Die
Westintegration
- Das Konzept Konrad
Adenauers-
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung...............................3
2. Konrad Adenauer........................5
3.
Etappen
der Westintegration.............7
3.1 Das Petersberger Abkommen.................7
3.2 Montanunion................................8
3.3 Der Europarat................................9
3.4 Der
Deutschlandvertrag......................10
3.5 Die Europäische
Verteidigungsgemeinschaft...11
3.6 Pariser Verträge.............................12
3.7 Die Westeuropäische
Union...................13
3.8 Der Nordatlantikpakt.........................14
3.9 Die Europäische
Verteidigungsgemeinschaft...15
3.10 Die EURATOM...............................16
4.0 Fazit...................................17
4.1 Die Westintegration- erster Schritt in
Richtung
Globalisierung..............................17
Literaturverzeichnis........................19
1.Einleitung
„Das Konzept der Westintegration
Konrad Adenauers“ ist einer der bedeutendsten und wichtigsten Prozesse der
Außenpolitik Deutschlands gewesen. Denn dies war der erste Schritt Deutschlands
nach dem 2. Weltkrieg in Richtung Globalisierung. Dieser Schritt verhalf zu der
Integration Deutschlands in Europa und der Weltpolitik.
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Hierbei sollen die wichtigsten Etappen
der Westintegration dargestellt werden, um später den Erfolg und die Bedeutung
des Konzepts für den weiteren Verlauf Deutschlands innerhalb der Welt aufzuzeigen.
Dabei bezieht sich das methodische Vorgehen in dieser wissenschaftlichen Arbeit
auf die Ziele Konrad Adenauers, wie er diese verfolgte und wie er sie am Ende
umgesetzt hat.
„Westintegration ist die Bezeichnung
für die von Bundeskanzler Konrad Adenauer forcierte politische, wirtschaftliche
und militärische Eingliederung der Bundesrepublik Deutschland in die
Gemeinschaft der westeuropäischen Staaten und der USA.“
Die wichtigsten Stationen, beginnend
beim „Petersberger Abkommen“(1949) bis zu den „Pariser Verträgen“(1954),
gehören zu den Etappen der Westintegration und führten zur Schrittweisen Wiedererlangung
der staatlichen Souveränität.
Konrad Adenauers Ziel war es, die
Wiederherstellung der deutschen Souveränität und die volle Gleichberechtigung
Deutschlands innerhalb der westlichen Staatengemeinschaften wieder zu erlangen.
In einem Brief von 1945 beschrieb Konrad Adenauer die Bedeutung seines
Vorhabens, indem er einem von Russland beherrschten Osten, einen starken
Westen entgegensetzen wollte.
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Zunächst soll in dieser
wissenschaftlichen Arbeit die Lage Deutschlands nach dem Krieg und die
Vorraussetzungen für die Außenpolitik unter Konrad Adenauer dargestellt werden
um die Wichtigkeit seines Konzeptes genauer erläutern zu können. Des Weiteren
soll das Ziel der Westintegration und einen Einführung in das Leben Konrad
Adenauers in Kurzform dargestellt werden.
Folgend sollen dann die wichtigsten
Etappen der Westintegration aufgeführt und erläutert werden. Danach wird eine
Ausführung darüber gegeben werden, inwieweit das Konzept der Westbindung bei
der Bevölkerung Zustimmung fand. Zum Ende der Arbeit wird dann die Bedeutung
der Westintegration für Deutschland, aufgrund des Erarbeiteten diskutiert.
2.Konrad Adenauer
Konrad
Hermann Joseph Adenauer wird am 05. Januar 1876 als Sohn von Maria Christiana
Helena geb. Scharfenberg und Johann Conrad Adenauer in Köln geboren. Konrad
Adenauer wächst als einer von vier Kindern in einer Familie auf, in der
militärische Tugenden durchaus einen hohen Klang haben. Konrad Adenauer besucht
Das Apostelgymnasium in Köln und schließt die Schule mit dem Abitur ab.
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Emma Weyer, die aus einer reichen Familie stammt. Seine Frau Emma schenkt ihm
drei Kinder, die
sie
Konrad,
Max und Maria taufen. Nach einem langen Leiden stirbt seine Frau an einer
Krankheit. 1906 schließt Konrad Adenauer sich der Zentrums- Partei an und
übernimmt 1917 das Amt des Oberbürgermeisters von Köln. Drei Tage später
verstirbt sein Vater. Im Herbst 1919 heiratet Adenauer ein Zweites mal, diesmal
Gussie Zinser welche ihm weitere vier Kinder schenkt. 1920 wird Konrad Adenauer
zusätzlich noch Präsident des Preußischen Staates, bis er 1933 nach der
nationalistischen Machtübernahme von all seinen Ämtern entmachtet und vorzeitig
pensioniert wird. Von nun an muss er sich in einem Benediktiner Kloster in der
Eifel verstecken und wird gelegentlich inhaftiert, aber schon nach wenigen
Tagen wieder freigelassen. 1936 zieht Adenauer sich dann mit seiner Familie in
Rhöndorf zurück. Nach der Kapitulation der Deutschen wir er wieder von den
Westmächten als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt, zu diesem Zeitpunkt
erreicht Adenauer schon sein 70 Lebensjahr. Wenig später verstirbt auch seine
zweite Frau an den folgen des zweiten Weltkrieges. 1946 tritt Adenauer dann der
CDU bei, und wird zum Vorsitzenden der neuen CDU in der Besatzungszone gewählt.
Konrad schafft es durch seine Überzeugungskraft die CDU bekannt zu machen, da
er mit seinen Reden die Menschenmengen in seinen Band zieht. Am 15. September
dann wird Adenauer zum ersten Bundeskanzler Deutschlands gewählt.
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Westintegration Deutschlands sowie die Wiederherstellung der Deutschen
Souveränität und die Gleichberechtigung Deutschlands in den westlichen
Staatengemeinschaften.
Am
20 Oktober 1950 wird Konrad Adenauer dann auf dem ersten Bundesparteitag der
CDU zum Vorsitzenden der Partei gewählt und in den folgenden Jahren auch in
seinem Amt bestätigt. 1951 übernimmt Adenauer zusätzlich das Amt des
Außenministers und kommt somit dem Vorhaben seine Außenpolitischen Ziele zu
verwirklichen näher. In den folgenden Jahren leitet Adenauer die wichtigsten
Schritte der Westintegration ein, wie die Gründung der Montanunion, die
Unterzeichnung des Deutschlandvertrages und der Pariserverträge, und die
Einbindung Deutschlands in den Europarat, die Europäische
Verteidigungsgemeinschaft und die Westeuropäische Union. Er erreicht den
Beitritt Deutschlands in die NATO, in die EWG, und die EURATOM.
Konrad
Adenauer wird in den folgenden Jahren weitere zweimal (1953/1957) in seinem Amt
des Bundeskanzlers bestätigt. Um dann im Oktober 1961 ein letztes mal zum
Kanzler gewählt zu werden, doch die Spiegeläffäre 1962 schlägt sich stark auf
seine Autorität zurück, so dass er auf Druck der FDP hin 1963 zugunsten von
Ludwig Erhard zurück tritt. Adenauer verstirbt am 19. April 1967 im Alter von
91 Jahren in Rhöndorf bei Bonn.
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