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Die Sächsischer Schweiz .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Geology
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Universität Potsdam
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2005
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Die Sächsische Schweiz

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

2. Entstehung

3. Boden

4. Flora und Fauna

5. Quellen

 



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Abb.1: www.sebnitz-web.de/was_ist_saechsische_schweiz.php


1.     Allgemeines

Als erstes sollten wir einmal klären, wo sich die Sächsische Schweiz befindet. In Sachsen, dem südöstlichsten Bundesland Deutschlands, liegt die Sächsische Schweiz. Die Sächsische Schweiz gehört zum gleichnamigen Nationalpark, der am 27. April 1991 feierlich eröffnet wurde.

Ein Teil des Nationalparks umfasst das weltbekannte Elbsandsteingebirge. Doch bevor ich auf jenes genauer eingehen möchte, möchte ich zunächst den Park vorstellen. Seine Fläche beträgt 93,5 km². Wenn man aber das gesamte Landschaftsschutzgebiet betrachtet sind es aber 287,6 km². Das Schutzgebiet existiert bereits seit 1956. Seit dem 1. Januar 2000 existiert auf tschechischer Seite der Nationalpark Böhmische Schweiz, welcher unmittelbar an den Nationalpark Sächsische Schweiz angrenzt.

Das gesamte Schutzgebiet bietet optimale Bedingungen zum Erholen, Wandern und sonstige Freizeitaktivitäten. Jedes Jahr nutzen viele Touristen dies aus. Geschlossene Wald-Fels-Gebiete weisen

 

bis heute noch naturnahe Verhältnisse auf.


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Abb.2: http://www.esbworld.com/schweiz/frame3.html

 
 

 

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Abb.3: www.saechsische-schweiz-touristik.de/de/nationalpark.html


2. Entstehung

 

Schon in der Kreidezeit vor 144 bis 66 Mio. Jahren wurden die wesentlichen Grundlagen für das heutige Erscheinungsbild der Sandsteinablagerung der Sächsischen Schweiz geschaffen. Der wesentliche Formungsprozess begann aber erst in der Oberkreide. Vor etwa 95 Mio. Jahren begann sich die nahezu ebene Landoberfläche aus Erzgebirgsgneisen, Elbtalschiefer und dem Südlichen Lausitzer Granitmassiv in Richtung Nordost abzusenken. Dies ermöglichte, dass das Kreidemeer vordringen und sich ausdehnen konnte.

So entstand während der mittleren Oberkreide eine Meeresverbindung zwischen dem Böhmischen und dem Nordwestdeutschen Kreidemeer. Dieses wurde vom Festland des Erzgebirgskristallins im SW und im NO und von der Lausitzer Granitinsel begrenzt. Es kam zu Sandablagerungen auf dem Boden des Kreidemeeres, welche etwa 8 Mio.

Jahre andauerte. In dieser Zeit senkte sich die Elbzone weiter ab. Dabei wurden Sandsteinmächtigkeiten gebietsweise von heute mindestens 400 m bis 600 m erreicht. Die nun langsam einsetzenden Hebungsvorgänge in der Oberkreide drängten das Meer zurück, wodurch die Ablagerung der Sedimente, also von Schottern, Sand und Schlamm zum erliegen kam.

Die Folge war, dass eine weite ungegliederte Sandsteintafel zurück geblieben ist. Fossilien aus der Kreidezeit dienen heute als Zeitzeugen.

 


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Abb.4: Beeger, D. & Quellmalz. 1994. Dresden und Umgebung. Slg. Geol. Führer. Bd. 87. Stuttgart

 

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Da sich die Erdoberfläche ständig in Bewegung befindet, war auch das Elbsandsteingebirge davon betroffen. Im Tertiär, also vor etwa 35 bis 25 Mio. Jahren, zerlegten diese Krustenbewegungen das feste Gefüge der Platte. Auf diese Art und Weise sind die für das Gebiet so typischen Gesteinspakete in Quaderform entstanden.

Warum ragen diese Quader aber so weit über der Landschaft? Die Ursache ist eine ganz einfache. Im Nordosten schob sich die


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Abb.5 : www.bahn.de/d_regional/view/sachsen /sachsschw/010allginfos.html


Granitdecke des heutigen Lausitzer Berglands über den Sandstein, dadurch hob sich im Süden der Sächsischen Schweiz die Erzgebirgsscholle und stellte sich schräg. Alle Flüsse im Einzugsbereich bekamen dadurch ein viel größeres Gefälle und schufen die markanten Durchbruchstäler.

Vor allem die Elbe schuf durch diese Abtragungsprozesse die tiefen Schluchten an den Bruchstellen. An den Bruchstellen, wo die Kruste nun dünner war als anderswo quollen zum Teil basaltische Magmen hervor und bildeten Vulkankegel.


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Abb.6: www.fossilien.online.de/einleitung.html


Dieser Prozess wurde zum Ende der Elstereiszeit beschleunigt, denn das Abschmelzen des Eises führte zu einer stärkeren Wasserführung der Flüsse, insbesondere der Elbe. Dadurch konnte sie sich bis ca. 300 m in den Sandsteinsockel eingraben.

3. Boden

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Sie trägt noch heute akkumuliertes Material von Tschechien aus in die Sächsische Schweiz. Dieser Sand wird nun abgelagert und durch hohen Druck zu Sandstein umgewandelt. Außerdem finden sich in tieferen Regionen Kreidesedimente wieder. Diese sind Ablagerungen aus Kreidezeit, als in dieser Zeit noch ein Meer anzufinden war.


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Abb.7: www.saechsische-schweiz-touristik.de

 


Die bereits erwähnte Überschiebung in der Kreidezeit schuf eine Grenzschicht zu der Kreideschicht. Das Alter der Schichten lässt sich nur schätzen aber die unteren stammen vermutlich aus der obersten Unterkreide (Untercenoman vor ca. 97 Millionen Jahren). Vorher war die Elbtalzone Teil der böhmischen Insel, also Festland und somit Abtragungsfläche. Aufgrund von Hebung des Gebietes fehlen hier die Schichten des mittleren Cenoman.

Erst im Obercenoman setzte mit der zweiten Transgression die Ablagerung von Sedimenten wieder ein. Über den Schichten des Cenomans folgen die Schichten des Turons. Nun kann man aber eine Besonderheit beobachten. Denn jüngere Schichten fehlen, aufgrund von Abtragungen im Laufe der Zeit durch die Flüsse vor allem dir Elbe.


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Abb. 8: www.doehlenerbecken.de/spezial/elbsand.html


4. Flora und Fauna

Eine typische Erscheinung im Elbsandsteingebirge ist das „Kellerklima“. In den Tälern ist es kühl

und in den höheren Lagen ist es wärmer. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich diesen Bedingungen angepasst und ist sehr artenreich


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Abb. 9: www.bahn.de/d_regional/view/sachsen/fzn/sachs_schw/010_allg_infos.shtml

 

 

 
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In den höheren Lagen findet man dichte Buchen-Mischwälder und in den Tälern Fichtenwälder. Diese stellen an das Klima nicht ganz so hohe Anforderungen wie Mischwälder. Die dichten und fast unberührten Wälder beherbergen zahlreiche kleine Pflanzen- und Tierarten.

Kleine Vertreter der Pflanzenwelt sind Lerchensporn, Frühlingsplatterbse, Zahnwurz und Buschwindröschen. Außerdem finden wir hier viele verschiedene Farnarten Tierische Vertreter sind Waldohreule, Waldkauz, Uhu, Wasseramsel, Eisvogel, Fischotter, Steinmarder, Siebenschläfer und der Wanderfalke. Aber auch der schwer zu findende Luchs ist

hier heimisch.


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5. Quellen

1. Beeger, D. & Quellmalz. 1994. Dresden und Umgebung. Slg. Geol. Führer. Bd. 87. Stuttgart

2. http://www.saechsische-schweiz-touristik.de/de/nationalpark.html

3. http://www.esbworld.com/schweiz/frame3.html

4. http://www.sebnitz-web.de/was_ist_saechsische_schweiz.php

5. http://www.fossilien.online.de/einleitung.shtml?r4

6. http://www.bahn.de/d_regional/view/sachsen/fzn/sachs schw/010_allg_infos.shtml

7. http://www.doehlenerbecken.de/spezial/elbsand.html

8. http://www.elbsandsteingebirge.de

9. Microsoft Encarta 2002 Professional

10. http://www.Wikipedia.org

 

 

 

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