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Ecuador Geographie, Landschaft, Wirtschaft (Page 4).doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Geology
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University, School
Bonn
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Geology

Aktuelle Entwicklungen in der Kulturpolitik
Kommen wir nun zu der Darstellung der aktuellen kulturpolitischen Trends Kulturpolitik nach 1968 entwickelte sich in 3 Phasen: 1) politische Instrumentalisieru­ng der Soziokultur als späte Fol

Die Kakao Produktion ist auch weiterhin die finanzielle Grundlage für den Aufbau einer Infrastruktur, welche sich bis 1915 mehr als verdreifacht. Als die Preise für Kakao fallen und die Nachfrage zurückgeht kommt es zur Wirtschaftskrise, Massenentlassungen, Inflation, Streiks sind die Folge.

Durch einen Militärputsch kommt Velasco Ibarra an die Macht und verlängert seine Regierungszeit auf insgesamt 40 Jahre als Diktator.

Als 1941 Militärgruppen aus Peru versuchen in den Grenzgebieten ihre Ansprüche durchzusetzen, da sie in den Amazonasgebieten Erdöl vermuten und der Grenzverlauf zwischen den beiden Ländern nicht eindeutig markiert ist, droht die Situation zu eskalieren doch die USA übt Druck auf die beiden Länder aus sie sollen ihre Konflikte beilegen.

Wenig später wird das Protokoll „Rio de Janeiro“ von beiden Ländern unterschrieben. Kurze Zeit danach wird das Protokoll aber von Ecuador in Frage gestellt, da ecuadorianische Karten immer zwei Grenzen aufweisen.

Ecuadors Wirtschaft erholt sich ab 1945 und die große Bananenproduktion lassen große Gewinne erzielen. Als das Bananengeschäft durch geringe Nachfrage und Inflation stagniert, kommt es zu erneuten Aufständen und Streiks, die teilweise blutig niedergeschlagen werden. 1961 wird Velasco Ibarra vom Militär gestürzt und 1963 sein Nachfolger Carlos Julio Arosemena an die Macht gebracht.

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Als 1967 im Amazonasgebiet Erdölvorkommen entdeckt werden, investieren ausländische Konzerne in Ecuador und sichern sich dadurch die Rechte am Abbau. Ibarra wird 1970 von den Militärs als Diktator ernannt um ihn kurze Zeit später abzusetzen um selber die Regierungsmacht zu übernehmen.

Die Militärs schaffen 1979 eine neue Verfassung und trotz weiteren Konflikten wie der Verfall des Öl-Preises scheint sich die politische Situation zu stabilisieren.

1995 erschüttern politische Unruhen das Land. Der Krieg in der Küstenregion fordert immer mehr Menschenleben und die Klimakatastrophe „El Nino“ richtet Schäden in Höhe von 2 Mrd. US-$ an.

Durch diese erneute Wirtschaftskrise kommt es im Jahr 2000 zur Revolte gegen den Präsidenten Jamil Mahuad Witt.

Bevölkerung

Ecuador ist ein ethnisch gespaltenes Land, das durch seine Jahrhunderte lange Herrschaft durch fremde Völker, geprägt ist. Ecuador hat eine Bevölkerungsdichte von 45,4 Einwohner pro km² und ist damit das am dichtesten besiedelte Land in Lateinamerika. 14 Millionen Einwohner leben in Ecuador davon sind 25 % Indianer, 55% Mischlinge zwischen Indianern und Weißen (Mestizen), 10 % Weiße und 5 % Schwarze.

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Fast 3/5 der gesamten Bevölkerung hat sich mittlerweile in den großen Städten wie Quito und Umgebung angesiedelt, der Oriente ist fast menschenleer. Viele Menschen verlassen ihre Heimat in dem Hochland und ziehen weiter Westen in Richtung Hauptstadt um bessere Lebenschancen durch erhoffte Arbeit zu erhalten. Die Amtssprache Spanisch wird von fast allen Einwohnern gesprochen aber in kleinen Dörfern weit weg von den großen Städten werden immer noch indigene Sprachen gesprochen, wie die Sprache Quechua und das Shuar.

Wer kein Spanisch sprechen kann hat auch in der Berufswelt so gut wie keine Chancen aufzusteigen, so dass die Indianerkinder benachteiligt sind. Eine hohe Abbrecherquote sind die Folgen für den nur einsprachigen Unterricht an Schulen.

Die weiße Oberschicht trägt nur 1 % zur gesamten Bevölkerung bei und lebt abgeschottet vom Rest der Bevölkerung. Sie halten die Spitzenpositionen in Wirtschaft, Militär und Politik inne und versuchen von jedem Wandel des Landes zu provitieren.


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