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Die Begierde des Menschen .doc

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Social Science
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Theology
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Homework
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008
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DIE BEGIERDE DES MENSCHEN

Die Schlange. Die Schlange ist listiger als alles Lebendige des Feldes. So wird dieses Tier in Genesis 3 anfangs dargestellt. Auffallend dabei ist jedoch, dass die Schlange laut der Erzählung auch reden kann, weil sie ja mit dem Weib spricht. Die Schlange wird als Verkleidung des Satans gesehen, da sie das Weib zum Brechen eines Gebotes von Gott überredet und somit symbolisiert sie die Begierde der Menschen.

Das Weib windet sich zuerst noch und will der Versuchung widerstehen. Sie sagt zur Schlange, dass sie sterben muss, wenn sie den Baum berührt oder von seinen Früchten isst. Dabei ist jedoch fraglich, ob Gott damit meinte, dass sie sofort sterben würde oder ob es bedeutet, dass die Menschen dadurch erst sterblich werden würden.

Die Schlange erzählt dem Weib, dass man Gut und Böse erkennen kann, wenn man von den Früchten des Baumes isst. Sie will der Frau Angst vor der Todesdrohung nehmen und ermutigt zur Auflehnung gegen Gott.

Als der Mensch und das Weib vom Baum essen, erkennen sie, dass sie nackt sind. Somit wird das Wort der Schlange Wahrheit und der Mensch erhebt sich zu Gott.

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Als Gott den Menschen fragt, warum er vom Baum gegessen hat, schiebt dieser sogleich die Schuld auf das Weib, da dieses ihm die Früchte angepriesen hat. Das Weib wiederum meint, die Schuld wäre in Wahrheit der Schlange ganz allein zuzuschreiben, da das Tier sie überredet hat. Diese Schuldfrage will Gott nicht klären, sondern gibt jedem eine Strafe auf.

Gott verflucht die Schlange, indem er zu ihr sagt, dass sie ab jetzt auf dem Bauch kriechen und Staub fressen muss. Hierbei habe ich mich wiederum gefragt, ob eine Schlange viel Staub frisst. Natürlich wird auch Staub bei ihrem Fressen dabei sein, aber jedoch nicht ausschließlich.

Zwischen dem Weib und der Schlange und ihren Nachfahren soll ewige Feindschaft herrschen. Dies ist heutzutage noch nachzuvollziehen, da es viele giftige Schlangen gibt, bei deren Biss man sterben kann und im Gegensatz dazu werden viele Schlangen eben aus diesem Grund getötet.

Die Strafe für das Weib besteht darin, dass sie nun unter Schmerzen Kinder gebären und dass der Mann ab jetzt über sie herrschen soll. Dies ist mir bis jetzt noch nie so sehr aufgefallen, dass hier der Mann den Befehl erhaltet über die Frau Macht auszuüben. Es hat mich sehr an den Koran erinnert, in dem auch so etwas drin steht und dass viele Moslems das sehr wörtlich nehmen und durchsetzen.

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Gott will, dass der Mensch nicht auch noch vom Baum des Lebens isst und auf Grund dessen in Weltzeit lebt und somit vertreibt er ihn. Für mich tut sich hier die Frage auf, was mit „Weltzeit“ gemeint ist. Möglicherweise ist dies die ganze Zeit, in der die Welt besteht und so soll es nun keinen Menschen geben, der gleich lange auf der Welt existiert wie die Welt selbst.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass Gott „den Mensch“ vertreibt, nicht „die Menschen“ oder „den Mensch und das Weib“. Eine Lösung dafür wäre, dass der Mensch ja sowieso seine Hilfe- das Weib- mitnimmt.

Zwar habe ich mir einige Gedanken über Genesis 3 gemacht, trotzdem ist mir bis jetzt noch immer vieles unklar. Leider wird es wohl kaum möglich sein auf alles eine Antwort zu bekommen. Andererseits ist jedoch genau das ja das Interessante an der Heiligen Schrift. Man kann sich immer wieder auf Neue mit der Bibel auseinandersetzen, weil immer wieder vorher unbekannte Aspekte auftauchen.


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