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Die Räuber von Friedrich Schiller Lektürenschlüssel .doc

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Karlsruhe
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Die Räuber Friedrich Schiller

Kurze Zusammenfassung des Geschehens:

1.1

-       Brief von Franz an Vater, will, dass dieser sich von Karl distanziert

-       Der wirkt schwach, hat vor Karl zu schreiben und ihm zusagen, sich so lange bis dieser sich ändert von ihm abzuwenden

-       1. Großer Monolog von Franz: - Rechtfertigung seines Handelns

o   Ungerechtigkeit der Natur

o   Grenze der eigenen Kraft schränkt Handeln einàAnspruch auf Recht des Stärkeren

o   Ablehnung Blutsverwandschaft

o   Lehnt 4. Gebot ab ( Vaterliebe)

o   Ablehnung aller emotionaler Bindungen

·        à Rücksichtslos, brutale Abkehr von gesellschft.

Vereinbarung, Bedieunung des Verstandes

1.2.

- Karl: schlappe Katastrophenjahr, Heuchler, kein Mitleid mit anderen Menschen

- einengende Gesetze der Zeit, schränken Freiheit des Ind. Ein

à trotzdem will Kar den liederlichen Leben abschwören

è  Spiegelbergs Pläne einer Verbrecherlaufbahn

è  Falscher Brief von Franz, Spiegelsbergs Visionen

-       Andere schließen sich ihm an, wollen aber Karl als Anführer

-       Karl:beleidigt Menschheit und Vaterliebe, wendet sich vom Vater ab und sagt sich los, schwört blutige Aufruhre, fordert andere auf rücksichtslos zu morden etc.

-       Menschl.

Gesetze des Verzeihens und Vergebens versagt wurde ßà jede menschliche Regung unterdrücken

-       Ist völlig außer sich

-       Schwur

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Freiheit nur Ausdruck seiner gekränkten Selbstliebe (aus Vergangenheit daheim nicht gewohnt)

1.3

-       Auseinandersetzung Franz und Amalia

-       Franz versuch A. zu täuschen, verleumdet Bruder, Abscheu vor Franz

-       Liebesbekenntnis zu Karl àlässt sich nicht täuschen weil sie auf ihre tiefe Liebe vertraut, ihr bleibt aber außer Beteuerung der Liebe und Treue keine Handlungsspielraum, Fehlen einer aktiven Entschlossenheit für weiteres Vorgehen

Funktion: Einführung der Personen, Machtverhältnisse, Konflikte, Auslöser der Handlung

2.1

-       Franz will Tod des Vaters durch (vorher Zor, Furcht etc.) Verzweiflung

-       Überreden Herrmann

-       Franz als geschickter und heimtückischer Intrigant, Manipulation Mitmenschen, durchschaut Schwächen und Gemütsbewegungen anderer

2.2.

-       Trauer des alten Moor

-       Amalie verzeiht ihrem Onkel

-       Amalias Lied vom Abschied Andromaches

-       Hermanns Erzählung von Karls Heldentod

-       Das Schwert als Beweis

-       Die letzten Worte Karls

-       Die Botschaft

-       à selbst Amalia glaubt den Lügen

-       Amalias liebevolle Trauer für den alten Moor

-       Die biblische Erzählung von Joseph und seinen Brüdernà Graf bricht zusammen

-       Franz sieht sich als neuer Herr

2.3

 

-       Spiegelberg hat neue Räuber rekrutiert

-       Spitzbubenklima im Graubündner Land ( ausschlaggebende Bemerkung Schillers!!!)

-       S.

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è  Sobald das Gute aus einem „herausgejagt“ wurde, hat das Böse die Oberhand

-       Karls Räuber: Dienen gerne, schämen sich nicht ihrer Taten wegen

-       Karl gehe es um Gerechtigkeit in der Welt (schickt seinen Anteil den Weisenkindern und ermöglicht armen Junge das Studium)

-       Ausbeuterische Adlige / Menschen die das Gesetzt ausnützen: „haust teufelsmäßig“

-       Befreiung Rollers

-       Rollers Schilderung der Todesangst

-       Schufterles unmenschliches Vebrechenà wird verbannt

-       Karls Monolog mit Gott: Gerechte kommen mit Bösewichten um, Selbstzweifel, verurteilt begangene Verbrechenà schönste Werke seien vergiftet worden

-       Schuldeingeständnis: Handeln als Größenwahn, nur Gott habe das Recht zur Rache, will Bande verlassen

-       Eingeschlossen von böhmischen Reitern (Karl habe absichtlich darauf gewartet)

-       Auftreten des Pates: Beleidigungen à Karl bleibt souverän und gesteht sogar weitere Verbrechen ( Morde an Adligen, die wegen ihrer Skrupellosigkeit, Ungerechtigkeit und Korruption den Tod verdient hätten), entlarvt das Verhalten der gesamten Kirche und des Paters als pharisäerisch, verlogen und scheinheilig (z.B.

Morde an Heiden im Namen des Christentums, „Falschmünzer der Wahrheit, Affen der Gottheit“), gesteht aber Schuld ein, für die er sich vor Gott verantworten werden muss und erkennt das weltliche Gericht nicht an, es sei sein Handwerk, Wiedervergeltung – Rache zu üben für die Ungerechtigkeit in der Welt

 

 

3.1.

 

-       Amalias Trauer im Garten, könne Franz, der ihren Karl umgebracht habe, niemals als Ehemann anerkennen

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-       Amalia umarmt ihn ( der geht darauf ein), sie entreißt ihm den Degen und jagt ihn davon

-       Trifft auf Hermann, der gesteht wegen schlechtem Gewissen seine Schuld ein und dass Karl lebt

3.2.

-       Räuber haben gesiegt

-       Karls Erinnerung an seine Jugend (wünscht sich sehnsüchtig schuldlose Zeit zurück, nimmt Schönheit der Welt war und sieht sich selbst als Ungeheuer auf dieser herrlichen Welt“)

-       Habe durch Verbrechen Unschuld verloren und kann Harmonie der Welt nur von außen beobachten

-       Fühlt sich ausgestoßen, vermisst Vater und Geliebte oder die eines Freundes

-       Steigert sich weiter hinein in Selbstzweifel und Vorwüfe

-       à Rollers Tod, Moors erneuter Schwur der Treue zu seiner Bande

-       Warnende Worte von Schweizer, nicht zu schwören!

-       Antreffen Kosinsky’s: Schätzt Freiheit höher als Ehre und Leben, will Tyrannen bekämpfen

-       Karl will ihn vor dem Räuberleben warnen (Fluch, Gefahr, Tod, Schande)à Eintritt in Bande wäre Entfernugn aus dem Kreise der Menschheit (nur Verzweiflung oder höhere Ziel wäre ok)

-       Schicksaal von Kosinksy ( fälschlicherweise angeklagt, wieder frei, Geliebte nun Mäträsse des Ministers, will sie befreien, wird des Landes verwiesen , angeklagt, gefoltert etc.)à Parallele zu Karlà der will „seine Amalia“ aufsuchen

 

4.1.

 

 

-       Karl begrüßt seine Heimat voller Euphorie

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Existenz wird ihm wieder bewusst

-       Will Vater und Amalia doch noch einmal sehen

4.2.

-       Erkennt (verkleidet als Graf von Brand), dass Amalia ihn doch noch liebt und wirft sich vor, den eigenen Vater getötet zu habenàwill wieder fliehen

-       Franz erkennt Karl auf einem Gemälde und erkennt, dass er soweit gegangen ist, dass an ein Umkehren nicht mehr zu denken sei und das es für ihn niemals Gnade und Erbarmung geben werde

è  Will seinen Weg fortsetzen

-       Gespräch mit Daniel, fürchtet eine Verschwörung

-       Monolog Franz: Thema Tod, Geburt, Zeugungsakt nur als Werk einer „viehischen Anwandlung“, Zufall!, die Macht des Gewissens: Mord als etwas durchaus Natürliches, Wert des menschlichen Lebensà aus Morast zu MorastàNihilistische Sicht auf das Leben, will sein Gewissen abwendenàWirkung: Resignation, Hoffnungslosigkeit zum Maßstab des Daseins

4.3.

-       Daniel erkennt Karl, dieser wird an sein Versprechen erinnertàwill es halten

-       Erkennt Intrigen von Franz und macht sich selbst Vorwürfe, sich nicht beim Vater persönlich entschuldigt zu haben à verflucht Franzàwill abreisen weil er sonst Franz töten würdeàBlutsverwandtschaft als hohes Gut

 

4.4..

-       Amalias emotionale Verunsicherungà Gefühle für Karl (als Graf)

-       Sieht Gefühle als gottlos

-       Ihre Auffassung von Karl: Seele so fern von blutigen Gedanken


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