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Die Römer (Page 3).doc

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Human Science
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University, School
BG/BRG Knittelfeld
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2005
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Weltkriege, Nationalismus, Faschismus
Erster Weltkrieg Die Wurzeln des Ersten Weltkrieges sind vielfach. Da waren die -alten- Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich, die sich zur -Entente cordiale- zusammenschlossen,­ um dem m

Nach Kämpfen gegen die Mitregenten erlangte Konstantin die Alleinherrschaft (324 – 337). Er vollendete die Reichsreform und verlegte die Hauptstadt des Reichs von Rom nach Byzanz, das von nun an Konstantinopel hieß. Durch die Förderung des Christentums versuchte er, dem Reich eine zusätzliche Klammer zu geben.(Toleranzedikt 313).

Das Ende des Römischen Reichs

 

Nach dem Tod Kaiser Theodosius` I. 395 zerfiel das Römische Reich in einen Ost- und einen Westteil. 476 setzte der germanische Heerführer Odoaker den letzten weströmischen Kaiser, Romulus Augustulus, ab. Ostrom hingegen bestand noch ein Jahrtausend, bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1453.

Österreich in der Römerzeit

 

Der erste staatsähnliche Verband auf dem Gebiet des heutigen Österreichs war das keltische Königreich Noricum. Seine reichen Bodenschätze, vor allem Gold und Eisen, machten das Land für Rom interessant.

Die Eroberung der Donauländer

 

Um 15 v. Chr. marschierten Roms Legionäre kampflos bis zur Donau vor. Das wirtschaftlich schon längst abhängige Noricum verlor seine staatliche Selbständigkeit. Nicht so leicht verlief der Einmarsch in den Alpentälern Tirols und Vorarlbergs. Dort leisteten Raeter und Vindeliker den römischen Soldaten, die von den Stiefsöhnen des Augustus, Tiberius und Drusus, geführt wurden, erbitterten, jedoch vergeblichen Widerstand.

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Bevölkerungs- und Gesellschaftsstruktur

 

Zu den einheimischen Kelten, meist Bauern, kamen nun Bevölkerungsgruppen aus allen Teilen des Römerreichs, vor allem aus Oberitalien. Sie waren Soldaten, Veteranen und Verwaltungsbeamte, Händler und Handwerker. In den entstehenden Städten bildete sich eine Mischbevölkerung von Kelten, Römern, Griechen und Orientalen heraus, die römische Kultur und Lebensweise pflegte. Umgangssprache war ein Vulgärlatein.

Hauptkennzeichen dieser Provinzgesellschaft waren ein starkes wirtschaftliches und kulturelles Gefälle zwischen Stadt und Land, der große Einfluss der im Land ansässig gewordenen Veteranen, die zumeist die Politik in der Provinz bestimmten, und eine verhältnismäßig schwach entwickelte Sklavenwirtschaft.

Städtekultur und Romanisierung

 

Ausgrabungen bezeuge das hohe Niveau städtischen Lebens: breite, gut gepflasterte Straßen, Märkte und Plätze mit Tempeln. Das Forum, ein rechteckiger Marktplatz, bildete das Zentrum, in dem die Verwaltungsgebäude lagen. In Richtung Stadtrand befanden sich ein oder mehrere Amphitheater, die vor allem für Tierhetzen und Gladiatorenspiele dienten.

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Fußbodenheizung, Bäder, Speise-, Wohn- und Schlafgemächer waren selbstverständlich, Mosaiken, Fresken, Stuck und Plastiken durchaus üblich.

Das Ende der Römerherrschaft

 

Der Einfall der germanischen Stämme der Markomannen und der Quaden um die Mitte des 2. Jahrhunderts bereite der Blütezeit der Austria Romana ein jähes Ende. In mehreren Feldzügen gelang es Kaiser Marc Aurel, die Germanen zurückzuschlagen. Trotz wiederholter Angriffe von außen blieb die römische Kultur noch zwei Jahrhunderte bestimmend.

Manche siedelten sich an, andere wanderten durchs Land. So zogen die Goten plündernd und raubend durch die ohnmächtigen Provinzen; die Alemannen nahmen das Land vor dem Arlberg in Besitz; im Wiener Becken und im heutigen Niederösterreich traten die Rugier als neue Herren auf. Odoaker, der 476 dem Weströmischen Reich ein Ende bereitet hatte, befahl 488 den Romanen Noricums den Abzug nach Italien.


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