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Die Nibelungen von Michael Köhlmeier
(Inhaltsangabe)
Das Buch „Die Nibelungen“ von Michael Köhlmeier handelt von
der Sage um Siegfried und Hagen. Hagen lebt auf dem Hof von König Gunther und
seinen Brüdern. Da sowohl der König, als auch seine beiden Brüder Schwächlinge
sind, ist Hagen der eigentliche Führer des Landes und der wichtigste Berater des
Königs. Außerdem liebt er deren Schwester Kriemhild, doch er weiß, dass er
nicht standesgemäß ist und sie somit nie heiraten darf. Deshalb versucht er,
ihr einzureden, dass sie nie heiraten muss, da er nicht mit dem Schmerz leben
will, sie mit einem Anderen zu sehen. Darüber hinaus schwört sich Kriemhild nach
einem Traum, dass sie niemals heiraten wird.
Zur selben Zeit wächst Siegfried in Xanten auf. Er besitzt
eine übernatürliche Kraft mit der seine Eltern nie umzugehen gelernt haben. So zieht
Siegfried aus, um seine eigene Welt zu suchen. Nach einem eintägigen Fußmarsch,
kommt er zu Mime, einem Schmied und lernt dort die Kunst des Schmiedens. Mime
erkennt sofort, dass der Junge mit all seiner Kraft, ein besserer Schmied als
er selbst werden wird und dass man die Kraft des Jungen nur mit Hilfe des „Feinen“
unter Kontrolle bringen kann. So soll Siegfried ein Netz aus feinem Draht schmieden,
das unzerreißbar und so groß wie der Ganze Hof sein soll. Nach einiger Zeit ist
das Gesellenstück fertig, aber weder Mime noch Siegfried wissen wofür man es
verwenden könnte.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Siegfried schläft und
bemerkt beim Aufwachen, dass das Fett des toten Drachen auf seiner Hand eine
zweite Haut über seiner eigenen gebildet hat. Obwohl dies sehr schmerzt, badet
Siegfried in dem Drachenfett, um für immer unverwundbar zu sein, jedoch bemerkt
er dabei nicht, dass die kleine Linde neben ihm ein Blatt auf ihn fallen lässt,
um sich für ihre ausgerissenen Brüder zu rächen.
So bleibt eine Stelle zwischen
seinen Schulterblättern vom Drachenfett unbedeckt.
Siegfried macht sich nach seinem Abenteuer weiter auf den
Weg, um den Köhler zu suchen und trifft bald darauf König Nibelung und König
Schilbung die sich nicht einigen können, wie sie den Schatz der Nibelungen
aufteilen sollen. Sie bitten Siegfried, ihnen bei der Aufteilung zu helfen und
versprechen ihm als Dank dafür ein magisches Schwert. Siegfried nimmt das
Schwert und teilt damit den Schatz, doch die beiden Könige versuchen ihn nun zu
töten. Siegfried befiehlt daraufhin seinem Schwert, die Könige umzubringen und der
Nibelungenschatz gehört ihm.
Kurz darauf raschelt es im Gebüsch und ein Zwerg namens
Alberich springt Siegfried an. Der Zwerg trägt eine Tarnkappe und ist somit
unsichtbar. So gelingt es ihm auch, Siegfried das magische Schwert aus der Hand
zu schlagen, aber dieser befiehlt dem Schwert, den Unsichtbaren anzugreifen. Der
Zwerg verliert seine Tarnkappe, welche Siegfried an sich nimmt und den Zwerg
dafür am Leben lässt.
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Gunther zum Zweikampf aufzufordern und um Kriemhild zu kämpfen.
In Worms angelangt stößt Siegfried auf Hagen, den er auf
Grund seiner Erscheinung mit dem König verwechselt. Hagen lächelt aber nur und
verweist ihn an Gunther und seine Brüder. Diese laden Siegfried ein und
erzählen ihm von Kriemhilds Gelübde. Siegfried bleibt daraufhin lange an
Gunthers Hof und wird sogar ein Berater des Königs, was wiederum Hagen sehr
ärgert, da dessen Einfluss schwindet.
Eines Tages kommt die Nachricht, dass die Könige von
Dänemark und Sachsen in den Krieg gegen Gunther ziehen. Hagen behauptet, dass
die einzige Möglichkeit, um nicht geschlagen zu werden, sei, sich zu verteidigen.
Siegfried widerspricht ihm und schlägt dem König vor, selbst die beiden anderen
Könige anzugreifen. Gunther gibt Siegfried Recht und so ziehen sie in den Krieg
gegen die Sachsen und Dänen. Siegfried reitet voraus und erkundet das
gegnerische Gebiet.
Als er bemerkt, dass er gesehen worden ist und dass ein
nobler Ritter mit angelegter Lanze auf ihn zureitet, kämpft er gegen diesen und
wirft ihn zu Boden. Der Ritter gibt sich als König zu erkennen. Mit einer List
gelingt es Siegfried, auch den zweiten König gefangen zu nehmen und zu Gunther
zu bringen, woraufhin die feindlichen Heere aufgeben.
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inzwischen, dass er diese Behauptung gemacht hat, aber er kann sie nicht mehr
rückgängig machen, da er ansonsten seine Königswürde verlieren würde. Brühnhild
will jedoch nur einen Mann heiraten, der sie besiegen kann und Gunther soll sie
in drei Disziplinen schlagen. Wenn er auch nur in einer der Drei unterliegt,
werden Gunther und sein gesamtes Gefolge getötet. Siegfried hilft dem König und
bezwingt Brühnhild unbemerkt unter seiner Tarnkappe. So wird Brühnhild Gunthers
Frau. Sie machen sich wieder auf den Weg nach Worms und dort angekommen wird
die Doppelhochzeit gefeiert. Während Siegfried und Kriemhild eine zärtliche
Nacht haben, testet Gunthers neue Frau ihren Mann auf ein weiteres. Gunther
unterliegt ihr und am nächsten Tag erzählt er Siegfried von seiner Blamage.
Dieser hilft Gunther in der darauffolgenden Nacht Brühnhild zu vergewaltigen
und zu zähmen. Dabei nimmt er den Gürtel Brühnhilds und ihren Ring an sich,
damit er Beweismaterialien für diese Nacht besitzt. Siegfried erzählt seiner
Frau alles. Sie kennt auch seine verwundbare Stelle.
Kurz drauf ziehen die beiden nach Xanten.
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den Gürtel und den Ring von Siegfried und diese Sachen zeigt sie Brühnhild am
nächsten Tag. Diese fühlt sich in ihrer Ehre verletzt und sinnt nach Rache.
Hagens Einfluss auf dem Königshof ist in der Zwischenzeit
immer unbedeutender geworden und er gibt Siegfried die Schuld dafür. Immer mehr
wächst sein Hass gegen den Helden. Von der rachesüchtigen Brühnhilde bekommt er
den Auftrag, diesen zu töten. Er kann sogar Gunther von seiner Idee überzeugen.
Schließlich erfährt er auch von Kriemhild, die Hagen vertraut, wo Siegfrieds
verwundbare Stelle ist.
Es wird das Gerücht verkündet, dass sich die Sachsen und die
Dänen erneut gegen König Gunther in den Krieg ziehen. Hagen wird zum
Befehlshaber des Heeres und er gibt widersprüchliche Befehle. Als die Vorräte
aufgebraucht sind, suchen Hagen, Gunther und Siegfried Wasser. Sie finden eine
Quelle und Siegfried trinkt als Erster. Hagen nimmt sein Schwert und stößt es
auf die von Kriemhild bezeichnete Stelle. So stirbt Siegfried.
Der Krieg wird abgeblasen und Hagen verkündet, dass er
Siegfried getötet habe. Als Kriemhild das erfährt, lässt sie ihren Hass gegen Hagen
reifen. Hagen lässt unterdessen ihren Schatz der Nibelungen im Rhein versenken.
Eines Tages kommt ein Bote, der Kriemhild von König Etzel aus Ungarn geschickt
worden ist und hält im Namen seines Herrn um ihre Hand an.
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