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Einführung in die Bewegungswissenschaften .doc

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Social Science
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Sport and Recreation
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Einführung in die Bewegungswissenschaften

Wissen: neues Wissen wird erarbeitet

F = m × a Kraft = Masse × Beschleunigung

Determinuismus: Alle Zustände folgen gesetzmäßig einem Anfangszustand → Weltzustand wäre berechenbar → Illusion

Chaos: Pendel bleibt i Ebene mit 3 Magneten immer woanders stehen

Bei nur Determinismus oder nur Chaos wäre Wissen nicht nötig → in der Mitte Feld der Bewegungswissenschaft

Bewegung: Veränderung der Ortkoordinaten eines Punktes (bei Mechanik)

Ortsveränderung im Laufe der Zeit – von m = Massenpunkt ausgehend

Radiowellen (Elektrowellen, Elektrodynamik): Wellen verteilen sich im Raum, Veränderung der dem Punkt zugeteilten Vektoren

Unterschiedliche Bewegungsbegriffe für fast alle Bereiche

Was haben alle gemeinsam? „Veränderung“

Bewegungswissenschaften: neues Wissen erarbeiten, dort wo sich etwas verändert

(Muskel zuckt, wenn ein Signal vom Nerv kommt)

Bestimmte Eigenschaften zum Zustandekommen von Wissenschaft: etwas Festgestelltes

Weltall................Quarks (kleinste Teilchen)

Viele unterschiedliche Strukturen dazwischen → Weltall hat hierarchischen Aufbau

Hierarchischer Aufbau der Natur:
Quarks

Elementarteilchen: ihre Eigenschaften müssten für und wichtig sein (noch nicht relevant)

Atome: z.B. Kohlenstoff

→von einer Struktur zur nächsten entsteht neue Qualität (Eigenschaft) „Emergenz“

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Molekühle: durch Anordnung der Atome bestimmt

z.B. Eiweiße → können sich falten und bilden räumliche Strukturen in der Prozesse ablaufen – energetische Tasche

Das Bestehen aus Atomen führt zu Eigenschaften der Eiweißmoleküle

Verbindung Wasserstoff – Sauerstoff bei richtiger Temperatur und Zusammensetzung würde explodieren → von Molekülen geregelt

Atome für Sportwissenschaft uninteressant

Zellen: neue wichtige Eigenschaften entstehen „Emergenz“

Meistens haben Zellen sich gegen Umwelt abgegrenzt → Zellwand und eigene hochkomplexe Chemie im Inneren → Zellen wichtig für Bewegungswissenschaft

DNA ist Molekül → legt Eigenschaften der gesamten Zelle fest → bei Teilung können neue und alte Zelle nicht vollkommen identisch sein → sonst wäre Entwicklung abgeschlossen

Gewebe

Organe

Lebewesen (Mensch): ein einzelnes Individuum ist nicht lebensfähig

Zwei Menschen (zentrales etwas – treibt Sport): neue Gesetzte und Qualitäten tauchen auf

Kleingruppe: meist in kleiner Gruppe trainiert

Gruppe: Gruppendynamische Prozesse → Gruppennorm - Menschen in Gruppe wollen Selbe

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Erde

Sonnensystem: für Sport nicht so wichtig – aber Flug zum Mars mittel Sport überstehen

Galaxien: noch nichts mit Sport zu tun

Zuordnung:

Elementarteilchen + Atome → Physik

Moleküle + Zellen → Chemie = angewandte Physik

Gewebe + Organe + Lebewesen + 2 Menschen → Biologie = angewandte Chemie

Zwei Menschen + Kleingruppen + Gruppen + Nationen →Psychologie

Nationen + Erde →Soziologie

Erde + Sonnensystem und Galaxien →Ökonomie

Kann nicht einfach gesagt werden, da dabei die Eigenschaften vergessen werden


Auch Wissenschaft ist hierarchisch aufgebaut → Mutterwissenschaften

Sportwissenschaft = Tochterwissenschaft

Alles von Atom bis Sonnensystem für Körper relevant

Atom – z.B. Sauerstoff: braucht Körper für Sport


Sportwissenschaften: aus allen Sparten, das was für Bewegungswissenschaften wichtig ist steht säulenhaft nebeneinander → Sport und Mutterwissenschaften

z.B. Sportbiologie → bei diesem Konzept geht Wechselwirkung zwischen einzelnen Säulen verloren

man braucht Säulen und zusätzlich Wechselwirkungen (was dazwischen passiert)

→ Sportwissenschaft: Wechselwirkungen in Sportwissenschaft einführen

2 unterschiedliche Konzepte können beide gut als auch schlecht sein


Jede dieser Wissenschaften hat eigene Vorstellung von Bewegung (chemische Bewegungsform, biologische Bewegungsform, etc.)


Historische Entwicklung der Sportwissenschaften:

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Training: Österreichischer Staatsmeister jeden Tag Rosenhain rauf gelaufen → Fülle von Aussagen wie man eine Leistung erzielt – Grundgerüst wie man Trainingslehre betreibt

→ Verallgemeinerung der Aussagen einzelner Menschen →

Trainingsprinzipien: (z.B. du musst immer angemessene Pause machen) Anzahl ist völlig offen → immer neue Erfahrungen/ neues Wissen

Ein und das Selbe kann in einem Fall gut, im anderen Fall schlecht sein

1896: ob es Untersuchungen über Bewegung gab ist Einstellungssache

Danach Sammlung von wahren Aussagen → „Katalog wahrer Aussagen“

Aber Wissenschafter möchten eigentlich Aussagen über zukünftiges Geschehen machen

Aussagen habenNachteil: Statische Aussagen können nicht für Einzelindividuum verwendet werden; höchstens für repräsentativen Ausschnitt der Gesellschaft, keine Aussagen über zukünftiges Geschehen. (z.B. Rauche aufhören 17min Lebensverlängerung, danach 10 kg zunehmen und 16min Lebensverkürzung)

•Vorteil: Aussagen über Sport

Wissen aus Mutterwissenschaft wir in Sport eingefügt (z.B. Marathonläufer ist Mediziner – will seinen Körper verbessern um besser als andere zu laufen) → bis heute

„Einbau von Mutterwissenschaften“: viele Bücher über „Sport und..“ oder „..sport..“

•Vorteil: es gelingt der Sportwissenschaft das Wissen anderer

Wissenschaften für Sport anzuhäufen → Wissen der Biologie, Mechanik, Physiologie, etc. wird zunehmend genutzt → Tiefbohrungen

Leute die das machen sind oft selbst super Athleten und entwerfen Trainingspläne für andere

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Teilweise Widerspruchsaussagen, weil Wissen falsch in Sport integriert wurde

Wissenschaft setzte sich durch ca. 1930

Ab 1960 wird dritte Phase angestrebt → Tiefe in allen Mutterschaften soll erreicht werden

1.Möglichkeit: Wissenschafter aus allen Sparten in 1 Einrichtung zusammenfassen → große Sportschulen entstehen „Verschmelzen“ (Köln, Leibzig)

Nachteil: Wissenschafter können sich nicht problemlos miteinander unterhalten wegen spezifischer Fachsprache →Lösung: entweder entsprechender Leiter der Konflikte löst und nebeneinander herarbeiten verhindert – miteinander arbeiten

Man hat es noch nicht geschafft Verbindungen herzustellen zwischen „Sport und..“ und „Sport und..“ – viele Leute sagen diese Vorgangsweise sei nur Geldhinausschmeißen

2.Möglichkeit: Junge Leute sollen geschult werden, die mehrere Wissenschaften lernen → mehrere Mutterwissenschaften in einem Kopf → Konflikt wird etwas positives → man will selbst etwas miteinander verbinden

Vorteil: Wechselwirkungen zwischen Mutterwissenschaften wenn sie funktionieren


Heute tauchen alle 3 Schemen auf: •Katalog wahrer Aussagen

•Einbau von Mutterwissenschaften

•Verschmelzen

Für Sportbereich ist der Mensch das Wesentliche

Menschliche und Sportliche Bewegung des Menschen

Alltagsdeutsch: nur mit Anschauen einer Bewegung stößt man an Grenzen


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