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Geschichte Fragen: 1. Erkläre folgende Begriffe: Antisemitismus: Der Antisemitismus, ein anderes Wort für Judenhass, ist keine Erfindung Hitlers. Totaler Staat: Die gesamter Macht ist in ein
Die Schlacht bei den Thermopylen 480 v. Chr. unter Berücksichtigung
der Ausrüstung und Kampfweise der beiden Heere
1.) Gegenüberstellung der Bewaffnung:
2.) Kampfweise:
a.) Die Griechen:
Die Griechen hatten in der ersten
Reihe eine Phalanx, die aus einem Schildwall, aus dem die langen Lanzen herausragten,
bestand. Wenn einer aus der ersten Reihe fiel rückte gleich einer aus der
zweiten Reihe nach und die Phalanx war wieder geschlossen.
Diese Kampfesweise eignete sich
wunderbar zum Verschließen von Pässen, Schluchten und Wegesengen.
Die Phalanx und die schwere
Panzerung machten die Griechen fast immun gegen Pfeile und Speere.
Die Stärke der Griechen war der
Nahkampf der Schwerbewaffneten.
b.) Die Perser:
Die persische Kampfweise bestand
darin, die Bogenschützen in der Mitte der Schlachtreihe dicht zu ballen. Deren
vorderste Reihe schirmte sich durch mannshohe Schilde aus Weidengeflecht ab.
Die Bogenschützen eröffneten den
Angriff durch einen immer wiederholten Pfeilhagel. In diesem Augenblick stürmte
die Reiterei von den Flanken her auf den Feind los, während von der Mitte her
die Fußtruppen, den Bogen jetzt über die linke Schulter geworfen, mit der Lanze
den Nahkampf aufnahmen.
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3.) Geländebeschreibung:
Griechenland hat viele Berge,
wenig Flachland, viele Pässe, Schluchten und damals große Wälder.
Wege muss man sich als Pfade
vorstellen, Straßen gab es nicht.
Die Thermopylen sind ein Engpass
zwischen Meer und Gebirge. Die angrenzenden Berge sind kaum zu übersteigen.
4.) Ziele der beiden Heere:
Das Ziel der Griechen war, den
Vorstoß der Perser nach Zentralgriechenland zu verhindern, sie zumindest aber stark
zu schwächen und solange zu verlangsamen, bis Griechenland für eine
Entscheidungsschlacht zu See und Land bereit war.
Das Ziel der Perser war der
schnelle Vorstoß nach Zentralgriechenland, um die bedeutendsten Städte noch
während des Sommers zu unterwerfen und in ihnen das Winterquartier zu beziehen.
5.) Die Jahreszeit:
Es ist Hochsommer, als die Perser
bei den Thermopylen eintreffen. Dadurch besteht die Gefahr von Wassermangel.
Die Perser hatten zwar keine
Rüstungen, doch da sie fast auf freiem Feld standen ist ihnen sehr heiß.
Den Griechen, die durch die hohen
Berge fast immer im Schatten stehen, ergeht es da besser.
6.) Versorgung:
Die Perser sind zur Versorgung
ihrer großen Zahl auf die Flotte angewiesen, weil Nachschub über die Wege und
Pfade Griechenlands nicht in ausreichender Menge und kurzer Zeit herangeschafft
werden kann.
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Die Griechen versorgten sich aus
dem eigenen Land. Sie konnten sich in ihre Städte zurückziehen, in denen ausreichend
Vorräte gelagert waren.
7.) Zum Ablauf der Schlacht:
Die Thermopylenstellung bot den
Griechen alle Vorteile. Die Engen verhinderten eine Entfaltung des großen persischen
Landheeres, während die benachbarte Meerenge von der griechischen Flotte gegen
die größere persische gesperrt werden konnte und damit ein Umgehen des
Landheeres zur See verhinderte.
Vermochte man an den Thermopylen
den Vormarsch des persischen Landheeres für begrenzte Zeit aufzuhalten, so
konnte die griechische Flotte, wenn die Voraussetzungen günstig waren,
vielleicht währenddessen eine Entscheidung erzwingen.
Am fünften Tag nach der Ankunft
vor den Thermopylen begannen die Perser mit dem Angriff gegen die griechische
Stellung.
Zwei Tage lang blieb der Ansturm
der Perser ohne jeden Erfolg, am dritten Tag umgingen persische Truppen mit
Hilfe ortskundiger Führer die Stellung im Süden und erschienen, nachdem sie die
zur Überwachung des Umgehungspfades aufgestellte sorglose Einheit überrumpelt
hatten, im Rücken des griechischen Heeres.
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8.) Fazit:
Es gelang den Griechen nicht,
bereits an den Thermopylen eine Entscheidung zu erzwingen. Sie hatten außer dem
Gelände noch den unschätzbaren Vorteil, dass die Zeit ihr Verbündeter war.
So zeigte sich nach der
verlorenen Schlacht bei Salamis, dass der persische Nachschub nicht mehr
gewährleistet werden konnte. Das Heer musste sich schnell zurückziehen und
konnte in Thessalien nur einen Teil, nämlich 50.000 Mann zurücklassen, weil für
mehr die Getreidevorräte nicht genügten.
Es gelang den Griechen dann ja
auch, diesen Heeresteil recht einfach im Folgejahr zu vernichten.
Dieser Krieg zeigt wie so viele
folgende die Abhängigkeit eines großen Heeres von seiner Versorgung in diesem
Falle über See.
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Das Bild zeigt Soldaten des Großkönigs: In Blau die
Leibgarde, die einzigen tausend Mann des gesamten Heeres mit einem Schild.
Selbst sie tragen keinen Panzer.
Literatur:
Walther Hinz, „Darius und die
Perser“, Holle-Verlag Baden-Baden 1976
Hermann Bengtson,
„Griechische Geschichte“, Verlag C. H. Beck, München 1965