HWR Berlin
Studiengang Business
Administration
Thema: E-Recruitment - Chancen und Grenzen
von online basiertem Bewerbermanagement
Name: Julia Leßmeister
LV Nr.: 200101.51
Lehrveranstaltung: Personal & Organisation
Prüfer: Frau M. Huesmann
Abgabetermin: 30.07.2010
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung....................... 1
2 Wege der Personalbeschaffung.............. 2
2.1 Die klassische
Personalbeschaffung.............. 2
2.2 Die elektronische
Personalbeschaffung............... 2
3 Phasen E-Recruiting.................... 4
4 Formen E-Recruiting................... 6
4.1 Online Stellenanzeigen............... 6
4.2 Bewerberprofile/Lebenslaufdatenbank.............. 7
4.3 Unternehmenshomepage................ 7
4.4 Job-/Karriereportale................... 8
5 Vor- und Nachteile...................... 9
5.1 Vorteile und Chancen................. 9
5.2 Nachteile und Grenzen............... 9
6 Fazit und Ausblick...................... 11
7 Literaturverzeichnis................... 12
1 Einleitung
Das Internet und die mobile Kommunikation hat in den letzten
zehn Jahren überproportional an Bedeutung zugenommen – eMail, Homepage und
mobiles Internet sind inzwischen zum täglich Brot im Privatleben als auch in
Unternehmen geworden.
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Neue Instrumente und Verfahren ermöglichen es den Unternehmen
eine wesentlich größere Anzahl Bewerber anzusprechen, da die räumliche
Komponente nahezu keine Rolle mehr spielt. Im Rahmen der fortschreitenden
Globalisierung finden Bewerber und Unternehmen im Rahmen von elektronischen
Personalbeschaffungsmaßnahmen aus der ganzen Welt zusammen.
Ziel dieser Arbeit ist es, auf diese einzelnen Vorgehensweisen
und Instrumente der elektronischen Personalbeschaffung einzugehen, Unterschiede
zu klassischen Vorgehensweisen herauszustellen und letztendlich Chancen als
auch Grenzen gegenüberzustellen.
In Kapitel 2.1 möchte ich zunächst einmal auf die klassische
Personalbeschaffung eingehen, da diese in Ergänzung zu neuen elektronischen
Verfahren nach wie vor eine wichtige Rolle spielt. Auf die Definition dieser
elektronischen Verfahren und des Themas E-Recruiting möchte ich mich in Kapitel
2.2 widmen, bevor ich in Kapitel 3 auf die einzelnen Phasen des
Personalbeschaffungsprozesses eingehe.
Die einzelnen Formen und Instrumente des E-Recruiting folgen
in Kapitel 4, das sich schwerpunktmäßig mit den einzelnen Internetplattformen
beschäftigt, die sowohl dem Unternehmen als auch dem Bewerber zur Verfügung
stehen. In diesem Zusammenhang wird auch nochmal im Einzelnen erläutert, wo die
Unterschiede in der Funktionalität der einzelnen Bereiche liegen.
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Anhand der bisherigen Entwicklung und eindeutigen Trends für
die Zukunft möchte ich in Kapitel 6 einen Ausblick für die zukünftige
Entwicklung und ein entsprechendes Fazit geben.
2 Wege der Personalbeschaffung
2.1 Die klassische Personalbeschaffung
Unter klassischer Personalbeschaffung versteht man in
Abgrenzung zum E-Recruitment alle Maßnahmen zur Gewinnung neuer Mitarbeiter
unter Anwendung klassischer bzw. vor allem persönlicher Methoden, wie z.B.
Personalanzeigen in Fachzeitschriften, Headhuntern, privaten Arbeitsvermittlern
oder Job- und Karriereveranstaltungen. Die traditionelle bzw. klassische
Personalbeschaffung beinhaltet alle Maßnahmen zur Personalplanung, die nicht im
Rahmen von elektronischen Rekrutierungsverfahren erfolgen. In der
folgenden Abbildung sind die einzelnen Wege in diesem Bereich noch einmal
detailliert aufgelistet:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Quelle: Beck, C. (2002), S.12
2.2 Die elektronische Personalbeschaffung
Die elektronische Personalbeschaffung bzw. E-Recruitment
basiert sowohl auf internet als auch intranetbasierten Verfahren und betrifft
vier Bereiche:
-
Das
Personalmarketing, welches für die Gewinnung neuer und die Bindung bestehender
Mitarbeiter an das Unternehmen zuständig ist.
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-
Die
Personalentwicklung, die sich zentral mit der Förderung von Mitarbeitern und
deren Potenzialen beschäftigt
-
Das
Workflowmanagement, auf dessen Grundlage Effizienz- und
Rationalisierungsbetrachtungen vorgenommen werden.
Da die Nutzung von E-Recruiting und E-Assessment Tools in
allen vier Bereichen sinnvoll und nützlich ist, kommt diesen eine entsprechende
Bedeutung zu.
Die nachfolgende Abbildung stellt die Prozesse noch einmal im Einzelnen dar:
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Quelle: Konradt, U./Sarges, W.
(2003), S.4
3 Phasen des E-Recruiting
Zunächst einmal ist festzuhalten, dass der eigentliche
Personalbeschaffungsprozess medium unabhängig ist, d.h. dieser verläuft sowohl
bei der klassischen Personalbeschaffung als auch beim E-Recruiting zunächst
einmal identisch.
Allerdings ist es durch das Internet nun möglich, den gesamten Prozess in einem
geschlossenen Workflow
zusammen zu fassen. Dies bedeutet, dass alle einzelnen Schritte, von der
Stellenausschreibung über die Bewerbung samt Bewerbermanagement bis hin zur
Einstellung des Bewerbers schnell und effizient durchgeführt werden können.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Quelle: Schröter, T./Schwarz, M.
(2002), S.23
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insbesondere darin, dass es weniger Vorschriften hinsichtlich Inhalt, Layout
und Umfang gibt.
Im Bereich der Mediaplanung werden die Laufzeiten und
Veröffentlichungszeitpunkte der einzelnen Stellenanzeigen verwaltet, um diese
je nach Bedarf anzupassen.
Die darauf folgende Vereinbarungsphase (Bewerbung und
Bewerbermanagement) umfasst die Kommunikation zwischen Bewerber und
Unternehmen. In dieser Phase werden unterschiedliche Instrumente zur
Bewerberdatenerfassung (z.B. Bewerberfragebögen) und Vorselektion (z.B.
Testverfahren) genutzt und diese anschließend per Internet an das Unternehmen
weitergeleitet.
Um diese Daten schnell und effizient auswerten zu können, damit im Vorfeld
passende Kandidaten herausgefiltert werden können, setzt man sogenannte
„matching“-Programme ein, die ein vom Unternehmen definiertes
Anforderungsprofil mit den eingegeben Daten des Bewerbers abgleicht.
Die dritte entscheidende Abwicklungsphase (Evaluation und
Einstellung) umfasst sowohl die Einstellungsformalitäten, wie z.B. die
Übermittlung weiterer Dokumente des Bewerbers, sowie Einstellungsinformationen
seitens des Arbeitgebers für den neuen Mitarbeiter. Schlussendlich beinhaltet
diese Phase auch die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages.
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