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Ein Klima um zu Handeln (Page 2).doc

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Natural Science
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Geology
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Geology

Geo - Landwirtschaft
1.) Nennen sie den zur glazialen Serie gehörenden Formenschatz in seiner typischen Abfolge Þ Grundmoräne – Endmoräne – Sander – Urstromtal – Altmoräne 2.) Naturraumbeschreib­ung Deutschlands


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Abbildung 1: Jahresmittel der Lufttemperatur in Österreich (1961-1990), Quelle: ZAMG, Wien

Geht man von einem Anstieg der Temperatur und einem Gleichbleiben oder leichten Absinken der Niederschläge aus, ist mit einer Veränderung der Waldgesellschaften zu rechnen. Dies kann im Gebirge zu einer Verschiebung der Waldgrenze führen, während im Osten Österreich problematische Bedingungen für das Baumwachstum an der "unteren Waldgrenze" auftreten können.

In den warmen und niederschlagsarmen Gebieten herrschen jetzt bereits für das Wachstum einiger Wirtschaftsbaumarten kritische Umweltbedingungen. In den betroffenen Regionen hat der Wald oft eine große Bedeutung als Erosionsschutz zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion.

Diese groben regionalen Vorgaben werden durch den Standort zum Teil stark modifiziert. Je nach Standortsbedingungen können die großklimatischen Einflüsse verstärkt oder abgeschwächt werden. So bieten zum Beispiel frische Standorte mit tiefgründigen Böden den Bäumen bessere Wuchsbedingungen bei Trocken(stress)perioden als trockene, seichtgründige Kuppenstandorte.
Angesichts der großen Unsicherheiten, wie sich das Klima in den nächsten Jahrzehnten tatsächlich entwickeln wird, werden solide Standortskenntnisse (Standortskartierung, Standortserkundung) an Bedeutung gewinnen.

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Baumartenwahl angesichts einer Klimaerwärmung

Die ökologischen Ansprüche der Baumarten müssen verstärkt berücksichtigt werden. Besonders auf den "problematischen" Standorten sind die Baumartenwahl und andere Waldbaumaßnahmen eingeschränkt. Die klimatischen Verhältnisse, die Bodennährstoffe und die Bodenfeuchte bestimmen im Wesentlichen Wachstum und Vitalität der Bäume.

Geht man von einer Änderung der Temperatur (Anstieg) und von veränderten Niederschlagsverhältnissen aus, werden die klimatischen Ansprüche der Baumarten künftig wichtiger. Leider sind in der Literatur zum Großteil nur qualitative Aussagen zu finden, die sich meistens auf die Hauptbaumarten, wie Fichte und Buche, beziehen.

Ein weiteres Manko ist, dass bis dato keine genetische Differenzierung der Baumarten in Hinblick auf deren Umweltansprüche möglich ist.

Für die nachfolgende grobe klimatische Charakterisierung wurden die Temperatursumme, die sich aus der Summe der 14 Uhr-Temperaturen der Tage mit täglichen Temperaturminimum >5°C und Tagesmaxima >15°C errechnet, sowie der mittlere Jahresniederschlag verwendet.

Diese Werte stellen nur einen groben Rahmen dar, der durch den Standort (vor allem durch die Bodenverhältnisse) modifiziert werden kann.

Fichte:


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Abbildung 2: Risikobewertung für Fichte auf Basis von Niederschlag und Temperatursumme (Quelle: SUSTMAN-Projekt)

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Sind zusätzlich die Niederschlagsverhältnisse ungünstig (600 mm bis maximal 700 mm), ist das Risiko für die Fichte sehr hoch. Ausgehend von diesen Überlegungen werden die Risikogebiete für Fichte dargestellt (Abbildung 3). Lokale, standörtliche Einflüsse bleiben bei dieser Generalisierung ausgeklammert.


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Abbildung 3: Risikogebiete für Fichte in Österreich

Buche:

Bei Buche reicht die in der Literatur angeführte Bandbreite für die kritische Mindestniederschlagssumme von 500 mm bis 750 mm. Buche benötigt, wenn sie bestandesbildend auftritt, eine Mindesttemperatursumme von 2150°C (Kazda & Englisch, 2005); dies entspricht einer langjährigen Jahresmitteltemperatur von 5,5°C.

Felbermeier (1994) gibt für bayerische Buchenbestände einen Temperaturbereich 4 bis 9,5°C (Jahresmittel). Spätfrost schränkt das Buchenwachstum oft zusätzlich ein.

Eichen:

Stieleiche bevorzugt im Vergleich zu Buche eher kontinaleres Klima und stellt höhere Temperaturansprüche. Eichen kommen aber mit unterschiedlichen Bodenwasserhaushaltsverhältnissen zurecht, ausgenommen davon sind nasse und trockene Böden.

Augenmerk auf Standort und Baumarten legen:

Um auf die Folgen von möglichen Klimaänderungen vorbereitet zu sein, müssen die Standortsbedingungen und die Baumartenansprüche vermehrt beachtet werden. Besondere Vorsicht ist auf ökologisch sensiblen Standorten geboten. Die Mischung von standortstauglichen Baumarten kann ebenfalls zur Risikominderung beitragen.

4. Zusammenfassung

 

Um dem Klimawandel in Bezug auf die Landnutzung etwas Positives abzugewinnen,

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Die Heizkosten und die Anzahl der Tage, an denen geheizt werden muss, würde abnehmen, mit positiven Auswirkungen auf Feinstaub und Emission.


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