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Die Zellatmung .doc

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Natural Science
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Biomedical Sciences
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University, School
Landesmusikgymnasium
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Biomedical Sciences

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Abbau von Glucose durch die Zellatmung (Dissimilation)

1. Schritt: Glykolyse im Cytoplasma (anaerob)

a)      Aktivierung von der Glucose(reaktionsträge): Übertragung von 2 Phosphorgruppen des ATP (Verbrauch von 2 ATP)

b)      Daraus entsteht Fructose-1,6-diphosphat

c)      Dieser Stoff wird in zwei C3-Körper zerlegt (ab dieser Stelle passiert alles doppelt)

d)     2mal: Oxidation (e- Übertragung mit 1H auf NAD+)

e)      2mal: freiwerdende Energie von 1 ATP

f)       2mal: Abgabe von der Phosphatgruppe auf ADP (ATP-Bildung)

à 2mal Pyruvat (Brenztraubensäure)

Freiwerdende En­ergie insgesamt:

(-2+(2*1)+(2*1)) 2 ATP und (2*1) 2 NADH+H+

2. Schritt: Oxidative Decarboxylierung im

Mitochondrienmatrix

a)      2 Pyruvat werden durch Carrier in den Mitochondrieninnenraum (-matrix) transportiert

b)      2mal: Abspaltung von CO2

c)      2mal: Oxidation von NAD+ zu NADH+H+

d)     à 2mal: Essigsäure (C2-Körper)

e)      Aktivierung der 2 Essigsäuren durch das H-S-Coenzym A

f)       Dadurch entsteht 2mal aktivierte Essigsäure bzw. Acetyl-CoA (C2H3O-S-CoA)

Freiwerdende Energie insgesamt: (2*1) 2 NADH+H+

Abspaltung von (2*1) 2 CO2

 

 

3. Schritt: Tricarbonsäurezyklus im Mitochondrienmatrix

 

Zyklus wird 2mal durchlaufen da 2mal Acetyl-CoA entstanden ist

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a)      Acetyl-CoA (C2-Körper, C2H3O-S-CoA) wird auf die Oxalessigsäure (C4-Körper, C4H4O5) übertragen unter Aufnahme von H2O wird das Coenzym A und ein H abgespalten

b)      Ein C6-Körper entsteht, Citronensäure (C6H8O7)

c)      Durch Hinzufügen und Abspalten von H2O entsteht ein Isomer von der Citronensäure, die Isocitronensäure (immer noch ein C6-Körper, C6H8O7)

d)     Von der Isocitronensäure wird CO2 abgespalten und ein H auf NAD+ übertragen (NADH+H+), a-Ketoglutarsäure entsteht (C5-Körper, C5H6O5)

e)      a-Ketoglutarsäure gibt H an NAD+ ab (Oxidation) und decarboxyliert (Abspaltung von CO2) und wird an das H-S-Coenzym A gebunden es entsteht Bernsteinsäure-CoA (C4-Körper, C4H5O3-S-CoA)

f)       Das Coenzym wird abgespalten, es entsteht Energie die in Form von 1 ATP gespeichert wird, H2O wird aufgenommen es entsteht Bernsteinsäure (immer noch ein C4-Körper, C4H6O4)

g)      Die Bernsteinsäure wird oxidiert also gibt H an FAD ab (oxidiert zu FADH2), es entsteht Fumarsäure (C4-Körper, C4H4O4)

h)      Durch hinzufügen von H2O zu der Fumaratsäure entsteht Apfelsäure (C4-Körper, C4H6O5)

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Freiwerdende Energie insgesamt:

(3*2) 6 NADH+H+ und (1*2) 2 FADH2 und (1*2) 2 ATP

Abspaltung von CO2: (2*2) 4 CO2

4.Schritt: Atmungskette an der inneren Mitochondrienmembran

und im Membranzwischenraum

a)      Die im Mitochondrienmatrix vorliegenden NADH+H+ werden oxidiert und die 2H auf das Protein FMN, das in der Lipiddoppelschicht liegt, übertragen. Die Protonen 2H+ werden weiter in den Membranzwischenraum gepumpt und die 2Elektronen e- zu dem Protein Ubichinon (auch in der Lipiddoppelschicht) weitertransportiert, da dies ein stärkeres Redoxpotential hat.

b)      Es werden wiederum 2H+ Protonen durch das Ubichinon in den Membranzwischenraum gepumpt.

c)      Auf das Ubichinon kann auch das FADH2 seine 2H abgeben, die 2H+Protonen werden in den Membranzwischenraum gepumpt und die die Elektronenübertragung beginnt erst ab dem Ubichinon

d)     Die Elektronen wandern weiter auf das Protein Cytochrom b (eingelagert in der Doppellipidschicht), das dies ein höheres Redoxpotential hat

e)      Weitertransport der Elektronen auf das Protein Cytochom c (in der Doppellipidschicht), da es wiederum höheres Redoxpotential hat als das Cytochrom b

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g)      Elektronen (2) werden auf den Sauerstoff übertragen (höheres Redoxpotential), der frei vorliegt (eingeatmet), 2fach negativ geladene Sauerstoff bindet sich mit einem weiteren Sauerstoff zu einem Sauerstoffmolekül und nimmt noch 2 H+ auf daraus entsteht Wasser H2O.

Sauerstoff allein (O) wäre giftig für den Körper deswegen muss es sich binden.

h)      Im Membranzwischenraum liegt ein Konzentrationsüberschuss vor durch die vielen H+, es muss ein Konzentrationsausgleich geben, der durch die ATP-Synthase passiert

i)        Die ATP-Synthase erfolgt in 3 Schritten:

1.      ADP und P werden gebunden, 1 H+ wird aufgenommen 120° Drehung.

2.      nächstes 1H+ Proton wir angelagert, der Komplex wird verformt, dadurch nähern sich ADP und P, 120° Drehung

3.      ATP ist entstanden und mit noch einer Drehung um 120° wird es frei gesetzt

Freiwerdende Energie insgesamt:

Glycolyse:

2 ATP

2 NADH+H+ à 6 ATP

Oxidative Decarboxylierung:

2 NADH+H+ à 6 ATP

Tricarbonsäurezyklus:

6 NADH+H+ à 18 ATP

2 FADH2 à 4 ATP

2 ATP

38 ATP


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