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Die Andenstaaten .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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Summary
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
Additional information
2007
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Friauls Küstengebiete Als Friaulischer Küstenabschnitt wird jener Lagunenstreifen bezeichnet der sich zwischen den Mündungen des Tagliament und Isonzo befindet. Die Entwicklung des massenhaften

Die Andenstaaten

 

Zu den Andenstaaten zählen alle Länder Südamerikas die Anteil am Gebirge der Anden haben, dies sind von N nach S Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien.

Prägend für diese Staaten ist die Hohe Reliefenergie (bis zu > 6000m) und die ausgeprägte Ausbildung aller Höhenstufen vom Meeresspiegel bis zu den Vergletscherten Gipfeln.
Bedingt durch die Entstehung der Anden sind diese Staaten großen Naturgefahren wie Erdbeben und Vulkanismus ausgesetzt.

Entstehung der Anden
Die Anden entstanden durch die Kollision der Nazca- und der leichteren Südamerika-Platte. Dabei taucht die schwere Nazca Platte unter die Südamerika Platte und schmilzt dort auf (Subduktion). 2 Faktoren tragen nun zur Gebirsgsbildung bei: Einerseits wird Ozeanische Kruste abgeschabt und an der Kontinentalplatte angelagter, andererseits führt das aufgeschmolzene Asthenosphärenmaterial zu starker Vulkantätigkeit.
Vorteil des Vulkanismus ist aber dafür die Bildung von metallogenen Lagerstätten, insbesondere Kupfer, Zinn sowie Blei, Zink, Schwefel und Gold. Der Bergbau ist somit das wichtigste Standbein der Wirtschaft von Peru, Chile und Bolivien.

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Occidental), Zentralkordillieren (Cor. Central) und Ostkordillieren (Cor. Oriental). Im breitesten Bereich bei Peru und Bolivien befindet sich eine große Hochebene, der sogenannte Altiplano, welcher sich durch Absenkung (vor 65 Ma.) gegenüber den Westkordillieren, Sedimentation und anschließender Anhebung (seit 2 Ma.) bildete.

Klima:

Wichtig ist zu bemerken das die Anden sich geographisch über 6500 km erstrecken, und zwar von 12° Nord in Kolumbien bis 53° Süd in Chile. Das Klima wird stark durch das Gebirge bestimmt, einerseits durch den Luv/Lee Effekt (Stauniederschläge im Westen / W-E Formenwandel / Trockenheit im Osten), andererseits durch den Massenhebungseffekt (Altiplano, +8K gegenüber freier Atmosphäre), oder auch durch modifizierte Winde.

Auch das Meer wirkt stark auf das Klima ein, das kalte Auftriebswasser des Humboldstroms vor der Küste der Zentralanden verhindert die Bildung von Regenwolken.

3 Klimazonen unterscheidet man grob in den Südanden: Kontinentales Klima herrscht am Altiplano, Maritimes Klima ab 35° Süd, und hochozeanisches Klima ab ca. 45° Süd.
Ansonsten herrscht in Kolumbien und Ecuador Tropisches immerfeuchtes A-Klimat, in den Wüsten(Atacama) und Steppen B-Klimate.

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Wirtschaft und Nutzung:
Wirtschaftlich gesehen befinden sich die Andenstaaten am Übergang von Entwicklungs zu Schwellenländern, mit lokal starken Differenzierungen. Politisch gesehen ist die Situation zwiespältig, viele Diktaturen (Chile) wurden erst vor 20-30 Jahren beendet, neue sozialistische Modelle sind auch gerade wieder im entstehen (Venezuela). Wichtigste Einnahmequellen sind der Bergbau, vor allem in Peru, Chile, und Bolivien welcher allerdings auch zu starker Umweltverschmutzung führt.

Der Tourismus hat oft Probleme durch die unsichere politische Lage (Bolivien, Kolumbien – Guerillakrieg).

Bolivien blockiert vor allem durch den Konflikt mit Chile (Arica) und Ecuador seine wirtschaftliche Entwicklung, sowie durch den ungezügelten Koka-Anbau der weitreichende Probleme mit sich zieht.


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