1.) Nennen sie den zur glazialen Serie gehörenden Formenschatz in seiner typischen Abfolge Þ Grundmoräne – Endmoräne – Sander – Urstromtal – Altmoräne 2.) Naturraumbeschreib­ung Deutschlands
Geht man
von einem Anstieg der Temperatur und einem Gleichbleiben oder leichten Absinken
der Niederschläge aus, ist mit einer Veränderung der Waldgesellschaften zu
rechnen. Dies kann im Gebirge zu einer Verschiebung der Waldgrenze führen,
während im Osten Österreich problematische Bedingungen für das Baumwachstum an
der "unteren Waldgrenze" auftreten können.
In den warmen und
niederschlagsarmen Gebieten herrschen jetzt bereits für das Wachstum einiger
Wirtschaftsbaumarten kritische Umweltbedingungen. In den betroffenen Regionen
hat der Wald oft eine große Bedeutung als Erosionsschutz zur Sicherung der
landwirtschaftlichen Produktion.
Diese
groben regionalen Vorgaben werden durch den Standort zum Teil stark
modifiziert. Je nach Standortsbedingungen können die großklimatischen Einflüsse
verstärkt oder abgeschwächt werden. So bieten zum Beispiel frische Standorte
mit tiefgründigen Böden den Bäumen bessere Wuchsbedingungen bei Trocken(stress)perioden
als trockene, seichtgründige Kuppenstandorte.
Angesichts der großen Unsicherheiten, wie sich das Klima in den nächsten
Jahrzehnten tatsächlich entwickeln wird, werden solide Standortskenntnisse
(Standortskartierung, Standortserkundung) an Bedeutung gewinnen.
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Baumartenwahl angesichts einer Klimaerwärmung
Die
ökologischen Ansprüche der Baumarten müssen verstärkt berücksichtigt werden.
Besonders auf den "problematischen" Standorten sind die Baumartenwahl
und andere Waldbaumaßnahmen eingeschränkt. Die klimatischen Verhältnisse, die
Bodennährstoffe und die Bodenfeuchte bestimmen im Wesentlichen Wachstum und
Vitalität der Bäume.
Geht man von einer Änderung der Temperatur (Anstieg) und
von veränderten Niederschlagsverhältnissen aus, werden die klimatischen
Ansprüche der Baumarten künftig wichtiger. Leider sind in der Literatur zum
Großteil nur qualitative Aussagen zu finden, die sich meistens auf die
Hauptbaumarten, wie Fichte und Buche, beziehen.
Ein weiteres Manko ist, dass
bis dato keine genetische Differenzierung der Baumarten in Hinblick auf deren
Umweltansprüche möglich ist.
Für die
nachfolgende grobe klimatische Charakterisierung wurden die Temperatursumme,
die sich aus der Summe der 14 Uhr-Temperaturen der Tage mit täglichen
Temperaturminimum >5°C und Tagesmaxima >15°C errechnet, sowie der
mittlere Jahresniederschlag verwendet.
Diese Werte stellen nur einen groben
Rahmen dar, der durch den Standort (vor allem durch die Bodenverhältnisse)
modifiziert werden kann.
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Sind zusätzlich die Niederschlagsverhältnisse ungünstig (600 mm
bis maximal 700 mm), ist das Risiko für die Fichte sehr hoch. Ausgehend von
diesen Überlegungen werden die Risikogebiete für Fichte dargestellt (Abbildung
3). Lokale, standörtliche Einflüsse bleiben bei dieser Generalisierung
ausgeklammert.
Buche:
Bei Buche
reicht die in der Literatur angeführte Bandbreite für die kritische
Mindestniederschlagssumme von 500 mm bis 750 mm. Buche benötigt, wenn sie
bestandesbildend auftritt, eine Mindesttemperatursumme von 2150°C (Kazda &
Englisch, 2005); dies entspricht einer langjährigen Jahresmitteltemperatur von
5,5°C.
Felbermeier (1994) gibt für bayerische Buchenbestände einen
Temperaturbereich 4 bis 9,5°C (Jahresmittel). Spätfrost schränkt das
Buchenwachstum oft zusätzlich ein.
Eichen:
Stieleiche
bevorzugt im Vergleich zu Buche eher kontinaleres Klima und stellt höhere
Temperaturansprüche. Eichen kommen aber mit unterschiedlichen
Bodenwasserhaushaltsverhältnissen zurecht, ausgenommen davon sind nasse und
trockene Böden.
Augenmerk
auf Standort und Baumarten legen:
Um auf die
Folgen von möglichen Klimaänderungen vorbereitet zu sein, müssen die
Standortsbedingungen und die Baumartenansprüche vermehrt beachtet werden.
Besondere Vorsicht ist auf ökologisch sensiblen Standorten geboten. Die
Mischung von standortstauglichen Baumarten kann ebenfalls zur Risikominderung
beitragen.
4. Zusammenfassung
Um
dem Klimawandel in Bezug auf die Landnutzung etwas Positives abzugewinnen,
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Die
Heizkosten und die Anzahl der Tage, an denen geheizt werden muss, würde
abnehmen, mit positiven Auswirkungen auf Feinstaub und Emission.