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Die Römer .doc

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Human Science
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History
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University, School
BG/BRG Knittelfeld
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2005
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Die Römer

1. Überblick römische Kaiser

Julisch - Claudische Dynastie

Augustus

Tiberius

Caligula

Claudius

Nero

Flavische Dynastie

Vespasian

Titus

Domitian

 

Friedenszeit Adoptivkaiser

Nerva

Trajan

Hadrian

Antonius Pius

Marc Aurel

Nach Marc Aurel war das Ende der Adoptivkaiser, denn er setzte seinen Sohn Commodus an die Spitze.

Ende Kaiserzeit 476 n. Chr. - durch den Germanen Odoaker

2. Die Anfänge Roms: Sage und Wirklichkeit

 

Etwa 500 Jahre lang beherrschte Rom die Welt des Altertums.

Römisches Reich von Küste des Atlantiks bis zum Kaspischen Meer, von den Wäldern Britanniens bis zu den Wüsten Nordafrikas.

Dann fasste der Stadtstaat Rom das italienische Festland zu einer Wehr- und Rechtsgemeinschaft zusammen. Die Halbinsel wurde Ausgangsbasis für die weitere Expansion: Nach Westen in Richtung Karthago (das Herrschaftsgebiet der Phönizier) und nach Osten in Richtung hellenistische Nachfolgestaaten. Anders als die Griechen weiteten die Römer ihren Machtbereich auch auf Gebiete Mittel- und Westeuropas aus.

Die Besiedlung Italiens

 

Ungefähr ab 1200 v. Chr. Wanderten verschiedene indoeuropäische Stämme, die insgesamt als Italiker bezeichnet werden, von Mitteleuropa auf die Apenninhalbinsel ein. Zu ihnen gehörten auch die Latiner. Sie waren Hirten und Bauern und ließen sich in der nach ihnen benannten Landschaft Latium am Unterlauf des Tibers nieder.

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Die Gründung Roms

 

Die Anfänge der Geschichte Roms liegen - wie die der griechischen Stadtstaaten - im Dunkel der Frühgeschichte. So soll Aeneas, ein Flüchtling aus Troja, in Latium gelandet sein.

Nach sagenhaften Berichten gebar später eine Königstochter aus der Nachkommenschaft Aeneas die Zwillinge Romulus und Remus. Diese Söhne des Kriegsgottes Mars wurden ein einer Wölfin gesäugt, von einem Hirten aufgezogen und sollen schließlich die Stadt Rom gegründet haben. Dabei erschlug Romulus seinen Bruder im Streit, weil dieser spottend über den entstehenden Mauerring gesprungen war.

Als das der Gründung Roms. Die Siedlung lag auf dem Palatin, einem der sieben Hügel am linken Ufer des Tiber, etwa 25 km vom Meer entfernt.

Der kulturelle Einfluss der Etrusker auf die Römer war groß, auch wenn ihn die Römer später gerne leugneten: Nicht nur der Name Rom ist etruskischen Ursprungs. Mann übernahm auch die Art der Namensgebung für Personen (Vor- und Geschlechtername), die Deutung des Götterwillens aus Vorzeichen (Vogelflug, Eingeweideschau) und andere religiöse Riten.

Die Art, wie militärische Siege gefeiert wurden (Triumph), und das Rutenbündel als Symbol der richterlichen Gewalt .Auch den Städtebau (Mauerbau, Kanalisationsanlagen).

 

 

3. Die römische Republik

 

Die Entstehung der Adelsrepublik

 

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An der Spitze des Stadtstaats standen zwei Konsuln. Sie waren die Inhaber der obersten zivilen und militärischen Gewalt. In Not- und Kriegszeiten hatte der Senat die Befugnis, sie abzuberufen und einen Diktator einzusetzen.

Dieser konnte sechs Monate lang uneingeschränkt regieren. Die Konsuln bildeten mit den übrigen Beamten die Stadtverwaltung (Magistrat). Mehrere Prinzipien sollten Missbrauch und Ansammlung politischer Gewalt in einer Hand verhindern: Wahl der Amtsträger auf ein Jahr (Annuität); Ausübung eines jeden Amts durch mindestens zwei Personen gleichzeitig (Kollegialität), die gegenseitiges Einspruchsrecht besaßen; Verbot der Wiederwahl, Verbot der Anhäufung verschiedener Ämter (Kumulation).

Der Kampf zwischen Patriziern und Plebejern

 

Die Herrschaft lag nun bei „Senat und Volk von Rom“ (Senatus Populusque Romanus – SPQR, wie die Abkürzung auf Inschriften lautet). Tatsächlich aber blieb das Volk (lateinisch: plebs, daher die Bezeichnung Plebejer) von den Staatsämtern ausgeschlossen. Die Patrizier besaßen den größten Teil des Bodens und nutzten auch das Land, das dem Staat gehörte.

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Die Vorsitzenden der Versammlung der Plebejer, die Volkstribunen, erhielten schließlich das Recht, den Senatssitzungen an der Tür beizuwohnen und Beschlüsse des Senats, die den Interessen der Plebejer zuwiderliefen, durch ein Veto (= ich verbiete) zu verhindern. Sie wurden jährlich gewählt und als Frevel gegen die Götter betrachtet.

Das Ende der Ständekämpfe

 

Die Ständekampfe brachten den Plebejern rechtliche Gleichstellung. Die wenigen plebejischen Familien, die sich Zugang zu Ämtern und Senat verschafft hatten, verbanden sich sehr schnell mit den Patriziern zu einer neuen Oberschicht, der Nobilität. Diese schloss sich gegenüber den sozial niedrigeren Schichten, die nunmehr als Proletarier bezeichnet wurden, schroff ab.

4. Die Gesellschaft in der frühen Republik

 

Verhältnis von Patron und Klient

Der Klient war, beim patronus verpflichtet , hatte ihn tagsüber in der Öffentlichkeit zu begleiten und bei Wahlen seine Stimme für ihn abzugeben. Der patronus unterstützte den Klienten durch Geldspenden.

Das Alltagsleben - der Tagesablauf

 

Die Frauen verbrachten den größten Teil des Tages zu Hause, verrichteten entweder selbst ihre häuslichen Arbeiten oder, wenn sie vermögend waren, überwachten sie die Aufgaben ihrer Dienerschaft. Die Männer aber gingen ihren beruflichen Pflichten nach.

 

Hausgott

 

Jeder römische Haushalt hatte seine Hausgötter – die Laren oder Schutzgötter des Hauses und die Penaten oder Gottheiten der Vorratskammer.

5. Ein Stadtstaat wird Großmacht

 

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In den ersten zwei Jahrhunderten der Republik erkämpfte sich das kriegerische Bauernvolk der Römer unter der Führung des Senats die Vorherrschaft in Italien. Das bedeutete langwierige Kämpfe gegen Etrusker, Italiker, Kelten und Griechen. Dabei gab es Rückschläge: So zerstörten 387 v. Chr.

Die von Norden vordringenden Gallier Rom fast völlig. Mit der Unterwerfung der griechischen Stadt Tarent in Süditalien konnte 272 v. Chr. Die Eroberung der Halbinsel abgeschlossen werden.

System mit „divide et impera“ (teile und herrsche) charakterisiert. Wesentliches Kennzeichen war, dass der besiegte Gegner seine Autonomie behielt, aber zur Heerfolge und zum Verzicht auf eigenständige Außenpolitik verpflichtet wurde (Wehrgemeinschaft).

Kolonien besaßen aber eine andere Aufgabe – Sie dienten als Stützpunkte Roms an strategisch wichtigen Stellen und waren auf neuerrichteten Straßen von Rom aus rasch erreichbar.

Rom wird Großmacht im Mittelmeerraum

 

Nach dem Ende der Ständekämpfe Italiens – Konflikt mit der nordafrikanischen Macht Karthago. Die Karthager, von den Römern nach ihrer phönizischen Herkunft auch Punier genannt, kontrollierten als führende See- und Handelsmacht das westliche Mittelmeer; auch Sardinen und Korsika sowie des westliche Sizilien gehörten zu Karthago.

 


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