Ein Klima,
um zu handeln Stefan
Fischer
Thema: Landnutzung ,
positive Sichtweise
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2.Zusammenhang Klima – Landnutzung in
den Alpen
3. Landnutzung im (Klima-) Wandel in
Österreich
3.1 Das Klima in Österreich
3.2 Landnutzung in
Österreich
4. Zusammenfassung
1.1.
Einleitung
Um die Abläufe und Zusammenhänge im
Wechselspiel von Landnutzung und Klimawandel zu verstehen, ist es notwendig,auf
die einzelnen Komponenten einzugehen, und mögliche, in diesem Fall optimistisch
gesehen, Varianten des Umgangs mit neuen Rahmenbedingungen auszuleuchten.
Der Mensch ist der entscheidende Faktor beim Zusammenspiel Landnutzung,
Wirtschaft und Klima. Die drei Bereiche haben sich kontinuierlich geändert, ein
Gleichgewicht bestand nur kurzzeitig. Entscheidend für die Gesamtentwicklung
ist das Zusammentreffen von natürlichen und sozialen Voraussetzungen und das
Erkennen und Verwerten von Möglichkeiten.
Österreich ist ein Spezialfall,nicht nur wegen seiner alpinen Lage. Die Abhängigkeit
der Landnutzung und Wirtschaft vom Klima war in der 2. Hälfte des 20.
Jahrhunderts stabil geblieben, während sie in anderen Industrieländern
zurückging. Ausschlaggebend war die besondere Bedeutung des Tourismus, der
sinkende Einnahmen in der Land- und Forstwirtschaft aufgefangen hat.
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Probleme des ländlichen Raumes im Zusammenhang des globalen Wandels besser
verstehen zu lernen.
2. Zusammenhang Klima
– Landnutzung in den Alpen
Die
Dynamik der Landbedeckung und damit auch das Aussehen der Landschaft in den
Alpen ist ein Produkt aus naturräumlicher Ausstattung und menschlichen Aktivitäten.Die
Höhenzonierung wichtiger Klimafaktoren, das geologische Substrat und die
Auswirkungen des Reliefs beeinflussen ganz entscheidend die Vielfalt der Flora,
Fauna und der Ökosysteme in Gebirgsregionen.Externe Kräfte, wie die
menschliche Landnutzung und der Klimawandel interagieren mit diesen
natürlichen Kräften und beeinflussen damit die Vielfalt der Ökosysteme und der
Landschaft .Die zugrunde liegenden Prozesse sind zutiefst dynamisch, daher ist
auch die Landschaft nicht statisch, sondern dynamisch .Diese Dynamik ist aber
nicht immer unmittelbar fassbar, da sie auf verschiedenen räumlichen und
zeitlichen Skalen agiert.
Seit
Tausenden von Jahren wird die Landschaft in den Alpen ganz entscheidend von
menschlichen
Aktivitäten, vor allem der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Mit dem Ende der
Agrargesellschaft setzte in den Alpen ein tief greifender Wandel ein. Es
erfolgt eine Konzentration auf die produktivsten Flächen, die Gunstlagen,
wogegen die dezentral-flächenhafte Nutzung zunehmend eingestellt wird und die
Ungunstlagen extensiviert oder aufgelassen werden.Neue Nutzungsformen, wie etwa
Siedlungsausdehnung und Verstädterung, aber auch verstärkte Freizeitnutzung und
Energiegewinnung, wie z.B.
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wie vor eine große Flächenverant-wortung innehat und deutliche Spuren in der
Landschaft des Alpenraumes hinterlässt.
3. Landnutzung im
(Klima-) Wandel in Österreich
3.1 Das Klima Österreichs
Österreich erstreckt sich von 117m bis 3771m Seehöhe, das Klima ist höchst
unterschiedlich. Die Jahresmitteltemperatur des kältesten Ortes Großglockner
(-8,7°C) und des wärmsten Ortes Wien Zentrum (11,2°C) unterscheidet sich um 20°
C. Im Schnitt aller Orte in Österreich beträgt die
Jahresdurchschnittstemperatur 5,8°C. Die österreichische Bevölkerung liebt aber
wärmere Zonen. Im Schnitt sind dies 8°C Jahresdurchschnittstemperatur.
Das Klima hat jedoch viele Kenngrößen. Neben der Temperatur sind dies
Niederschlag, Sonnenscheindauer, Luftfeuchte, Luftdruck u. a. mehr. Das
Verhältnis der Klimafaktoren zueinander ist nicht stabil. Die Landnutzung ist
an Temperatur und andere Klimaparameter gekoppelt.Der Niederschlag hat im 20.
Jahrhundert regionsspezifisch zu- oder abgenommen. Im Gegensatz zur Temperatur
ergibt sich kein einheitliches Bild der Änderung. In Retz fallen 435mm
Niederschlag, im Bregenzer Wald sind es 3002mm.
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Fragen „wann?“, „wo?“ und „wie viel?“ können nicht beantwortet werden. Kennt
man die Zeitreihen von Klimadaten, so kann man den praktischen Fragen
näherkommen und Unsicherheiten reduzieren. Wir vermuten, dass die
Klimavariabilität nicht konstant geblieben ist.
3.2. Landnutzung in Österreich
Die
großen Kategorien der Landnutzung sind im Verlauf des 20. Jahrhunderts
weitgehend stabil geblieben. Im Jahr 1990 betrug die bebaute Fläche beträgt
2,3%, Ackerland 18,8%, Grünland 24,3%, Produktivwald 39,1% sowie Schutzwald und
Ödlandflächen 15,5%. Die Art und Intensität der Nutzung innerhalb dieser
Kategorien hat sich demgegenüber stark verändert.Zu Beginn des 20. Jahrhunderts
lebten auf dem Gebiet des heutigen Österreichs 6 Millionen Menschen, zu Ende
des 20. Jahrhunderts waren es 8 Millionen. Rund ein Drittel der
österreichischen Beschäftigten waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der
Landwirtschaft tätig, zu Ende des Jahrhunderts war es nur mehr ein Dreißigstel.
Rund 6 ha Land pro Beschäftigten waren ausreichend um ein durchschnittliches
landwirtschaftliches Einkommen zu erwirtschaften.
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gleichzeitig um ein Vielfaches gestiegen. Die arbeitsintensive Landwirtschaft
wurde mechanisiert. In den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts kam es
zu einer weitgehenden Aufforstung von Acker und Grünland.
Im
Vergleich zu anderen Industriestaaten Europas und der Welt ist das Land
außerhalb der Stadt in Österreich wirtschaftlich tragfähig geblieben. Der
Siedlungsraum wurde erhalten und eine starke Abwanderung in städtische Zentren
konnte verhindert werden. Mit der Hinwendung von der Landwirtschaft zum
Tourismus als Hauptwirtschaftsaktivität wurde Boden als Produktionsstätte für
Lebensmittel weniger bedeutend. Die Pflege der Landschaft für den Tourismus und
die Erholungssuche wurde um so bedeutender. Zu Ende des 20. Jahrhunderts gab es
86.000 Tourismusbetriebe mit rund 200.000 Angestellten.
Änderungen
der Landnutzung beeinflussen das Landschaftsbild und den Tourismus, der die
Vielfalt der Landschaft als eine Hauptressource nützt. Es gibt zwei Haupttrends:
1.) Gebiete, in denen sich der Tourismus gut etablieren konnte und Haupterwerb
ist, bewahren weitgehend ihre gewachsenen, kleinen Strukturen
2.) Gebiete mit wenig
Tourismus zeigen großflächigere Muster und eine Veränderung von Landwirtschaft
zu Forstwirtschaft.
3.3 Fallbeispiel
Forstwirtschaft / Reaktionen der Baumarten auf den Klimawandel
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