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DieMoldau
BedrichSmetana
Catrina Windlin F3a
Biografie: Bedrich Smetana (1824
– 1884)
Bedrich Smetana wurde am 2. März 1824 im
ostböhmischen Leitomischl geboren. Seine Eltern förderten früh sein musisches
Talent. Mit 19 Jahren besuchte er das Konservatorium in Prag. Dort lernte er
Robert Schumann kennen. 1848 eröffnete er mit der Unterstützung von Franz Liszt
eine eigene Musikschule. Zu dieser Zeit nahm er auch aktiv an der
revolutionären Bewegung in Prag teil.
Da er in seinem Land nicht genügend
Anerkennung fand, nahm er 1856 die Stelle eines Musikdirektors in Göteborg an.
1861 kehrte er wieder nach Prag zurück und wurde 1866 Dirigent am tschechischen
Nationaltheater.
In dieser Zeit schrieb er seine ersten
Opern, darunter auch „Die verkaufte Braut“.1874 erlitt Smetana das gleiche
Schicksal wie Beethoven: Er wurde taub. Dies hinderte ihn aber nicht daran,
weiter zu komponieren. Zu dieser Zeit arbeitete er am Zyklus „Mein Vaterland“
zu dem auch „Die Moldau“ gehört. Um 1882 zeigten sich Anzeichen einer
Geisteskrankheit. Am 12. Mai 1884 starb er mit 60 Jahren in der Prager Anstalt
für Geisteskranke.
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Musik verband er die Einflüsse von Franz Liszt und Richard Wagner mit
einheimischer Folklore.
Mit seinem Zyklus unter dem Titel 'Mein
Vaterland', der Oper 'Die verkaufte Braut', und dem Streichquartett e-Moll
"Aus meinem Leben" erlangte er internationale Bedeutung.
Bedřich Smetanas Einfluss auf die
Musik der folgenden Jahre war groß, vor allem Antonin Dvořak und Leos
Janáček bezogen sich ausdrücklich auf seine musikalischen
Errungenschaften.
Smetanas Kompositionsstil
Smetana wurde bei seinen früheren
sinphonischen Dichtungen von Liszt beeinflusst. Seine reiferen Werke zeigen
eine eigene Verbindung von Romantik und Klassik. Er nimmt mit seinen Meisterwerken
Bezug auf das Leben und schreibt Geschichten. Seine Opern „Dalibor (1868)“ und
„Libuse (1872)“ wurden scharf kritisiert. Sie wurde als allzu wagnerisch
bekämpft.
No. 2 „Die Moldau“ (tschechisch:
„Vltava“)
„Die Moldau“ (tschechisch: „Vltava“) ist
das berühmteste Werk aus dem grossen Zyklus „Ma vlast“ („Mein Vaterland“) von
Bedrich Smetana. In den sechs symphonischen Dichtungen vertonte Smetana
nationale Mythen, nationale Geschichte, die Schönheit der Natur, das
tschechische Volksleben und auch den Glauben an eine glänzende Zukunft seiner
Heimat.
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Werk gehören, so wurden sie oft separat aufgeführt. Das vollständige Werk kam
am 5. November 1882
in Prag zur
Uraufführung. Heute wird jedes Jahr am 12. Mai, dem Todestag von Bedrich
Smetana, der Prager Frühling mit der Aufführung von „Mein Vaterland“ eröffnet.
Smetana komponierte „Die Moldau“ vom 20.
November bis zum 8. Dezeber 1874 als er bereits taub war. Er wählte damit ein
Motiv, welches im nationalen Bewusstsein des 19.Jahrhunderts als Symbol für die
Kontinuität der nationalen tschechischen Geschichte stand. Der Fluss wurde
sowohl in Werken der Bildenden Kunst, als auch in der Musik dargestellt.
Smetana liess sich auch von persönlichen Naturerlebnissen inspirieren.
Das Stück zählt zu den bedeutendsten
Werken der Programmmusik .
Programmmusik (Programm von gr. prógramma,
öffentliche, schriftliche Bekanntmachung) bezeichnet Instrumentalmusik, die
einem Programm aus dem außermusikalischen Bereich wie Dichtkunst, Malerei,
Bildhauerei, Natur, Technik, Geschichte, Philosophie, Politik, Sport o. Ä.
folgt, das üblicherweise als Titel der Komposition vorangestellt wird.
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.
Sinfonische Dichtung: Längeres, musikalisches Stück
für Orchester, das versucht außermusikalische Inhalte mit musikalischen
Mitteln zu beschreiben (z.B. Menschen, Sagengestalten oder Landschaften). Sie
ist eine Form der Programmmusik und spielt vor allem in der romantischen
Musik des 19. Jahrhunderts eine große Rolle. Entstanden aus der Überzeugung
dass die althergebrachte Form der Sinfonie zu keiner weiteren Entwicklung
fähig wäre konkurrierten diese beiden Gattungen lange Zeit miteinander.
Eine sinfonische Dichtung besteht
in der Regel aus einem einzigen Satz. Der Begriff wurde von dem Komponisten
Franz Liszt geprägt.
Smetana komponierte die Moldau in nur 19
Tagen als er bereits taub war.
Smetana stellt in seiner Komposition den
Verlauf der Moldau von der Quelle bis zum grossen Fluss dar. Sein Werk
beschreibt er selbst wie folgt:
„Die Komposition schildert den
Lauf der Moldau, angefangen bei den beiden kleinen Quellen, der kühlen und der
warmen Moldau, über die Vereinigung der beiden Bächlein zu einem Fluss, den
Lauf der Moldau durch Wälder und Fluren, durch Landschaften, wo gerade eine
Bauernhochzeit gefeiert wird, beim nächtlichen Mondschein tanzen die Nymphen
ihren Reigen: auf den nahen Felsen ragen stolze Burgen, Schlösser und Ruinen
empor.
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Einige Tonbilder in seiner Partitur sind
mit Überschriften versehen. Sie lauten in der Reihenfolge ihrer Eintragungen:
„Die erste Quelle der Vlatava“, „die zweite Quelle der Vlatava“, „Wälder-Jagd“,
„Bauern-Hochzeit“, „Mondschein-Nymphenreigen“, „St.Johann-Stromschnellen“, „der
breite Strom der Vlatava“ und „Vysehrad-Motiv“
Analyse S. 4 und S.5
Harmonik
-
In e-moll
geschrieben
-
Spannungshöhepunkt
wird bei T. 43 erzeugt, da die Stimmung von Moll zu Dur wechselt
Melodieverlauf
-
Melodie
verläuft von Takt 40-42 stufenweise aufwärts (bis zur Note C), ab T.42 bis 47
verläuft sie stufenweise abwärts
-
Melodieträger
ist die 1. Violine
-
Das Thema
ist in zwei Phrasen eingeteilt, welche jeweils 4 Takte lang sind
-
Diese 8
Takte vom Thema könnte man als einen grossen Melodiebogen betrachten
-
Das Motiv
des Themas ist die Bewegung des Flusses, die durch die schnellen Sechzehntel
der Streicher gespielt wird, welche die vielen kleinen Wellen des Flusses
kennzeichnen könnten. Da sie zu den Begleitinstrumenten gehören, sind sie
leiser als der Melodieträger
-
Einen
Spannungshöhepunkt gibt es bei T. 42, bei der zweiten Punktierten Viertel mit
dem sforzando (sf), dient als starke Betonung dieser Note
Rhythmus
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