|
|
|
ORG SW
Interpretation zum Gedicht Die
Fürstengruft von Christian Friedrich Daniel Schubert
Schubert wurde 1739 in Schwaben geboren. Er war ein großer
Schriftsteller, Publizist, Musiker und Lehrer, außerdem war er Organist und
Kapellmeister. Viele gesellschaftliche kritische Gedichte hat er geschrieben.
Wegen seines lockeren Lebenswandels wurde er als Lehrkörper entlassen und
letztendlich auch eingesperrt.
Im Gefängnis musste er wegen seinen politischen
Äußerungen 10 Jahre in Arrest bleiben. Schubert ging gesundheitlich im
Gefängnis zu Grunde und verstarb am 10. Oktober 1791 in Stuttgart.
Das Gedicht ist in 8 Strophen zu je 4 Versen unterteilt und
besteht aus einer Menge Kreuzreime. Das Gedicht bekommt durch eine Reihe von
rhetorischer Mittel einen literarischen Aspekt. Viele Personifikationen (die
alten Särge leuchten in Vers 5 oder geiles Blut in Vers 22 als auch mit
kaltem Federzug in Vers 14), eine Anapher (Vers 1/3), Alliterationen (Hand
herabgefault in Vers 13, einst eingehüllt in Vers 18, Vers 21, Vers
22, und Vers 28), sowie Exklamatio ( in Vers 2 und Vers 4, welche wiederum
einen Reim bilden Ehmals die Götzen ihrer Welt, des blassen Tags erhellt, in
Vers 8, Vers 11, Vers 26 und Vers 28),ein Repetition ( in Vers 1/3 Da
liegen sie/ Da liegen sie), Vergleiche (in Vers 6, Vers 20, Vers 22 Drin
geiles Blut wie Feuer floss, und Vers 32 schamlos und geil, wie er), und
letztendlich Metaphern (in Vers 23 das schäumende Gift der Unschuld in die
Seele, und Vers 28).
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Schubert versucht das Szenario sehr
detailliert zu schildern, was auch sehr leicht an den vielen Vergleichen(Vers 6
Verwesungsgruft wie faules Holz, oder Vers 22 Blut wie Feuer floss)
sichtbar wird. Der Erzähler berichtet um eine alte Fürstengruft, um den Tot
(Vers 2 ehmals Götzen ihrer Welt), die Räumlichkeiten in der Gruft (Vers
5 die alten Särge leuchten in der dunkeln Verwesungsgruft, wie faules Holz),
die Leichen ( Vers 9, Vers 13, Vers 17, und Vers 21) und im Allgemeinen um
die Vergänglichkeit (dies ist sehr leicht in Vers 8 der Fürsten letzter
Stolz, Vers 10 die ehmals hoch herabgedroht, und in Vers 28 und
wiehert keine Zoten mehr, sehr gut zu erkennen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich dass Gedicht nicht sehr
gut finde, weil es sich mit dem Tod auf so eine perverse Art und Weise
auseinandersetzt. Für mich handelt es um einen leicht psychisch gestörten Mann
(was man in Vers 22 leicht erkennen kann drin geiles Blut wie Feuer floss und
Vers 32 schamlos und geil wie er), der sich anscheinend an den Leichen
aufgeilt und dem es erfreut sich in Grüfte herumzutreiben und die Toten in
ihrer ewigen Ruhe zu stören und zu beäugen. Jedoch muss ich die vielen
Wortspiele und Reime loben, es ist sehr angenehm, dieses Gedicht zu lesen.
| Page 1 of 1
| |