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Tiberius 42 v. Chr.
- 37
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Caligula 12 - 41
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Claudius 10 - 54
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Nero 37 - 68
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Regierungsantritt
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Adoption
4 n.Chr. Designation Akklamation 14
n.Chr.
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Nicht
adoptiert u. keine Designation -> Vorleistung des Tiberius
fehlt, Prätorianer als"Kaisermacher"
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Modellelemente
des Augustus fallen weg. Prätorianer rufen
Claudius zum Kaiser aus, während der Senat über das Prinzipat diskutiert.
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50
n.Chr. von Claudius adoptiert. Burrus sichert
nach Claudius Tod die Loyalität der Prätortianer für Nero.
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Innenpolitik
/ Princepsqualität
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Wenig
aktive Bemühung um Funktionsfähigkeit des
Systems. Majestätsgesetzt und Majestätsprozesse.
Prätorianer als neue Macht im Staat -> Strukturelle Veränderung.
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Zuerst
Bemühung um Zuneigung u. Caligulaeuphorie in allen
Schichten. Dann Herrschaftsdemonstration gegen
Aristokratie. Machtquelle: Armee+Prätorianer + Syphatie
der Plebs
Urbana.
=> keine Sachpolitik, sondern Machtpolitik.
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Hält
sich an die "Klientelspielregeln", Rückkehr zu
alten Werten, Sach- und Realpolitik. Kümmert sich um die
Reichsbevölkerung (Juden in Alexandria).
Öffnung des Senats für Provinziale.
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„Quinquennium“,
Zäsur 59 n.Chr. öffentliche Demontage der
Oberschicht, Senatoren -> vom Senat wird Nero zum Staatsfeind erklärt (im
Gegensatz zu Caligula erhät er sich die Plebs)
ABER: Erfüllt Patronspflichten. Rückkehr zur reinen Machtpolitik
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Außenpolitik
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Wiederaufnahme
der Offensive in Germanien, Ausdehnung nach
Osten -> keine
substantiellen Veränderungen.
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Nur
im Rahmen von Virtuserwerb, ohne große Erfolge.
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Eroberung
Britanniens 43 n. Chr., Romanisierung (großzügig
mit Bürgerrecht), Infrastrukturelle Erschließung.
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Erfolge
vor 59 durch Sextus Africanius Burrus. Einer von drei
Kaisern, der die Pforten den Janustempels schließt.
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Verdinste
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Identifizierung
Kaiser-Staat. Etablierung + Institutionalisierung des Systems ->
Pricipat wird von Ausnahmegewalt zur Normalgewalt (mosmajorum).
Prätorianer
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Erster
Priceps, der monarchischen Charakter des Systems offenlegt -> Erster
Autokrat. Religiöse Erhöhung des
Princeps.
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Sicherung
des Reiches durch Gewöhnung der anderen an die römische Kultur.
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Principat
ist entgültig institutionalisiert -> Amt. Förderung von Kunst und
Kultur. Loyalitätsverpflichtung der
Prätorianer allein auf den Kaiser.
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Schwächen
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Meidet
Menschen -> Rückzug nach Capri ab 26 n. Chr. Zurücknahme
der eigenen Bedeutung im Senat. Vernachlässigung
der Klientelpflege. Führte zu wenige Kriege.
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Staatsverschuldung,
Bewusstes Übertreiben (Karikierung von Augustus), Gewalt und Mord.
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Starke
körperliche Gebrechen, Außenseiter/Sonderling von Augustus nicht (wie
dessen Bruder Germanicus) adoptiert.
Paranoia Frauen + Freigelassene erhalten
viel Einfluß. Unvermögen sich auszudrücken.
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"Griechenlandsplien",
Morde, auch in der Familie, Paranoia.
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Quellen
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Tacitus
Annalen: Prinzipatskritisch (senatorische Geschichtsschreibung)
Sueton Viten: "Schlussellochperspektive" Velleius Paterculus;
Kompendium der römischen Geschichte: Zeitgenosse der vom Prinzipat
profitierte. Cassius Dio 150- 235; röm. Geschichte: Senator, aber
durch Distanz höherer Reflektionsgrad
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Tacitus:
Nicht erhalten Sueton (im Dienst der Adoptivkaiser):
Geisteskrankheit Seneca: Grausame Bilder in Tradition hellenistischer
Tyrannenpoetik, aber keine Geisteskrankheit Cassius Dio
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Tacitus:
Annalen + De vita Iulii Agricolae Sueton:
Claudius Herrschaft sei ein wunderbarer Zufall, Spott wegen der
Gebrechen Seneca:Divi Claudii apotheosis oder Iudus de morte
Claudii (Schmähschrift)
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Tacitus:
Freude über den Tod bei Senat und Ritterstand, Trauer bei den einfachen
Bevölkerungsschichten Sueton:Berichtet auch über den Selbstmord
Neros Christliche Autoren sahen in Nero den Antichristen
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