Friauls Küstengebiete Als Friaulischer Küstenabschnitt wird jener Lagunenstreifen bezeichnet der sich zwischen den Mündungen des Tagliament und Isonzo befindet. Die Entwicklung des massenhaften
Verkehrsknoten: Monfalcone /Ronchi dei Legionari / Cervignano Friaul-Julisch Venetien ist aufgrund seiner Lage ein natürlicher Knotenpunkt für den Verkehr zwischen Übersee und Zentraleuropa. Das Dr
Venedig – Castello und das Arsenal Venedig – Venezia – ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Provinz Venedig. Grob teilen kann man Venedig in 3 Teile die zusammen eine Einwohnerzahl von 27
Die Inseln Murano, Burano und Torcello liegen im nördlichen Teil der Lagune von Venedig. Torcello soll als Vorhafen der römischen Handelstadt Altinum gedient haben und war von 638 – 1689 Sitz des B
Funktionelle Kartierung entlang der Exkursiosroute
Kartierung von Eggenberg auf
dem Stadtplan (ÖK 50.000) in die funktionellen Untergliederungen „Industrie“,
„Gewerbe“, „Dienstleistung“ und „Wohnen“ entlang der Exkursionsroute
Grafiken wurden automatisiert entfernt
Die Kartierung zeigt den
Übergang vom randstädtischen Industriegebiet über das neu entstandene
Dienstleistungsgebiet hin zur früher selbständigen Vorstadt Eggenberg am
Georgiplatz.
Wandel des Einzelhandels – Einkaufsstraße und Shoppingcenter
Anhand zweier symptomatischer
Beispiele ist der Wandel weg von den Einkaufsstraßen hin zu den
Shopping-Center‛s in Graz sehr gut belegt. Die Annenstraße, eine alt
eingesessene Einkaufs und Verbindungsstraße zwischen Stadtkern und Bahnhof ist
ein Vertreter der heute mit vielen Problemen zu kämpfenden Einkaufsstraßen. Im
Gegensatz dazu steht das Shopping Center West.
Mit ihrer Schaufensterfront
und den zahlreichen Einzelhändlern, die zwar ein tiefes aber wenig breites
Angebot an Waren bereitstellen, ist die Entwicklung der Annenstraße schon seit
Jahren stark rückläufig. Die Straße wird, als zentrale Achse mit
Straßenbahnverbindung zwischen Bahnhof und Stadtkern, vom Verkehrsaufkommen
erdrückt, die Gehsteige sind an beiden Straßen zu schmal um eine größere Anzahl
von Passanten vor die Schaufenster zu locken, bei Regenwetter sieht es mit dem
Käuferaufkommen besonders schlecht aus.
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Insgesamt
sticht die Fassade der Annenstraße auch nicht gerade als touristisches
Highlight heraus, somit fällt diese Käuferschicht hier total aus.
Maßnahmen zur Belebung der
Annenstraße werden immer wieder gesetzt, schon in den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts gab es einige Projekte zur Ansiedelung von mehr Händlern und
Dienstleistungen, letzte Forderung der Sozialpartnerinitiative "Großraum
Graz braucht Bewegung" ist eine Trennung des Individual- und öffentlichen
Verkehrs im Bereich des Bahnhofs um die Annenstraße weiter vom Verkehr zu
entlasten.
Das Shopping Center West
steht mit all seinen Vorzügen für die Kunden als genauer Gegensatz zur alten
Einkaufsstraße. Optimale Verkehrsanbindung, viele Parkplätze, überdachte
Flaniermeilen und tiefes wie auch breites Warenangebot. Als Gegenpol zur
außerhalb der Kernstadt befindlichen Shoppingcity Seiersberg hatte dieses zwar
anfangs mit starker Konkurrenz und wenig Kundenströmen zu kämpfen, doch konnte
sich das SCW in den letzten Jahren durch den Zugewinn von Magnetgeschäften im
Lebensmittelbereich festigen.
Die einzelnen Geschäfte in der Shoppingcity
unterscheiden sich zwar stark und werden alle getrennt geführt, doch treten sie
nach außen hin zusammen auf, es wird eine gemeinsame Werbelinie verfolgt,
gegenseitig profitiert man von den Kundenströmen die so lange wie nur möglich
im Gebäude verweilen sollen.
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Möglich machte diese
Entwicklung hin von der Einkaufsstraße zum weiter entfernt liegenden
Shopping-Centers vor allem die höhere Mobilität der Gesellschaft, das private
Auto ist hier nicht wegzudenken. Zwar wird der Vorteil der Einkaufszentren
immer auch mit der hohen Anbindung an den öffentlichen Verkehr in Verbindung
gebracht, doch in der Realität ist eine Nutzung dieser Verkehrsmittel kaum mit
all den erworbenen oft unhandlichen Gütern möglich.
Faktoren die zur Bildung
von Einkaufszentren beitragen:
Handelsexterne Faktoren
·Höherer Mobilisierungsgrad der
Bevölkerung
·Veränderungen in der
Familienstruktur – (single Haushalte, DINK)
·Einkaufen wird als Erlebnis
wahrgenommen
·Kunde möchte alles an einem Ort
vorfinden
Handelsinterne Faktoren
·Rationalisierung durch
Konzentration, Flächenvergrößerung, weniger Händler
·Selbstbedienung überwiegt,
Beratung fehlt fast vollkommen
·Filialisierung & Francising
·Centermanagement übernimmt viele
Arbeiten
Entwicklung des Grazer Westens: Stadtrecycling, Stadtkernerweiterung
Die Stadtplanung von Graz
investiert schon seit Jahren in eine Aufwertung der westlichen Stadtteile, der
traditionell unteren Schichten. Ziel ist es vorhandene Disparitäten
auszugleichen und einer zukünftigen weiteren Abwertung früherer
Industriegebiete gezielt entgegenzuwirken.
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Auch die Umgestaltung und der
Neubau des Bahnhofes sind in der Nähe dieser Projekte anzusiedeln.
Die Neubelebung der Großteils
brachliegenden Industriegebiete im Westen von Graz ist einer der
Schlüsselpunkte zur Aufwertung des gesamten Bezirkes Eggenberg. Es sollen vor
allem hochwertige zukunftssichere Dienstleistungsbetriebe angesiedelt werden um
die Einkommensstrukturen umzubauen.
Das ehemalige Reininghaus Areal wurde zu einem
Start-up-center für technologieorientierte Firmen mit Know-how intensiven
Produkten konzipiert. Die Unternehmen werden unterstützt durch geförderte
Mieten, einem gemeinsamen Center Management für organisatorische
Hilfestellungen, sowie hochwertige Infrastruktur.
Insgesamt stellt das
Start-up-center 25 Büros auf einer Gesamtfläche von 1000m² zur Verfügung.
Doch nicht nur hochwertige Jobs sollen angesiedelt werden, auch die Ausbildung
wird stark gefördert mit der Ansiedlung der FH-Joanneum und dem neuen FH
Campus.
Die FH ist nun das dritte Standbein an Hochschulen in Graz neben der
TU-Graz und der Karl-Franzens-Universität. Der FH Campus soll aber nicht nur
die Ausbildung fördern sondern auch den Bezirk Eggenberg insgesamt mit jungen
Leuten beleben. Auch sieht sich der FH-Campus als zentrale Fortbildungsstelle
für die ansässige Wohnbevölkerung.
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Neben den URBAN Projekten
wird auch von der Stadt die Ausweitung des Stadtzentrums Richtung Bahnhof
weiter vorangetrieben. Der neu gestaltete Bahnhofszenturm wurde in den letzten
Jahren zu eine neuen Schwerpunkt im Bereich öffentliche Verwaltung
umstrukturiert mit Ämtern wie dem AMS, Zollamt, Bauamt u.v.m.
Gleichzeitig ist
hier im Bahnhofsbereich schon der neueste Trend der Shoppingcitys ausgeprägt
die zurück in die Innenbezirke drängen um auch als Nahversorger sowohl für
Anrainer als auch Reisende auftreten zu können.
Die inhomogene Siedlungsstruktur der Randbezirke
Die Grazer Randbezirke sind,
wie bei jeder so stark gewachsenen historischen Stadt, früher eigenständige
Siedlungen mit dörflicher Struktur gewesen, welche im Prozeß der Urbanisierung
gänzlich von der Stadt eingenommen und funktional eingegliedert wurden.
Trotzdem blieben einige Strukturen dieser Siedlungen erhalten, dies führt in
den betreffenden Gebieten zu einer sehr inhomogenen Gesamtstruktur.
Paradebeispiele sind hier der
Bezirke Eggenberg und Straßgang.
Neben dem alten zentralen
Siedlungskern mit Wohnhäusern die teilweise aus der Gründerzeit stammen gibt es
ein typisches Dorfgasthaus, Polizei und Kirche sowie vereinzelten Bauernhöfen
und agrarischen Nutzflächen aber auch Schlösser, Klöster und staatliche
Infrastrukturen (Schulen, Bäder, Eisenbahn) sowie in den Gebieten zwischen
altem Siedlungskern und früherer Stadtgrenze modernere Wohnbauten in jeder
Form, Großgewerbe, Lagerhallen, Industrie, Verkehrsinfrastrukturen wie
Tankstellen, Autohändler und Erholungsflächen bzw.