Ecuador
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Inhaltsverzeichnis:
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Allgemeines
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Naturgeographie
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Wirtschaft
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Politik
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Geschichte
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Bevölkerung
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Tourismus
Allgemeines
Ecuador liegt an der Westküste
Südamerikas und ist in drei unterschiedliche Großlandschaften eingeteilt. Das
westliche Küstentiefland Costa, das zentrale Andenhochland Sierra und der
Urwald im Quellgebiet des Amazonas Oriente bilden zusammen mit den 1000 km
entfernten Galápagos-Inseln das Kleinste der drei Andenstaaten ( Peru, Ecuador
& Bolivien).
Ecuador grenzt im Norden an
Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen ist der Pazifik die
Landesgrenze. Das Land wird nördlich von Quito vom Äquator durchzogen und
besitzt alle Höhenstufen. Ecuador ist in 24 Provinzen unterteilt, die wiederum
jeweils in mehrere Kantone untergliedert sind. Ecuador besitzt eine
einzigartige Topographie, mehrere Klimazonen und eine Vielfalt an Tieren und
Pflanzen.
Die Ecuadorianische Flagge ist in
drei waagerechte Streifen eingeteilt. Die goldene Farbe steht für den Reichtum
von Ecuador. Der blaue Streifen steht für die Schönheit der Natur von Ecuador,
den Himmel und das Meer.
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Naturgeographie
Die Landschaften
Das Küstenflachland Costa ist bis
200 km breit und stellt etwa ein Viertel der Landesfläche von Ecuador. Es umfasst
die gesamte Tieflandregion von den westlichen Hängen der Anden bis hin zur
Küste. Das Gebiet umfasst die Provinzen Esmeraldas, Manabí, Los Ríos, Guayas
und El Oro. Außerdem befindet sich Guayaquil, die größte Stadt von Ecuador, in
der Costa.
Das Andenhochland Sierra von
Ecuador besitzt zwei Hochgebirgszüge, die in Nord-Südrichtung verlaufen. Die
wichtigsten Städte des Hochlandes befinden sich auf einer Höhe bis 2900 m im
Längstal zwischen den beiden Gebirgsketten. Das Hochland ist insgesamt mehr als
80.000 km² groß und reichen durch den gesamten Westen des Kontinents mit einer
Länge von 8000 km. Aufgrund der zahlreichen, mit schneebedeckten Vulkangipfeln
wird das Tal auch die Straße der Vulkane genannt. Genau wie die Costa nimmt
das Andenhochland ein Viertel der Gesamtfläche Ecuadors ein.
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Der Oriente beherbergt den tropischen
Regenwald, der sich über Tausende von Kilometern bis zur Mündung des Río
Amazonas erstreckt und wird offiziell Amazonien genannt. Diese Region ist ein
immergrüner Regenwald und zeichnet sich durch seine große Artenvielfalt von
Pflanzen und Tieren aus. Amazonien ist das wasserreichste Fußsystem der Welt.
Das Klima
In Ecuador herrscht ein
Tageszeitenklima welches für die enorme Entfaltung der Vegetation
verantwortlich ist. Durch die im Verlauf des Tages stärker werdende
Sonneneinstrahlung kondensiert der tropische Regen und es kommt zu kurzen
heftigen Schauern. Innerhalb eines Tages können große Temperaturunterschiede
auftreten während die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf gering sind.
In Ecuador gibt es keinen thermischen
Wechsel zwischen Winter und Sommer wie in Europa. Die Lage des Landes ober- und
unterhalb des Äquators bewirkt, dass die Sonne im gesamten Jahr relativ und
konstant früh aufgeht, steigt steil in den Zenit und geht auch schnell wieder
unter. Ein weiterer entscheidender Punkt sind die verschiedenen Höhenlagen, die
es in Ecuador gibt. Ecuador lässt sich insgesamt in vier Temperaturzonen
einteilen.
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bis 2000 Metern reicht, nennt man gemäßigtes Land ( tierra templada). Durch
den Tagesdurchschnitt von ungefähr 25 Grad kann man hier von einem ewigen
Frühling sprechen. In der Trockenzeit ist es hier bis 30 Grad heiß aber in den
Nächten ist es trotzdem nur 10 Grad. Noch unangenehmer ist es in der 2000-3000
m liegenden Höhe kaltes Land (tierra fría) mit nur 5 Grad in den Nächten.
Trotz direkter Sonneneinstrahlung wird es auch tagsüber nur bis 15 Grad warm.
(ausgenommen Trockenzeit). Die tierra helada (eisiges Land), welche über
3000m liegt, ist das ganze Jahr über schneebedeckt und ein ausgezeichnetes
Bergsteigergebiet.
An der Küste besteht eine starke
Trennung zwischen Regen- und Trockenzeit. Hier ist es in den nördlichen
Provinzen zwischen Juli und Dezember sehr trocken und der Rest vom Jahr ist
heiß und feucht. Im Süden der Küstenregion sind die Monate Januar bis Ende
April von der Regenzeit, die auch durch den Humboldtstrom beeinflusst wird, bestimmend.
Die Niederschläge nehmen von Norden nach Süden ab.
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Ende April bis September gibt es nur sehr wenig Niederschlag aber es sind auch
die kältesten Monate im Jahr. Die Wintermonate von Oktober bis Mai sind
morgens warm und sonnig. Die Temperatur steigt im Verlaufe des Tages an, kühlen
aber auch sehr schnell am Abend wieder ab, so dass es in der Nacht sehr kalt
ist.
Im tropischen Regenwald dagegen herrscht
feuchtheißes Klima mit den meisten Niederschlägen mit Spitzenwerten bis 3000 mm
im Jahr. Dafür ist es dort immer warm mit einer Durchschnittstemperatur von 26
Grad.
Ein gefürchtetes Klimaereignis ist
die Warmwasserfront El Nino (Das Kind), welche meist in der Weihnachtszeit
auftritt und das Wetter in Ecuador, sowie auf der ganzen Welt,
durcheinanderbringt. Das Phänomen lässt die klimatischen Verhältnisse umkehren
und erwärmt das sonst kühle Wasser vor der Küste. Über dem Meer verdunstet so
mehr Wasser und es kommt zu überproportional vielen Wolkenbildungen, was die
Auswirkung hat, dass die Küsten überflutet werden und ganze Regionen nicht mehr
bewohnbar sind.
Vegetation
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