Die Wärmelehre
1. Aggregatzustände:

Änderung der
Aggregatzustände:
-
durch Temperatur
Durch die Erwärmung schwingen die Teilchen schneller à die Kohäsionskräfte werden überwunden.
Fest: Starke Kohäsionskräfte
Flüssig: schwache Kohäsionskräfte, Teilchen schwingen stärker
Gasförmig: Ekin der Teilchen nimmt zu à
überwinden Kohäsionskräfte à
Teilchen reißen sich los
-
durch Druck
(Bsp.: Flüssiggaslagerung: es braucht dicke Stahlflaschen, die dem Druck
standhalten; Schnellkochtopf; Eislaufen und Schifahren à Kufe/Schi übt großen Druck auf Eis aus, deshalb wird das
Eis flüssig, und man kann sich bewegen)
Spezifische Wärme
= Wärmemenge, die nötig ist, um 1 kg eines Stoffes um 1 °C
zu erhitzen.
Wasser hat eine relativ hohe spezifische Wärme
-
Wasser ist ein gutes Kühlmittel. Es kann viel Wärme aufnehmen,
ohne dass es selber viel wärmer wird.
-
Wasser ist ein guter Wärmespeicher (wird z.B. beim Heizkörper
oder Wärmeflasche genutzt)
-
Wasser hat eine wichtige Funktion fürs Klima: Regen
Schmelzwärme
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Verdampfungswärme
= die Wärme, die erforderlich ist, um ein kg eines Stoffes
zu verdampfen, wenn die Siedetemperatur bereits erreicht ist.
Blatt: Aggregatzustände
Kompressorkühlschrank
Verdampfer:
Flüssigkeit (Kühlmittel) verdampft à entzieht im Innenraum des Kühlschrankes Verdampfungswärme.
Kondensator:
Das Kühlmittel wird durch Kompressionen verflüssigt à Kondensationswärme wird durch die
Kühlrippen an die Umgebung abgegeben.
Kältemittel: z.B. Ammoniak, Kohlenwasserstoffe,
(müssen
niedrigen Siedepunkt haben à -100 °C
bis 25 °C)
2. Wärmekraftmaschinen
z.B. Motoren
Wärmeenergie wird in Bewegungsenergie umgewandelt.
Arbeitsauftrag: Wärmekraftmaschinen
www.physicsnet.at, http://www.wunschauto24.com
1. Beschreibe die 4 Takte
des Viertaktmotors:
1. Takt (Ansaugen): Der Kolben saugt das Benzin-Luft-Gemisch vom Vergaser
in den Zylinder.
2.
Takt (Verdichten):
Der Kolben presst das Gasgemisch zusammen.
3.
Takt (Arbeiten): Der
Funke einer Zündkerze entzündet das Gasgemisch. Es verbrennt explosionsartig,
der Kolben wird nach unten gedrückt, das Gas verrichtet am Kolben Arbeit.
4.
Takt (Ausstoßen): Der
Kolben drückt die Verbrennungsgase aus dem Zylinder.
2.
Aufgaben der Bestandteile eines Motors:
- Vergaser:
Erzeugung des Benzin-Luftgemisches.
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elektrischer Funken wird erzeugt, das Ganze erhitzt sich und dehnt sich aus.
-
Die
Pleuelstange:
überträgt Energie (Bewegungsarbeit) auf die Kurbelwelle)
-
Die Kurbelwelle überträgt die
Energie auf das Getriebe à das führt zu der Drehbewegung
- Einlassventil:
lässt das Benzin-Luftgemisch in den Zylinder
- Auslassventil:
entlässt die Verbrennungsgase aus dem Kolben
3.
Hauptunterschiede zwischen einem Viertaktmotor und einem Dieselmotor:
Dieselmotor:
1. Takt (Ansaugen): Es wird reine Luft angesaugt.
2.
Takt (Verdichten): Die
Luft wird so stark komprimiert, dass sie sich dabei auf ca. 700°C erhitzt.
3.
Takt (Arbeiten): Dieselöl
wird direkt in die heiße Luft eingespritzt und entzündet sich sofort selbst
(es gibt keine Zündkerze)
4.
Takt (Ausstoßen): wie
Ottomotor
Wirkungsgrad beim Dieselmotor ist besser als
beim Benzinmotor à man braucht weniger Treibstoff
Wirkungsgrad vom Ottomotor: 20-35 %
Wirkungsgrad vom Dieselmotor: 30-38 %
4. Erfinder der Motoren:
Erfinder des Viertakt-Ottomotor: Nikolaus August Otto (1832 bis 1891)
Erfinder des Dieselmotors: Rudolf Diesel (1858 bis 1913)
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Zylinderanzahl: normale PKWs haben 4-12 Zylinder,
Rennautos 16 Zylinder
Je mehr Zylinder, desto ruhiger läuft der Motor.
Hubraum: gibt das Volumen an, das sich zwischen dem
Kolben im Zylinder befindet.
Je größer der Hubraum, desto höher die Leistung des Motors.
Hubraum bei normalen Autos: ca. 1 Liter, bei Rennautos bis
zu 3 Liter
Oktanzahl: Maß für die Klopffestigkeit des
Treibstoffes
Unterschiedliche Treibstoffarten
ROZ 91 à normal
Benzin
ROZ 95 à Super
ROZ 98 à Super
plus
(ROZ = Research Oktanzahl)
Wenn man zu niedrige Oktanzahl verwendet, klopft es im
Motor.
Zweitaktmotor: siehe Arbeitsblatt
3. Wärmeausbreitung
3 Arten:
Wärmeströmung à
die Teilchen verlassen ihren Platz und steigen hinauf (warme Luft steigt auf)
(z.B.: Heizung, Wetter)
Wärmeleitung à
die Teilchen schwingen stärker, die benachbarten Teilchen werden dadurch auch
in Schwingung versetzt, die Teilchen verändern den Platz aber nicht (z.B.: in
Metallen)
Wärmestrahlung à
Infrarotstrahlung, elektromagnetische Wellen, die abgegeben werden (z.B.:
Glühbirne, Sonne)
a) Die Wärmeleitung
Wärmeleitung erfolgt immer von Bereichen mit hoher
Temperatur zu Bereichen mit niedriger Temperatur.
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Gute Wärmeleiter nehmen Wärme schnell auf und geben Wärme
schnell ab (Bsp. Metalle).
Schlechte Wärmeleiter à
genau umgekehrt (Bsp. Holz, Plastik, Glas, Wasser, Luft,
)
Schlechte Wärmeleiter werden als Isolatoren verwendet (Bsp.:
Doppelfenster, dazwischen befindet sich Luft à
Luft und Glas sind gute Isolatoren; Hohlziegel à
in den Hohlräumen ist Luft à isolierende
Wirkung; Glasfasern; Baumwolle à
besteht aus Fasern, zwischen den Fasern ist auch Luft)
K-Wert (U-Wert) gibt an, wie viel Wärme durchgelassen wird à es wird berechnet, wie viel Wärmeenergie
durch ein Bauteil verloren geht.
Ein Meter Betonwand hat die gleiche isolierende Wirkung wie
8 cm Holz oder 25 cm Ziegel.
Arbeitsblatt: Seehunde sind gut isoliert
1. Welche
Möglichkeiten haben Säugetiere, ihren Wärmeverlust zu minimieren? Wie helfen
sich Seehunde? Fettschicht und Fell
2. Interpretiere
ABB2! Wenn die Temperatur niedriger ist, nimmt der Stoffwechsel zu, erwärmt von
Innen.
3. Wie
reguliert der Seehund seine Köpertemperatur bzw. wie verhindert er einen Hitzestau
(ABB3)?
Wenn es kalt ist, werden die Oberflächennahen Blutgefäße nicht stark
durchblutet.
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