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Die Architektur in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts .doc

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Faculty
Engineering Sciences
Discipline
Arcitecture / Civil Engineering
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Paper
University, School
HTL Villach
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1997
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Arcitecture / Civil Engineering

Die Renaissance - Baukunst und Möbel
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Die Architektur in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

Seit der Mitte des 19. Jhdt. hat die industrielle Revolution das Zusammenleben der Menschen von Grund auf verändert. Verkehr und Versorgung, Arbeit , Erholung, Bildung und Wohnen wurden einer ständig steigenden Mechanisierung unterzogen.

Die Großbauten der Wirtschaft im Stadtkern begannen den Stadtkern zu sprengen.

Die Fabriksanlagen am Rand der Städte unterbanden das natürliche Wachstum der Städte. Freudlose Massenquartiere wurden größtenteils den Ingenieuren überlassen, und sahen auch dementsprechend aus. Sie hatten keine architektonische Wirkung sondern erfüllten nur den Wohnzweck.

Erst nachdem sich die Architekten dazu bereit erklärten die Vergangenheit aufzugeben konnte sich eine neue Baukunst entwickeln. Die Architekten und Ingenieure begannen zusammenzuarbeiten und so begann sich die Kluft zwischen Kunst und Technik langsam zu schließen.

Die modernen Architekten begannen sich von den Ornamenten zu lösen, daher hatte auch der Jugendstil keine Überlebenchanze. Er brachte lediglich neue Elemente und keine neue Architektur hervor.

DAS HOCHHAUS

 

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Die ersten Hochhäuser wurden in der üblichen Steinbauweise erbaut. Nachteile dieser Bauten war daß man nur wenig Lichteinfall hatte, da die Wände wegen der statischen Belastung sehr wuchtig ausgeführt werden mußten und somit nur kleine Fenster eingebaut werden konnten.

Als dann der Eisenbeton zum Einsatz kam konnten die Häuserfronten aufgelockert werden. Große Fensterfronten konnten nun eingebaut werden. Hinzukam daß die neue Bauweise billiger schneller und auch feuersicher war.

Das erste Bauwerk mit Stahl als Konstruktionsmittel erbaute William le Jenny 1889 in Chicago und zwar das Leiterbuilding. Ein Stahlgerüst dient als Grundkonstruktion, daher war es möglich die Fronten in voller Höhe zu verglasen. Jenny verbarg jedoch die Eisenträger hinter rustifizierten Pfeilern, so daß das Skelett von Außen nicht sichtbar war.

Ludwig Mies van der Rohe erbaute in der gleichen Stadt 60 Jahre später die Lake Share Drive Apartments als reinen Skelettbau. Die Front besteht aus horizontalen und vertikalen Stahlträgern die mit Glasflächen ausgefüllt sind. Die Gebäude werden streng und gleichförmig als Quader ausgebildet.

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In Deutschland half das Hochhaus die Raumnot nach dem 2. Weltkrieg zu überwinden. Als Beispiel dafür gilt die Simenssiedlung in München von Emil Freymut 1953.

Soviel zur Entwicklung des Hochhauses.

INDUSTRIELLE ARCHITEKTUR

Ein Vertreter der industriellen Architektur war Peter Behrens. Er war Maler, Designer, Architekt. Er war auch der Begründer des industriellen Designs und entwarf zahlreiche Flaschen und Elektrogeräte. 1910 baute er für AEG die Turbinenfabrik, die Hochspannungsfabrik und die Kleinmotorenfabrik.

Außerdem errichtete er für die AEG Arbeiter eine regelrechte Wohnsiedlung. Seine Turbinenfabrik ist als schwerer Hallenbau, der auf schweren Eckpfeilern steht errichtet. Der Bau wurde allseitig mit Glas verkleidet und jedes Ornament wurde aus der Fassade gebannt.

Walter Gropius ein Schüler von Behrens baute die Fagus Werke in Alfeld. Die Glashaut ist nicht mehr zw. massiven Eckpfeilern eingespannt sondern die Pfeiler sind in den Innenraum verlegt, und die gläserne Außenwand an ihnen aufgehängt.

Den Anfang der modernen Großraumbauten aus Stahlbeton machte Max Berg mit der Jahrhunderthalle 1913 in Breslau. Das Problem der großen Spannweite löste er mit Staglbetonträgern. Berg überspannte den Zentralraum mit einer Kuppel deren Rippen ein freiligendes Netz bilden. Das war die kühnste Konstruktion seiner Zeit.

 

 

INTERPENETRATION

 

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Offener Grundriß bedeutet, daß sich die senkrechten und waagrechten Raumabgrenzungen, die Innen- und Außenmauern verselbständigen. Die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum werden aufgehoben. Ein extremes Beispiel dafür ist der deutsche Pavillon bei der Weltausstellung in Barcelona 1929 von Mies van der Rohe.

Die einzelnen Raumabschnitte wirken mehrwertig und gehen ineinander über. Die Räume werden nur durch verschoben angeordnete Wände abgetrennt. Dadurch entsteht ein fließendes Raumerlebnis. An die Stelle des geschlossen Kastens ist ein offenes Gliedergefüge getreten.

Plastischer Aufriß bedeutet, der Raumwürfel in hinter und übereinander gelagerte Wand- bzw Raum- Schichten zerlegt, und auf die horizontale Stockwerksgliederung wird keine Rücksicht genommen

Der Raumplan von Loos ist die Öffnung der Raumgrenzen und ergibt eine zusätzliche Dimension. Das stufenweise ineinandergreifen von verschieden hohen Räumen bewirkt, daß aus zwei Räumen ein Dritter, ein größeres Ganzes entsteht.

NUN DIE WICHTIGSTEN ARCHITEKTUR UND KÜNSTLER VEREINIGUNGEN

DER DEUTSCHE WERKBUND

In den wenigen Jahren vor dem 1. Weltkrieg entstand 1907 die Künstlergruppe „der deutsche Werkbund“. Diese Gruppe bestand aus kulturbewußten Architekten, Künstlern und Industriellen, die konsequent jeden ornamentalen Zierrat ablehnten. Sie versuchten die Gestaltung nur aus den Faktoren: Funktion, Werkstoff, Konstruktion und Proportion zusammenzusetzen. Die Architekten gingen davon aus, daß der industrielle Fortschritt nicht mehr aufzuhalten ist.

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DE STIJL

Theo van Doesburg der Begründer der avantgardistischen holländischen Künstlergruppe De Stijl 1917 betrachtet als moderne Elemente der Baukunst die Linie, Fläche, Volumen, Raum, Zeit, Leere, Material.

Diese Gruppe setzte sich zum Ziel das Individuelle durch das Universelle zu ersetzen.

Auf diese Weise kam es in der modernen Architektur zu einer zunehmenden Reduktion auf einfache Proportionen. Ein extrem Beispiel für die Interpenetration im Aufriß, ist das Haus Schröder von Rietveld. Rietfeld war Mitglied dieser Gruppe. Im Haus Schröder werden alle linearen Elemente rot, blau und gelb , die Flächen weiß bemalt.

Der Raumwürfel wird hier in hinter und übereinander gelagerte Wand bzw. Raumschichten zerlegt, die auf die horizontale Stockwerksgliederung keine Rücksicht nehmen.

DAS BAUHAUS

Nach dem 1. Weltkrieg war es vor allem das 1919 als Schule für Gestaltung gegründete Bauhaus, welches die Richtung in der Architektur angab. Es wurde aus einer staatlichen Hochschule und einer Kunstakademie gegründet und war keine Vereinigung, sondern eine Schule.

Ziel dieser Schule war die Gestaltung des Lebensraumes. Der Bau soll das Endziel aller künstlerischen Tätigkeiten sein. Es entstand in Weimar unter der Leitung von Walter Gropius.

Bei der Gestaltung von Gegenständen und Gebäuden wurde folgend vorgegangen:


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