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Dramenanalyse Emilia Galotti .docx

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Faculty
Human Science
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German
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Salzburg
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2011
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Emilia Galotti

Dramenanalyse

Sebastian Wolfsteiner, Anna Quehenberger, Antonia Schwaighofer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis................... i

1 Einleitung................ ii

1.1 Informationen zum Autor............ ii

1.2 Informationen zur Epoche............... iii

2 Hauptteil.................. v

2.1 Inhalt ..................... v

2.2 Figuren.................. vi

2.3 Schlüsselszene............... vii

2.3.1 Analyse der Schlüsselszene........... ix

3 Kreative Bearbeitung............. xi

4 Zentrales Thema, aktueller Bezug, Meinung....... xii

5 Quellenangabe .................. xiii

1               Einleitung

1.1          Informationen zum Autor

Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22. Januar 1729 in Kamenz geboren.

Sein Vater Johann Gottfried Lessing war evangelischer Pastor, seine Mutter Justine Salome entstammte ebenfalls aus einer Pastorenfamilie. Gotthold Ephraim war das zweite von zwölf Kindern.

In seinen ersten vier Schuljahren besuchte Gotthold Ephraim Lessing die Lateinschule in seiner Heimatstadt, später die Fürstenschule St. Afra. Nach seinem Schulabschluss begann er ein Theologiestudium in Leipzig.

Schon bald aber begeisterte er sich für das Theaterspiel. In der Zeitschrift seines Cousins erschienen seine erste Gedichte.

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Ende 1751 schloss er sein Studium auf Drängen seines Vaters in Wittenberg ab, wo ihm ein Jahr später der Magistertitel verliehen wurde.

Nach seiner Rückkehr nach Berlin entstand 1755 das erste deutsche bürgerliche Trauerspiel „Miss Sara Sampson“.

Nach seiner Anstellung als Gouvernements-Sekretär und seiner dadurch verbundenen Abwendung zur Literatur, kehrte er 1765 nach Berlin zurück und fand sich, nicht ohne Schwierigkeiten, wieder in seine literarische Arbeit ein.

Seine Werke „Laokoon“ und „Minna von Barnhelm“ entstanden in dieser Zeit.

Lessing bemühte sich wenig später um den Aufbau eines Nationaltheaters in Hamburg. Dieser Plan jedoch scheiterte aufgrund des Dramenstreits zwischen Lessing und Johann Christoph Gottsched.

Als Nachruf schrieb Lessing die „Hamburgische Dramaturgie“. Darin verfasste er die theoretischen Grundlagen der Dramatik. Lessing brach mit den drei Einheiten und der Ständeklausel.

Im September 1769 nahm Lessing eine Stelle als Bibliothekar an der herzoglichen Bibliothek in Wolfenbüttel an. Dort entstand das Drama „Emilia Galotti“.

Nach seiner Rückkehr von einer Italienreise heiratete Gotthold Ephraim seine Verlobte Eva König. Ihr gemeinsamer Sohn starb jedoch kurz nach der Geburt, die Mutter zwei Wochen danach an Kindbettfieber.

In seinen letzten Lebensjahren befasste sich Lessing mit theologischen Fragen. 1780 erschien „Die Erziehung des Menschengeschlechts“.

Zwei Jahre zuvor vollendete er das Werk „Nathan der Weise“. Darin arbeitete er die Frage nach der wahren Religion auf.

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Vor seinem Tod am 14. 02. 1781 im Alter von 52 Jahren durch einen Schlaganfall, war Lessing fast vollständig erblindet.

1.2          Informationen zur Epoche

Die Epoche der Aufklärung vom 18. Jahrhundert bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts, gilt als großer Epochenumbruch in West- und Mitteleuropa.

Entscheidend für den Entwicklungsschritt hin zu unserer heutigen Gesellschaftsstruktur waren die Forderungen der bürgerlichen Gesellschaft nach Chancengleichheit und Freiheit im Denken sowie wirtschaftlichen Handeln, was die bisherige, von der Kirche beeinflusste, ständisch-gegliederte Gesellschaft ablöste.

Ein zentrales Ereignis dieser Epoche war die Französische Revolution, mit der das französische Bürgertum einen größeren politischen Einfluss forderte und durchsetzte, was in Deutschland unter vielen bürgerlichen Intellektuellen große Zustimmung fand.

Zu einer bürgerlich-demokratischen Umwälzung des politischen Systems kam es jedoch durch die schwache Position des Bürgertums nicht, und so beschränkte sich die Revolution in Deutschland vor allem auf die Philosophie und Literatur.

Entscheidend für die Entwicklung der Literatur in der Epoche der Aufklärung war, dass sich die großen Handelsstädte neben den Höfen zu kulturellen Zentren entwickelten.

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In der Dichtung vollzog sich während des 18.Jarhunderts ein Wandel, durch den das bürgerliche Leben sowie die Aufklärung des Bürgertums an die Stelle des Lobs der Fürsten und die Unterhaltung der höfischen Gesellschaft rückte.

Dem Drama kam in der Epoche der Aufklärung eine besondere Rolle zu, denn durch die Aufführung von Dramen in Theatern oder durch Wandertruppen konnte man das größtenteils analphabetische Bürgertum gut erreichen.

Man hoffte also, mithilfe des Dramas die Zuschauer und Leser besser „erziehen“ und verändern zu können als mit vielen anderen literarischen Gattungen. Zudem kam ganz besonders im bürgerlichen Drama Kritik an der höfischen Gesellschaft zutage.

Die Entwicklung eines modernen Ich-Bewusstseins ist der Kern der gesamten Epoche der Aufklärung.

2               Hauptteil

2.1          Inhalt

Die Hauptperson des gleichnamigen bürgerlichen Trauerspiels von Gotthold Ephraim Lessing ist das junge Bürgermädchen Emilia Galotti.

Als Tochter des Offiziers Odoardo und seiner Frau Claudia, ist sie mit einem Grafen namens Appiani verlobt. Doch der Prinz Gonzaga des italienischen Fürstentums Guastella hat ebenfalls ein Auge auf sie geworfen, da er seine Verlobte, die Gräfin Orsina, nicht mehr liebt.

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Emilia wird nun zum Prinzen gebracht, damit dieser dort die Chance ergreifen und die Rolle des selbstlosen Retters einnehmen kann.

Für Emilia beginnt nun ein innerer Konflikt. Auf der einen Seite möchte sie an ihrer Erziehung und dem Wunsch ihres Vaters, dass sie in ein Kloster geht, da sie ihre Unschuld nun nicht mehr an ihren Verlobten verlieren kann, festhalten.

Andererseits fasziniert sie der Prinz und so entflammt auch ein Liebesgefühl für diesen. Von diesen Gründen hin und her gerissen sieht Emilia keinen anderen Ausweg, als ihren eigenen Vater aufzufordern sie zu töten.

Das Schicksal der Emilia Galotti ist einer Fabel des römischen Geschichtenschreibers Livius nachempfunden. Dieser erzählt eine Geschichte aus dem Rom des 5 Jahrhunderts v.

Chr. über eine Offizierstochter namens Virginia. Der mächtige Adelige Appius Claudius fand Gefallen an Virginia und wollte sie in seine Gewalt bringen. Ihr Vater entschloss sich aus diesem Grund sie vor aller Augen mit einem Messer niederzustechen, um ihre Jungfräulichkeit und Ehre zu erhalten.

Der Aufbau des Bühnenstücks „Emilia Galotti“ ist einfach gegliedert:


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