Einsatz von Medien im Geographieunterric­ht Warum Medien - Kinder und Jugendliche eignen sich Kultur und Welt immer mehr über Medien vermittelt an. - Erfahrungen aus zweiter Hand überlagern Eige
Bericht zum Unterrichtspraktik­um Geographie Inhaltsverzeichnis­ 1. Bescheinigung über ordnungsgemäße Teilnahme am Unterrichtspra-kti­kum 2. Tabellarische Übersicht über hosp
Die Mittelgebirgslands­chaft Deutschlands Das Mittelgebirgsland Deutschlands ist im Norden von dem Mittellandkanal und der Elbe und im Süden von der Donau begrenzt. Flächenmäßig bilden die Mitte
Als erstes
sollten wir einmal klären, wo sich die Sächsische Schweiz befindet. In Sachsen,
dem südöstlichsten Bundesland Deutschlands, liegt die Sächsische Schweiz. Die
Sächsische Schweiz gehört zum gleichnamigen Nationalpark, der am 27. April 1991
feierlich eröffnet wurde.
Ein Teil des Nationalparks umfasst das weltbekannte
Elbsandsteingebirge. Doch bevor ich auf jenes genauer eingehen möchte, möchte ich
zunächst den Park vorstellen. Seine Fläche beträgt 93,5 km². Wenn man aber das
gesamte Landschaftsschutzgebiet betrachtet sind es aber 287,6 km². Das Schutzgebiet
existiert bereits seit 1956. Seit dem 1. Januar 2000 existiert auf
tschechischer Seite der Nationalpark Böhmische Schweiz, welcher unmittelbar an
den Nationalpark Sächsische Schweiz angrenzt.
Das gesamte Schutzgebiet bietet
optimale Bedingungen zum Erholen, Wandern und sonstige Freizeitaktivitäten.
Jedes Jahr nutzen viele Touristen dies aus. Geschlossene Wald-Fels-Gebiete
weisen
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Schon in der Kreidezeit vor 144 bis 66 Mio. Jahren wurden die
wesentlichen Grundlagen für das heutige Erscheinungsbild der
Sandsteinablagerung der Sächsischen Schweiz geschaffen. Der wesentliche
Formungsprozess begann aber erst in der Oberkreide. Vor etwa 95 Mio. Jahren
begann sich die nahezu ebene Landoberfläche aus Erzgebirgsgneisen,
Elbtalschiefer und dem Südlichen Lausitzer Granitmassiv in Richtung Nordost abzusenken.
Dies ermöglichte, dass das Kreidemeer vordringen und sich ausdehnen konnte.
So
entstand während der mittleren Oberkreide eine Meeresverbindung zwischen dem
Böhmischen und dem Nordwestdeutschen Kreidemeer. Dieses wurde vom Festland des
Erzgebirgskristallins im SW und im NO und von der Lausitzer Granitinsel
begrenzt. Es kam zu Sandablagerungen auf dem Boden des Kreidemeeres, welche
etwa 8 Mio.
Jahre andauerte. In dieser Zeit senkte sich die Elbzone weiter ab.
Dabei wurden Sandsteinmächtigkeiten gebietsweise von heute mindestens 400 m bis
600 m erreicht. Die nun langsam einsetzenden Hebungsvorgänge in der Oberkreide
drängten das Meer zurück, wodurch die Ablagerung der Sedimente, also von
Schottern, Sand und Schlamm zum erliegen kam.
Die Folge war, dass eine weite
ungegliederte Sandsteintafel zurück geblieben ist. Fossilien aus der Kreidezeit
dienen heute als Zeitzeugen.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abb.4:
Beeger, D. & Quellmalz. 1994. Dresden und Umgebung. Slg. Geol. Führer.
Bd. 87. Stuttgart
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Da sich die Erdoberfläche ständig
in Bewegung befindet, war auch das Elbsandsteingebirge davon betroffen. Im
Tertiär, also vor etwa 35 bis 25 Mio. Jahren, zerlegten diese Krustenbewegungen
das feste Gefüge der Platte. Auf diese Art und Weise sind die für das Gebiet so
typischen Gesteinspakete in Quaderform entstanden.
Warum ragen diese Quader
aber so weit über der Landschaft? Die Ursache ist eine ganz einfache. Im
Nordosten schob sich die
Granitdecke des heutigen Lausitzer
Berglands über den Sandstein, dadurch hob sich im Süden der Sächsischen Schweiz
die Erzgebirgsscholle und stellte sich schräg. Alle Flüsse im Einzugsbereich
bekamen dadurch ein viel größeres Gefälle und schufen die markanten
Durchbruchstäler.
Vor allem die Elbe schuf durch diese Abtragungsprozesse die
tiefen Schluchten an den Bruchstellen. An den Bruchstellen, wo die Kruste nun
dünner war als anderswo quollen zum Teil basaltische Magmen hervor und bildeten
Vulkankegel.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abb.6:
www.fossilien.online.de/einleitung.html
Dieser Prozess wurde zum Ende der Elstereiszeit
beschleunigt, denn das Abschmelzen des Eises führte zu einer stärkeren
Wasserführung der Flüsse, insbesondere der Elbe. Dadurch konnte sie sich bis ca.
300 m in den Sandsteinsockel eingraben.
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Sie
trägt noch heute akkumuliertes Material von Tschechien aus in die Sächsische
Schweiz. Dieser Sand wird nun abgelagert und durch hohen Druck zu Sandstein
umgewandelt. Außerdem finden sich in tieferen Regionen Kreidesedimente wieder.
Diese sind Ablagerungen aus Kreidezeit, als in dieser Zeit noch ein Meer
anzufinden war.
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Abb.7:
www.saechsische-schweiz-touristik.de
Die bereits erwähnte Überschiebung
in der Kreidezeit schuf eine Grenzschicht zu der Kreideschicht. Das Alter der
Schichten lässt sich nur schätzen aber die unteren stammen vermutlich aus der
obersten Unterkreide (Untercenoman vor ca. 97 Millionen Jahren). Vorher war die
Elbtalzone Teil der böhmischen Insel, also Festland und somit Abtragungsfläche.
Aufgrund von Hebung des Gebietes fehlen hier die Schichten des mittleren
Cenoman.
Erst im Obercenoman setzte mit der zweiten Transgression die
Ablagerung von Sedimenten wieder ein. Über den Schichten des Cenomans folgen
die Schichten des Turons. Nun kann man aber eine Besonderheit beobachten. Denn
jüngere Schichten fehlen, aufgrund von Abtragungen im Laufe der Zeit durch die
Flüsse vor allem dir Elbe.
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In den höheren
Lagen findet man dichte Buchen-Mischwälder und in den Tälern Fichtenwälder.
Diese stellen an das Klima nicht ganz so hohe Anforderungen wie Mischwälder.
Die dichten und fast unberührten Wälder beherbergen zahlreiche kleine Pflanzen-
und Tierarten.
Kleine Vertreter der Pflanzenwelt sind Lerchensporn,
Frühlingsplatterbse, Zahnwurz und Buschwindröschen. Außerdem finden wir hier
viele verschiedene Farnarten Tierische Vertreter sind Waldohreule, Waldkauz, Uhu,
Wasseramsel, Eisvogel, Fischotter, Steinmarder, Siebenschläfer und der
Wanderfalke. Aber auch der schwer zu findende Luchs ist
hier heimisch.
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5. Quellen
1. Beeger, D. & Quellmalz. 1994. Dresden und Umgebung. Slg.
Geol. Führer. Bd. 87. Stuttgart
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