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Einführung in die Betriebswirtschaft EBW .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Business Studies
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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WS 08/09
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Lehreinheit I BWL als wissenschaftliche Einzeldisziplin:

Wissenschaft wird verstanden als

Institution: Personen und Einrichtungen die wissenschaftlich tätig sind (z.B. Universitäten, Wissenschaftler)

Tätigkeit : Erarbeiten von Aussagen über Zusammenhänge, Kritische Auseinandersetzung, Wiedergabe des Wissens

Ergebnis wissenschaftlicher Tätigkeit: System von methodisch gesicherten Aussagen über einen Gegenstandsbereich (z.B. BWL)

BWL als wissenschaftliche Einzeldisziplin

(Nicht-Metaphysische Disziplin) Real- -> Kultur- -> Sozial- -> Wirtschaftswissenschaften (deskriptive, theoretische, pragmatische, sowie normative Fragen des Wirtschaftens) VWL Makro-, BWL Mikrökonomie

Beispiele Metaphysische Disziplinen Theologie, Philosophie (Universaldisziplinen)

Allgemeine BWL: behandelt Problembereich die in allen Betrieben in gleicher Art auftreten

Lehren/Disziplinen der speziellen BWL: Methoden-, Institutionen- u. Funktionenlehre

Funktionslehren (Organisationswirtschaft, Personalwirtschaft)

Funktionsbereiche (Organisation, Absatz, Personal)

Wirtschaftsbereiche Betriebe sind Elemente(Industrie, Handel, Banken, Versicherungen)

 

Sozialwissenschaftliches Basiskonzept innerhalb der BWL? Interdisziplinäre Ausrichtung, Entwicklung hin zu einer Sozialwissenschaft

Praktisches Wissenschaftsziel? Abgabe von Handlungsempfehlungen, Formulierung normativer Theorien

 

Merkmale der wirtschaftlichen Betriebsauffassung? selbstständiges Entscheidungen, eigene Risiken

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Betrieb als Erfahrungsgegenstand (Kennzeichnung, Auffassung von Betrieben, Menschenbilder wandlungsfähig)

Erscheinungsformen der Seinswelt? Der Betrieb (Sozialgebilde) als ökonomische, technische, soziale und umweltbezogene Einheit

Betrieb als Erkenntnisgegenstand

Aspekte? Erfahrungsgegenstand Betrieb in Teilbereiche aufspalten, In-/Output-Beziehung von Produktionsfaktoren,wirtschaften“ .. ist das Entscheiden über knappe Güter in Betrieben-> Optimum(Ergiebigkeitsprinzip)

 

Ziele eines Betriebes

Sachziel: Bedarfsdeckung; daher siehe unten auch kein Formalziel

Formalziele:

Ökonomische Gewinnmaximierung, Umsatzsteigerung, Marktdominanz

Soziale: Sicherheit am Arbeitsplatz, Frauenförderung

Technische: Erhöhung der Produktivität, Verbesserung Produktqualität

Ökologische: Reduktion von Emissionen, Nachhaltigkeit

Wie werden Betriebe unterteilt ? In Unternehmen und Haushalte

Unternehmen? ein Betrieb der Fremdbedarfsdeckung (Unterteilung in private und öffentliche Unt.)

Haushalt ? Ein Betrieb der (kurzfristigen) Eigenbedarfsdeckung (Unterteilung in öffentlich und private Haushalte)

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Angebote können generell in Sach- und Dienstleistungen geteilt werden.

öffentliche Unternehmen: Differenzierung nach der Art des Anteilseigners, überwiegend öffentliche Hand.

private Unternehmen: Anteilseigener eine Privatperson oder eine private Gesellschaft.

ursprüngliche Haushalte: private HH-Großfamilienhaushalte, Kleinfamilienhaushalte, Einzelpersonenhaushalte

abgeleitete Haushalte: private HH- Verbraucherverbände Vereine, Private Schulen, Private Altenheime.

öffentliche Haushalte: Aufgaben (vgl.private HH)- Körperschaften, Anstalten, öffentlich-rechtliche Stiftungen

Betriebsbegriffe: soziologische- technische- rechtliche- wirtschaftliche Auffassung

Soziologische: MA in kooperativen Leistungsgemeinschaft, Betrieb als soziale Einheit -verhaltenstheoretische BWL

Technische: maschinelle Ausstattung, Betrieb als Ort der Güterproduktion- technische BW, Operations Research

rechtliche: organisatorische Verknüpfung von Mitteln zur Verfolgung arbeitstechnischer Zwecks-Rechtswissenschaft

betriebswirtschaftliche: Betrieb als ökonomische, technische, soziale und umweltbezogene Einheit. BWL

 

Ergiebigkeitsprinzip? Ist das Identitätsprinzip der BWL (auch Wirtschaftlichkeitsprinzip)

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ökonomische Ergiebigkeit:

Absolute ökonomische Ergiebigkeit? definierter Erfolg intern: kalkulatorischer Erfolg =Umsatzerlös - Gesamtkosten,

gesamter Unternehmensprozess: pagatorischer Erfolg (Erträge–Aufwände), Deckungsbeitrag, Kosten

relative ökonomische Ergiebigkeit? Kennzahlen

Gesamtkapital-Rentabilität = (pagatorischer Erfolg+FK-Zinsen)/Gesamtkapital,

Eigenkapital-Rentabilität = pagatorischer Erfolg/Eigenkapital,

Umsatz-Rentabiltät = pagatorischer Erfolg/Umsatzerlöse,

relativer Deckungsbeitrag pro Engpasseinheit, Anteil Gemeinkosten an den Gesamtkosten

Ausprägung des allgemeinen Rationalprinzips? Gewinnmaximierung u. Kostenminimierung

Maximumprinzip ? mit geg. Einsatz an Produktionsfaktoren max. Güterertrag erzielen

Minimumprinzip ? mit min. Einsatz einen geg. Güterertrag realisieren

Generelles Extremumprinzip?

Mitteleinsatz und Ergebnis aufeinander abstimmen, dass der durch sie definierte Prozess optimiert wird

3 Entscheidungskriterien:

  • Extremierung (Maximierung oder Minimierung)
  • Satisfizierung/Approximation
  • Fixierung

Approximation? Produktsegment verdoppeln ?

 

Produktionsfunktion? mengenmäßige In-/Output-Beziehung zwischen Gütereinsatz und -ausbringungsmenge ab

Wertschöpfung ? Differenz zwischen dem Periodenumsatz und dem Wert der von außen bezogenen Vorleistungen

Wertschätzung? Differenz zwischen Umsatz und Wert von außen bezogener Vorleistungen in einer Periode

 

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Was gehört nicht zum Unternehmensbegriff?

Ÿ  Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Ÿ  Gewinnmaximierung

Ÿ   

Erkenntnistheorie d. BWL: Auswahl- od. Identitätsprinzipien:

Ÿ  Gewinnmaximierung

Ÿ  Kombination von Produktionsfaktoren

Ÿ  Güterknappheit

Ÿ  Ergiebigkeits- oder Wirtschaftlichkeitsprinzip

Lehreinheit II Forschungsmethoden & Wissenschaftsprogramme der BWL:

Kognitives (theoretisches) Ziel der realwissenschaftlichen Disziplinen?

Erklärung von Sachverhalten im allg. u. besonderen in logisch-deduktiver Weise à deskriptive oder positive Theorien

Praktisches Ziel der realwissenschaftlichen Disziplinen

Gestaltung des natürlichen und sozialen Geschehens à Umsetzung der kognitiven Ziele in normative oder präskriptive Theorien bzw.

Leitideen, allg. Handlungs-empfehlungen z.B.: Rechnungswesen

Forschen? Nachprüfbares Suchen, Formulieren und Lösen von Problemen nach wissenschaftl. Methoden

Aspekte des Forschens:

Beschreiben: Erfassung und Kennzeichnung von Objekten eines Fachs in allen Teilen, Eigenschaften und Relationen (Beschreibungszusammenhang) klassifikatorische, komparative und quantitative Aussagen

Entdecken: Gewinnung von neuen Erkenntnissen (Entdeckungszusammenhang)

Begründen: Rechtfertigung von Aussagen (Begründungszusammenhang)

Gestalten: Anwendung von Erkenntnissen und Verfahren (Gestaltungszusammenhang)

 

Methodologie? Die Lehre von wissenschaftlichen Forschungsmethoden

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