Title, Topic

Die 7 Todsünden .doc

®
Page 1 of 1
Faculty
Social Science
Discipline
Religious Studies
Document category
Paper
University, School
BRG Viktring Klagenfurt
Additional information
2006
Responsible User
This text has been add by user .phi528 on 2009-04-03. Disclaimer
Popularity
2.197  visits
Document length
~1.018  Words
~5.792  Chars
Rating
Networking




















More documents
Religious Studies

Das Schicksal
Das Schicksal des Schicksals Katja Voinova 4aN Am Anfang war Gott, der den schuf Menschen, welcher dem Herrn eine Unterhaltung zu sein hatte. Da der Mensch aber, das Gegenteil von unterhaltsam wa


Jesuitenorden
Jesuitenorden INHALTSVERZEICHNIS­ 1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM JESUITENORDEN 2 1.1 Die Jesuiten unter dem Ordensgründer . . 3 2 GEGENREFORMATION 4 2.1 Die Jesuiten als Speerspitze der kathol


Die Frage nach Gott
Die Frage nach Gott Zusammenfassung Kapitel 1 und 2 Kapitel 1 Der monotheistische Gottesbegriff Was verstehen wir unter Gott? Gott ist ein Begriff den wir nicht nachweisen können, zuerst muss man sic

Die Sieben Todsünden und der Film Sieben

Inhaltsverzeichnis

1. Todsünden. 1

1.1. Herkunft 1

1.2. Die Sieben Todsünden. 2

1.2.1. Zorn. 3

1.2.2. Hochmut 3

1.2.3. Wollust 3

1.2.4. Trägheit 3

1.2.5. Völlerei 4

1.2.6. Habgier 4

1.2.7. Neid. 4

1.3. Das Narrenschiff. 4

2. Sieben (Film) 5

 


1. Todsünden

 

Die katholische Kirche unterscheidet zwischen lässlichen Sünden und schweren Sünden. Als lässliche Sünde bezeichnet man Vergehen, die aufgrund klarer Einsicht, entschuldbarer Sachzwänge oder mangels sachlicher Gewichtigkeit nicht zum Verlust der heilig machenden Gnade führt.

Unter schweren Sünden hingegen versteht man freiwillige, vorsätzliche und schwerwiegende Übertretungen der göttlichen Gebote, die einer Abkehr von Gott gleichkommen. Aufgrund dieser unbekömmlichen Aussichten werden letztere auch Todsünden genannt. Diese sündigen Handlungen und Verhalten sollen ewige Verdammnis nach sich ziehen und zu deren Vergebung übliche Busspraktiken versagen.


1.1. Herkunft


Die Geschichte der Todsüchtigen reicht auf einen Mönch Namens Evagrius Ponticus zurück. Dieser hatte im 4. Jahrhunderts n. Chr. auf die kirchlichen Ehren verzichtet und sich in die Einsamkeit der Wüste zurückgezogen. Dort beschrieb er die "acht Gedanken oder Dämonen", die einen Mönch heimsuchen können: Gula, Luxuria, Avaritia, Ira, Tristitia, Acedia, Gloria und Superbia.

Zu Deutsch: Völlerei, Unkeuschheit, Habsucht, Zorn, Trübsinn, Faulheit, Ruhmsucht und Stolz.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die 7 Todsünden.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!




1.2. Die Sieben Todsünden



Grafiken wurden automatisiert entfernt


Das Hauptbild, die Todsünden, bildet den größeren Mittelteil des Tisches. Um dieses Rundbild herum sind in den Ecken des Tischs vier weitere Tonden[1] angeordnet, die „Die vier letzten Dinge“, nämlich das „Sterben“, das „Jüngste Gericht“, den „Himmel“ und die „Hölle“ abbilden.

Man vermutet, dass Hieronymus Bosch diese Bilder angefertigt hat.

„Die Sieben Todsünden“ befinden sich um „Das Auge Gottes“, in dessen Pupille Jesus zu sehen ist, der seine Wundmale zeigt. Der Untertitel dieser Abbildung mit dem lateinischen Text: „Cave cave deus videt“ heißt so viel wie „hüte dich, Gott sieht“.

Die Bilder sind mit den lateinischen Begriffen der Todsünden untertitelt: Unten beginnend sind dies „ira“ (Zorn), „superbia“ (Hochmut), „luxuria“ (Wollust), „acedia“ (das einzige griechische Wort: Gleichgültigkeit, hier als Trägheit verstanden), „gula“ (wörtlich: Kehle, gemeint: Völlerei), „avaritia“ (Habgier) und „invidia“ (Neid).

Im Gegensatz zu den Figuren in den Tonden „Die vier letzten Dinge“ sind die dargestellten Personen der „Sieben Todsünden“ verzerrt.

1.2.1. Zorn

Die Abbildung des „Zorns“ zeigt eine Schlägerei vor einem Wirtshaus, bei der auch das Mobiliar nicht verschont bleibt. Eine Frau versucht ins Geschehen einzugreifen. Vor den Männern sind „Knochenschuhe“[2] ausgebreitet “

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die 7 Todsünden.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

1.2.3. Wollust

Die Abbildung der Todsünde “Wollust“ präsentiert ein Zeltgelage. Während Männer und Frauen sich handelseinig werden, verdrischt ein Mönch den entblößten Hintern eines Narren mit einem Kochlöffel. Die Harfe, Symbol für ein himmlisches Instrument, ist achtlos beiseite geworfen.

1.2.4. Trägheit

Mit „Trägheit“ ist die des Geistes gemeint, Bosch setzt sie in seinem Bild als Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben und Gott um. Ein Geistlicher hat es sich in seinem Lehnstuhl bequem gemacht, die Bibel liegt geschlossen neben ihm.

1.2.5. Völlerei

In Zeiten, als Hunger noch eine reale Gefahr nach jedem Winter war, galt die Völlerei als besonders verwerflich, da sie zukunftsgefährdend für die Bevölkerung war. Die Szene am Bildbeherrscht ein widerwärtiger Fettwanst, der von einem ebenso fetten und hässlichen Kind bedrängt wird, damit er ihm von seinem reichhaltigen Mahl abgebe.

1.2.6. Habgier

Das Bild über die „Habgier“ scheint sich in zwei Szenen aufzulösen: Ersichtlich handelt es sich um eine Gerichtsszene. Während ein Mann seinen Geldbeutel umklammert, lässt sich der Richter von dem hinter ihm Stehenden bestechen, nämlich Geld zustecken. Er nimmt diese unrechte Leistung bedenkenlos an.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die 7 Todsünden.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

1.3. Das Narrenschiff

Das Narrenschiff von Hieronymus Boschs Bild ist eine Darstellung der Todsünde „gula“ (Maßlosigkeit, Völlerei), sind im Nachhinein Veränderungen vorgenommen worden. So ist der im Bild zu sehende Baum mit einer größeren Fülle Laubes ausgestattet worden, ohne dass ersichtlich ist, dass Bosch selbst diese Veränderung vorgenommen hat.

Außerdem ist das Bild unten abgesägt. Es wird vermutet, dass sich die Darstellung „Allegorie auf Maßlosigkeit und Wollust“ bezieht.


Grafiken wurden automatisiert entfernt

2. Sieben (Film)

Der Film „Sieben“ handelt von den zwei Polizisten Mills und Somerset, welche einem Mörder auf der Spur sind, welcher der Gesellschaft, wie er sagt, ihr sündhaftes Verhalten bewusst machen will.

  • Maßlosigkeit: Die Hand- und Fußgelenke eines fettleibigen Mannes sind mit Stacheldraht zusammengebunden worden. Der Mann musste essen, bis er im übertragenen Sinn 'platzte', also an inneren Blutungen starb.

 

  • Habsucht: Ein grausamer Mord an einem prominenten Anwalt, der, nachdem er in seinem Büro gefoltert wurde, dazu gezwungen wurde, Teile seines Körpers abzuschneiden, und an den Folgen dieser Selbstverstümmelung starb.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Die 7 Todsünden.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!
  • Wollust: Mit einem Artikel aus einem Leder-Fetisch-Geschäft wird ein Mord an einer Prostituierten begangen.

 

  • Stolz: Ein Model ist in ihrem eigenen Schlafzimmer tot aufgefunden worden. Der Täter hatte sie vor die Wahl gestellt, entweder entstellt weiterzuleben oder sich mithilfe von Tabletten das Leben zu nehmen.

 

  • Neid: Der Mörder wollte selbst ein normales Leben, konnte es aber nicht haben und betrachtete sich deshalb als die Verkörperung des Neides.

 

  • Zorn: Mills wird der abgetrennte Kopf seiner schwangeren Frau übergeben. Entsetzt und rachsüchtig erschießt Mills den Mörder und wird so zur Verkörperung des Zornes.


[1] Rundbild

[2] Schuhe die bösen Menschen kennzeichnen


Page 1 of 1


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents