Hennig, Mathilde (2000) : Tempus und Temporalität Hennig, Mathilde (2000) : Tempus und Temporalität in geschriebenen und gesprochenen Texte, Tübingen: Niemeyer, S 7-21. 1. Theoretische Vo
KROATISCH - HRVATSKI Aussprache / izgovor Im Kroatischen werden alle Laute einzeln, vollständig und klar ausgesprochen. Es gibt keine Diphtonge: au, ei, eu werden einzeln ausgesprochen (a – u, e –
Die Englische Sprache als
globales Kommunikationsmittel
In meinem Titel habe ich
das Wort ’global’ benutzt. Was bedeutet eigentlich dieses Wort? Heutzutage ist ‚global’ sehr oft zu
lesen: globale Erwärmung, globale Bedrohung, globale Bedürfnisse..
In den Zeiten von unseren
Grosseltern hatten die Leute nur Radio, oder eventuell Schwarz-Weiß-Fernseher,
und wer von Ungarn z.B. nach Paris
fahren und die Stadt besichtigen
konnte, war ein„viel gereister Mann”.
In unseren Tagen
kann man in einem halben Tag in die USA fliegen, per Telefon oder Internet
können wir ’real time’ Gespräche mit unserem Freund in Australien durchführen. Deshalb können wir über
Globalität sprechen.
Alles was auf unserer Erde passiert, berührtglobaldieMenschheit.
Warum sagen wir eigentlich
’global English’? Ungefähr 80% der Informationen von Internet sind auf Englisch
geschrieben. Die Länder, in denen Englisch die offizielle Sprache ist, geben
40% der Weltproduktion.
Sprachliche und interkulturelle Kompetenz erhöhen die
Aussichten auf einen besseren Arbeitsplatz. Bei sehr vielen Unternehmen, Firmen
ist heutzutage für die Mitarbeiter obligatorisch, die Englische Sprache zu
beherrschen. Die Erfahrung zeigt, dass die Kenntnis mehrerer Sprachen die
Kreativität und Innovationsbereitschaft fördert: mehrsprachige Menschen sind
sich bewusst, dass Probleme je nach sprachlichem und kulturellem Hintergrund
auf unterschiedliche Wiese angegangen werden können, und sie können diese
Fähigkeit bei der Suche nach neuen Lösungen nutzen.
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Ich persönlich hatte auch die Möglichkeit,
in der USA zu leben. „Das Land der Möglichkeiten“ mit der englischen
Weltsprache ist wirklich sehr anreizend.
Wie die Englische Sprache
die Welt erobert hat
Die Englische Sprache ist
ohne Frage die bedeutendste Weltsprache der Gegenwart. Sie hat nicht nur die
meisten Sprecher weltweit, sondern wird von allen Weltsprachen auch am meisten
in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft eingesetzt.
DieseSprache gilt für etwa 340 Millionen Menschen als Muttersprache.
Als erste Fremdsprache ist
Englisch auch sehr verbreitet.
Bevor Englisch zur
Weltsprache aufstieg, wurde Französisch in Europa als internationale
Weltsprache eingesetzt. Die Zahl der Leuten, die grössten europäischen Sprachen
sprechen, seit der Entdeckung von Amerika:
1. Quelle
Ein Zeichen vom Vormarsch
der englischen Sprache ist, dass sie sich auch geographisch verbreitet hat. Englisch
ist so gesehen eine so genannte „transplanted language“, also eine Sprache, die
in der Neuzeit von ihrem originären Muttersprachenbereich der britischen Inseln
auf andere Kontinente und andere Länder übertragen, also im fast
dermatologischen Sinne transplantiert wurde.
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Die meisten
Englisch-Muttersprachler leben in:
3. Quelle
Es lassen sich im
Geschwindmarsch und in grausamer Vereinfachung mehrere Faktoren nennen, die
eine große Rolle bei der Eroberung des Englischen in der Welt gespielt haben.
Und diese Faktoren sind ausschließlich wirtschaftlicher und politischer Natur.
Es wäre sicher schön, auch so etwas wie geistige oder sonstige feinere, gar
kulturelle Gründe nennen zu können, aber so war und so ist es nicht.
Der Aufstieg der englischen
Sprache zur wichtigsten Weltsprache begann im 19. Jahrhundert. Damals umfasste
das Britische Imperium mit all seinen Kolonien bis zu einem Drittel der
Weltbevölkerung.
Wie sich das britische Reich geographisch erstreckt hat, so
war es auch mit der Sprache. Englisch musste natürlich in den Ländern des
Empire gelehrt werden, und zwar damit die Soldaten ihre britischen Befehlshaber
verstehen konnten, und damit eine funktionierende Verwaltung aufgebaut werden
konnte.
Man schaffte es auch, dem Englischen selbst eine zivilisierende Wirkung
anzudichten, wie das bei anderen Sprachen auch schon mal der Fall ist. Wer also
als zivilisiert gelten wollte, musste Englisch reden können.
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Mit dem Ende des Ersten
und erst Recht nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde nun eine Entwicklung
in Gang gesetzt, die einen mächtigen Sprung in Richtung der heutigen Situation einer
effektiven Dominanz des Englischen bewirkte.
Die Vereinten Nationen hatten
zunächst noch fünf offizielle Sprachen: Chinesisch, Englisch, Französisch,
Spanisch und Russisch – die Siegersprachen. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es
aber nun die USA, die die Regeln des Wiederaufbaus in der Welt bestimmten, und
zwar in wissenschaftlicher und bildungspolitischer Sicht: sie waren die einzige
Weltmacht, die intakt geblieben war.
Und eine ganz entscheidende Rolle spielte
die nächste Revolution im Bereich der Kulturtechniken, nämlich der Computer.
Die ersten Computersprachen waren sämtlich in Englisch konzipiert. Zunehmend
übernahmen die USA die Weltführerschaft auf dem Gebiet der Wissenschaft und
Technik. Und um an diese Wissensbestände zu gelangen, und damit persönlichen
und gesellschaftlichen Erfolg zu erzielen, muss man Englisch lernen und es
lehren.
Die nächste
Kulturrevolution, nach Gutenberg und dem Computer, war: das Internet.
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Die im Rahmen der
Globalisierung beobachtbare Dominanz der englischen Sprache zeigt sich jedoch
nicht nur in ihrer Rolle als Medium der internationalen Kommunikation, sondern
auch in ihrem Einfluss auf andere Sprachen.
So sind auch im Ungarischen – unter
anderen Sprachen – die Sprache der Werbung, der Medien und der Selbstdarstellung
von Firmen und Vereinen, verschiedene Fachsprachen und sogar die Alltagsprache
der Jugendlichen in zunehmendem Maße von Anglizismen durchsetzt, ohne dass
dadurch in jedem Fall ein deutlicher Effekt an Präzision, an zusätzlichen
Ausdrucksmöglichkeiten oder gar besser Verständlichkeit erreicht wird.
Anglizismen
wie Volleyball, Party sind nahezu perfekt in das System des Ungarischen
integriert, an Ausdrücke wie Swimming Pool, Call Center, Service Point,
download.. haben wir uns fast gewöhnt – sowohl im Ungarischen als auch im
Deutschen.
Sprachkontakt oder gar
Sprachmischung gab es zu allen Zeiten und in allen geographischen Räumen. Fast
immer ist es die politische oder ökonomische Macht einer bestimmten Gruppe, die
die Richtung der Einflussnahme bestimmt.
Die englische Sprache selbst ist
historisch betrachtet ein ausgesprochenes hybrides Gebilde, in dem zwar der
germanische Teil des Wortschatzes nur einen Anteil von maximal 35% hat, aber
als Kernwortschatz, als besonders häufig verwendeter und stilistisch positiv
bewerteter Alltagswortschatz sowie als grammatischer Funktionswortschatz
dennoch von besonderem Gewicht ist. Über 60% des Wortschatzes stammen aus dem
Französischen, dem Lateinischen oder Spanischen.
Insgesamt wurde der englische
Wortschatz aus über 80 Sprachen gespeist.