Die Römer
1. Überblick römische Kaiser
Julisch - Claudische Dynastie
Augustus
Tiberius
Caligula
Claudius
Nero
Flavische Dynastie
Vespasian
Titus
Domitian
Friedenszeit Adoptivkaiser
Nerva
Trajan
Hadrian
Antonius Pius
Marc Aurel
Nach Marc Aurel war das Ende
der Adoptivkaiser, denn er setzte seinen Sohn Commodus an die Spitze.
Ende Kaiserzeit 476 n. Chr.
- durch den Germanen Odoaker
2.
Die Anfänge Roms: Sage und Wirklichkeit
Etwa 500 Jahre lang beherrschte Rom die Welt des Altertums.
Römisches Reich von Küste des Atlantiks bis zum Kaspischen
Meer, von den Wäldern Britanniens bis zu den Wüsten Nordafrikas.
Dann fasste der Stadtstaat Rom das italienische Festland zu
einer Wehr- und Rechtsgemeinschaft zusammen. Die Halbinsel wurde Ausgangsbasis
für die weitere Expansion: Nach Westen in Richtung Karthago (das
Herrschaftsgebiet der Phönizier) und nach Osten in Richtung hellenistische
Nachfolgestaaten. Anders als die Griechen weiteten die Römer ihren Machtbereich
auch auf Gebiete Mittel- und Westeuropas aus.
Die Besiedlung Italiens
Ungefähr ab 1200 v. Chr. Wanderten verschiedene
indoeuropäische Stämme, die insgesamt als Italiker bezeichnet werden, von
Mitteleuropa auf die Apenninhalbinsel ein. Zu ihnen gehörten auch die Latiner.
Sie waren Hirten und Bauern und ließen sich in der nach ihnen benannten
Landschaft Latium am Unterlauf des Tibers nieder.
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Die Gründung Roms
Die Anfänge der Geschichte Roms liegen - wie die der
griechischen Stadtstaaten - im Dunkel der Frühgeschichte. So soll Aeneas, ein
Flüchtling aus Troja, in Latium gelandet sein.
Nach sagenhaften Berichten gebar später eine Königstochter
aus der Nachkommenschaft Aeneas die Zwillinge Romulus und Remus. Diese Söhne
des Kriegsgottes Mars wurden ein einer Wölfin gesäugt, von einem Hirten
aufgezogen und sollen schließlich die Stadt Rom gegründet haben. Dabei erschlug
Romulus seinen Bruder im Streit, weil dieser spottend über den entstehenden
Mauerring gesprungen war.
Als das der Gründung Roms. Die Siedlung lag auf dem Palatin,
einem der sieben Hügel am linken Ufer des Tiber, etwa 25 km vom Meer entfernt.
Der kulturelle Einfluss der Etrusker auf die Römer war groß,
auch wenn ihn die Römer später gerne leugneten: Nicht nur der Name Rom ist
etruskischen Ursprungs. Mann übernahm auch die Art der Namensgebung für
Personen (Vor- und Geschlechtername), die Deutung des Götterwillens aus
Vorzeichen (Vogelflug, Eingeweideschau) und andere religiöse Riten. Die Art,
wie militärische Siege gefeiert wurden (Triumph), und das Rutenbündel als
Symbol der richterlichen Gewalt .Auch den Städtebau (Mauerbau,
Kanalisationsanlagen).
3. Die römische Republik
Die Entstehung der Adelsrepublik
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An der Spitze des Stadtstaats standen zwei Konsuln. Sie
waren die Inhaber der obersten zivilen und militärischen Gewalt. In Not- und
Kriegszeiten hatte der Senat die Befugnis, sie abzuberufen und einen Diktator
einzusetzen.
Dieser konnte sechs Monate lang uneingeschränkt regieren.
Die Konsuln bildeten mit den übrigen Beamten die Stadtverwaltung (Magistrat).
Mehrere Prinzipien sollten Missbrauch und Ansammlung politischer Gewalt in
einer Hand verhindern: Wahl der Amtsträger auf ein Jahr (Annuität); Ausübung
eines jeden Amts durch mindestens zwei Personen gleichzeitig (Kollegialität),
die gegenseitiges Einspruchsrecht besaßen; Verbot der Wiederwahl, Verbot der
Anhäufung verschiedener Ämter (Kumulation).
Der Kampf zwischen Patriziern und Plebejern
Die Herrschaft lag nun bei „Senat und Volk von Rom“ (Senatus
Populusque Romanus – SPQR, wie die Abkürzung auf Inschriften lautet).
Tatsächlich aber blieb das Volk (lateinisch: plebs, daher die Bezeichnung
Plebejer) von den Staatsämtern ausgeschlossen. Die Patrizier besaßen den
größten Teil des Bodens und nutzten auch das Land, das dem Staat gehörte.
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Die Vorsitzenden der Versammlung der Plebejer, die
Volkstribunen, erhielten schließlich das Recht, den Senatssitzungen an der Tür
beizuwohnen und Beschlüsse des Senats, die den Interessen der Plebejer
zuwiderliefen, durch ein Veto (= ich verbiete) zu verhindern. Sie wurden jährlich
gewählt und als Frevel gegen die Götter betrachtet.
Das Ende der Ständekämpfe
Die Ständekampfe brachten den Plebejern rechtliche
Gleichstellung. Die wenigen plebejischen Familien, die sich Zugang zu Ämtern
und Senat verschafft hatten, verbanden sich sehr schnell mit den Patriziern zu
einer neuen Oberschicht, der Nobilität. Diese schloss sich gegenüber den sozial
niedrigeren Schichten, die nunmehr als Proletarier bezeichnet wurden, schroff
ab.
4. Die Gesellschaft in der frühen
Republik
Verhältnis von Patron und Klient
Der Klient war, beim patronus verpflichtet , hatte ihn
tagsüber in der Öffentlichkeit zu begleiten und bei Wahlen seine Stimme für ihn
abzugeben. Der patronus unterstützte den Klienten durch Geldspenden.
Das Alltagsleben - der Tagesablauf
Die Frauen verbrachten den größten Teil des Tages zu Hause,
verrichteten entweder selbst ihre häuslichen Arbeiten oder, wenn sie vermögend
waren, überwachten sie die Aufgaben ihrer Dienerschaft. Die Männer aber gingen
ihren beruflichen Pflichten nach.
Hausgott
Jeder römische Haushalt hatte seine
Hausgötter – die Laren oder Schutzgötter des Hauses und die Penaten oder
Gottheiten der Vorratskammer.
5. Ein
Stadtstaat wird Großmacht
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In den ersten zwei Jahrhunderten der Republik erkämpfte sich
das kriegerische Bauernvolk der Römer unter der Führung des Senats die
Vorherrschaft in Italien. Das bedeutete langwierige Kämpfe gegen Etrusker,
Italiker, Kelten und Griechen. Dabei gab es Rückschläge: So zerstörten 387 v.
Chr. Die von Norden vordringenden Gallier Rom fast völlig. Mit der Unterwerfung
der griechischen Stadt Tarent in Süditalien konnte 272 v. Chr. Die Eroberung
der Halbinsel abgeschlossen werden.
System mit „divide et impera“ (teile und herrsche)
charakterisiert. Wesentliches Kennzeichen war, dass der besiegte Gegner seine
Autonomie behielt, aber zur Heerfolge und zum Verzicht auf eigenständige
Außenpolitik verpflichtet wurde (Wehrgemeinschaft).
Kolonien besaßen aber eine andere Aufgabe – Sie dienten als
Stützpunkte Roms an strategisch wichtigen Stellen und waren auf neuerrichteten
Straßen von Rom aus rasch erreichbar.
Rom wird Großmacht im Mittelmeerraum
Nach dem Ende der Ständekämpfe Italiens – Konflikt mit der
nordafrikanischen Macht Karthago. Die Karthager, von den Römern nach ihrer
phönizischen Herkunft auch Punier genannt, kontrollierten als führende See- und
Handelsmacht das westliche Mittelmeer; auch Sardinen und Korsika sowie des
westliche Sizilien gehörten zu Karthago.
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