirkt enormes Wachstum der Fruchtknoten

2.    Fruchtknotenwand wird zum Perikarp (= verdickte Fruchtwand)

3.    meist verwelken die anderen Blütenteile

-       Fruchtansatz läuft paralell zur Samenentwicklung ab; à Fruchtansatz kann nur nach Bestäubung erfolgen; sonst verwelckt ganze Blüte

-       Verschiedene Typen:

1.    Typ à Ursprung à Beispiel

2.    Einzelfrucht àeinzelner Fruchtknoten einer Blüte àKirsche

3.    Sammelfrucht àviele Fruchtknoten einer einzelnen Blüte àHimbeere

4.    Fruchtstand à viele Fruchtknoten, vieler zusammengedrängter Blüten à Ananas


-       Einzelfrüchte:

1.    Schließfrüchte wie Beeren (Tomaten, Weintraube), Steinfrüchte (Pfirsich, Kirsche) , Apfelfrüchte (Apfel,Birne), Nüsse (Eichel, Haselnuss);

2.    Streufrüchte wie Hülsenfrüchte;

-       Getreidekörner sind Früchte, nicht Samen!!

§  Entwicklungszyklus:

-       Siehe auch Kapitel 38, S. 940

-       Heterospor (Gemeinsamkeit aller Samenpflanzen)

-       Blüten (des Sporophyten) à bilden Pollen (Mikrosporen) à daraus werden winzige männliche Gametophyten

-       Blüten (des Sporophyten) à bilden Makrosporen à daraus werden weibliche Gametophyten

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1.    ein Pollenkorn besitzt zwei haploide Zellen

-       weibliche Gametophyten (Embryosack) befindet sich in der Samenanlage, die sich im Fruchtknoten entwickelt

1.    ein Embryosack besteht aus wenigen Zellen, darunter eine Eizelle (haploid)


à Gametophytengeneration stark reduziert!!!!


-       Pollen:

1.    wird aus Anthere freigesetzt à gelangt auf klebrige Narbe des Fruchtblattes àPollenkorn reift erst jetzt heran à enthält jetzt reifen Gametophyten à bildet Pollenschlauch durch Narbe und Griffel bis in Fruchtknoten àSchlauch dringt durch Mikropyle in Samenanlage ein à entlässt zwei Spermazellen in Embryosack (weiblicher Gametophyt) à ein Zellkern Kariogamie à Zygote (diploid) à zweiter Zellkern fusioniert mit zwei Kernen in großer zentraler Zelle à triploide Zelle à Phänomen der doppelten Befruchtung à charakteristisch für Angiosperme (aber auch einigen Gymnospermen)

2.    nach doppelter Befruchtung wird Samenanlage zum Samen à Zygote zum Sporophytenembryo mit rudimentären Wurzeln und 1 – 2 Keimblättern (Cotyledonen) à triploider Kern teilt sich wiederhohlt àtriploides Gewebe entsteht = Endosperm (reich an Stärke und anderen Reserbestoffen) à Monocotyle werden vom Endosperm versorgt à Dicotyle übertragen Nährstoffe aus Endosperm in deir Keimblätter (Funktion doppelter Befruchtung siehe S. 724)

-       Sicherstellung der Fremdbestäubung:

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Zygote à Sporophytenembryo

Samenanlage à Samen (keimt aus und Embryo erscheint als Keimling)

Integument à Samenschale

Fruchtknoten à Frucht


§  Entsehung der Angiospermen:

-       Sicher seit 130 Millionen Jahren; untere Kreidezeit

-       Große Vielfalt hatte sich gegen Ende der Kreidezeit entwickelt (vor 65 Millionen Jahren) à Grenze zwischen Mesozoikum und Känozoikum wird deshalb hier gesetzt

§  Koevolution à führte zum Erfolg der Angiospermen (spezialisierte und weniger spezialisierte Tiere und Pflanzen)



§  Pflanze und das Wohlergehen der Menschen:

-       Photosynthese (Nahrungsmittelproduktion; Freizetzung von Sauersoff

-       Holzwirtschaft

-       Landwirtschaft (Mensch greift in Evolution ein)

-       Arzneistoffe





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