Title, Topic

Die grammatische Kategorie des Modus des Verbs .doc

®
Page 1 of 3
[1] [2] [3]
Faculty
Human Science
Discipline
Applied Linguistics
Document category
Paper
University, School
ISLU Irkutsk
Additional information
2010
Responsible User
This text has been add by user um772298 on 2010-10-14. Disclaimer
Popularity
881  visits
Document length
~2.755  Words
~16.441  Chars
Rating
Networking




















More documents
Applied Linguistics

Die Englische Sprache als globales Kommunikationsmittel­
Die Englische Sprache als globales Kommunikationsmitt­el In meinem Titel habe ich das Wort ’global’ benutzt. Was bedeutet eigentlich dieses Wort? Heutzutage ist ‚global’ sehr oft zu lesen: glo


Sprachreise nach Kaliningrad
Мы в Ка ­83;ин&­#1080;нk­5;ра&#­1076;е: Im September 2010 nahmen wir an einem Sprachkurs an der Immanuel-Kant-Univ


Tempus und Tempora
Hennig, Mathilde (2000) : Tempus und Temporalität Hennig, Mathilde (2000) : Tempus und Temporalität in geschriebenen und gesprochenen Texte, Tübingen: Niemeyer, S 7-21. 1. Theoretische Vo


Struttura sintattica, semantica e comunicativa - Thema-Rhema Modell
Wintersemester 2009/2010 PS Morfologia e Sintassi Dr.phil. Luca Melchior Struttura sintattica, semantica e comunicativa: Das Thema-Rhema-Modell­ Analyse anhand ausgewählter Beispiele Inh

Die grammatische Kategorie des Modus des Verbs.

Die allgemeine Charakteristik der Kategorie der Modi des Verbs. Modus und Modalität.

Der Modus (lat. Modus = Art und Weise) ist als morphologische Kategorie des Verbs das wichtigste sprachliche Mittel zum Ausdruck der Modalität. “Modalität ist eine funktional-semantische Kategorie, die durch das hierarchisch geordnete Zusammenwirken morphologischer, syntaktisch-konstruktiver, intonatorischer und lexikalischer Mittel zum Ausdruck bringt, ob der in der Äußerung sprachlich fixierte Bewusstseinsinhalt des Sprechenden als mit der Wirklichkeit übereinstimmend bezeichnet wird oder nicht” (Kühnl, цит. по Einf., 74).

Daraus ergeben sich die 2 Grundmodalitäten des Satzes: Wirklichkeit und Nichtwirklichkeit.

Mit seiner subjektiven Stellungnahme drückt der Sprecher/Schreiber innerhalb diesen Grundmodalitäten Gewissheit, Ungewissheit, Vermutung, Bedingtheit, Notwendigkeit, Forderung, Möglichkeit und Nichtmöglichkeit eines Geschehens aus.

Diese unterschiedlichen Modalitätstypen werden nicht nur mit Hilfe der Modi des Verbs, sondern auch durch die Semantik anderer sprachlicher Mittel objektiviert: Modalverben, Modalwörter (hoffentlich, sicherlich..), Modalwendungen (z.B. in der Tat, aller Wahrscheinlichkeit nach, meines Erachtens), Partikeln, Adjektive, Satzkonstruktionen und Intonationselemente, die zusammen das sog.

Modalsystem (Modalfeld) bilden. Wir beschränken uns hier zunächst auf die drei Modi Indikativ, Konjunktiv und Imperativ.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die grammatische Kategorie des Modus des Verb[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Futur 2, zum Teil Futur 1, Konstruktionen mit Modalverben) die Einschätzung des Vorgangs als eines realen, der in der realen Wirklichkeit stattfindet, stattgefunden hat oder stattfinden wird. Der Konjunktiv bezeichnet dagegen die Einschätzung des Vorgangs als eines nur potentialen oder sogar irrealen, dessen Existenz also mehr oder weniger unbestimmt ist.

Verschiedene Formen des Konjunktivs bezeichnen verschiedene Grade dieser Irrealität: Vermutung, Zweifel, völlige Irrealität..

Der Imperativ dient vor allem zum Ausdruck der kommunikativen Aufgabe, d.h. der Aufgabe, die der Satz im Kommunikationsprozess erfüllt.]

Der Indikativ ist die allgemeine Form sprachlicher Äußerungen (mit Ausnahme von Aufforderungen). Er dient sowohl zur Führung eines Gesprächs als auch zur Erzählung und zur sachlichen Darstellung. In ihm werden Fragen und Antworten formuliert, in bejahender un verneinender Art, in direkter und in indirekter Form.

Mit dem Indikativ können auch – bei Verwendung entsprechender lexikalischer Mittel – unterschiedliche Stellungnahmen zur Geltung einer Äußerung (Wirklichkeit, Annahme, Zweifel usw.) ausgedrückt werden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die grammatische Kategorie des Modus des Verb[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Der Indikativ und der Konjunktiv verfügen über ein entwickeltes Formensystem, das nach Person, Numerus, Tempus und Genus verbi unterscheidet. Im Gegensatz dazu hat der Imperativ nur wenige Formen, die jedoch durch verschiedene Konkurrenzformen ergänzt werden.

Indikativ als Grundmodus des Verbs.

Der Indikativ (lat. Indicare = anzeigen) ist die Grundform der Modi, der “Modus der Setzung”, der einen Sachverhalt als gegeben darstellt. Er charakterisiert die Aussage als real in positiver oder negativer Form, in Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft, im Aktiv oder im Passiv. Natürlich können im Indikativ auch unwahre Feststellungen (Sagen, Märchen, Lügen) gemacht werden, die sprachliche Prägung verleiht ihnen jedoch den Anschein einer realen Tatsache.

An der Realisierung von Bedeutungen der Modalität sind die Tempora Präsens, Futur 1 und 2 und Perfekt im Indikativ beteiligt.

Konjunktiv. Die Oppositionsverhältnisse im Mikroparadigma des Konjunktivs. Gebrauch und Bedeutung des Konjunktivs.

Der Konjunktiv stellt die Aussage als irreal hin. Die Irrealität ist in der Grammatik ein weiter Begriff: er umfasst Unerfüllbarkeit eines Geschehens, Möglichkeit der Realisierung, Zweifel an der Realisierung..

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die grammatische Kategorie des Modus des Verb[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Das Präsens und das Präteritum Konjunktiv werden mit Hilfe des Suffixes –e gebildet. Im Präsens verändert sich der Wurzelvokal nicht. Die Personalendungen fallen mit den Endungen des Präteritums Indikativ zusammen: du nehmest, er nehme..

Die Hilfsverben bilden das Präsens regelmäßig ohne jene Abweichungen, die im Indikativ verzeichnet sind: ich sei, du seiest, er sei, wir seien, ihr seiet, sie seien, habe, habest, habe, haben, habet, haben, werde, werdest, werde, werden, werdet, werden..

Die Präterito-Präsentia verändern den Wurzelvokal nicht: solle, wolle, könne, dürfe, möge, müsse, wisse..

Im Präteritum fallen bei den schwachen Verben die Formen des Konjunktivs und des Indikativs zusammen. Die starken Verben erhalten das Suffix –e und den Umlaut des Wurzelvokales: las – läse, fuhr – führe, zog – zöge. [Manche starke Verben haben im Präteritum Doppelformen: schwämme – schwömme, höbe – hübe..]

Perfekt, Plusquamperfekt, Futur 1 und 2 unterscheiden sich von den gleichnamigen Zeitformen des Indikativs durch die konjunktivische Form des Hilfsverbs.

Konditionales 1 und 2 bestehen aus dem Präteritum Konjunktiv des Hilfsverbs werden + Infinitiv 1 bzw. 2 des Vollverbs: ich würde gehen, ich würde gegangen sein (gelesen haben).

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die grammatische Kategorie des Modus des Verb[...].doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Die Zeitformen des K. unterscheiden sich ihrer zeitlichen Bedeutung nach von den entsprechenden Zeitformen des Indikativs. So dient das Präteritum K. stets zur Bezeichnung eines gegenwärtigen bzw. zukünftigen Vorgangs; ein vergangenes Geschehen wird durch das Perfekt und das Plusq.

K. bezeichnet. Seiner zeitlichen Bedeutung nach entspricht der Konditionalis 1 dem Präteritum K. und der Konditionalis 2 dem Plusq. K. In selbständigen Sätzen sowie in Hauptsätzen wird Konjunktiv nur absolut gebraucht, Im Nebensatz absolut und relativ.

Seiner modalen Bedeutung nach unterscheidet sich der präsentische K. recht wesentlich von dem präteritalen.

Die präsentischen Zeitformen. Von den Zeitformen des präsentischen K. wird nur das Präsens im selbständigen Satz gebraucht. Das Perfekt und das Futur K. kommen nur im Nebensatz vor. Das Präsens K. bezeichnet (wird gebraucht zum Ausdruck):

1) einen realen, erfüllbaren Wunsch (z.B. in Losungen: Es lebe der Frieden! Lang lebe der König!);

2)      einen Befehl, eine Aufforderung, die an eine dritte Person/Personen gerichtet wird: Man bind’ ihn an die Linde dort! Rette sich, wer kann;


Page 1 of 3
[1] [2] [3]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents