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Die 5 wichtigsten Verfahren des Rapid-Prototypings .doc

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Engineering Sciences
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Mechanical Engineering
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Die Funktionsweise der 5 wichtigsten Fertigungsverfahren des Rapid Prototypings

Technischer Bericht


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Inhalt

 

Inhalt I

1.. Einleitung.. 1

2.. Allgemeine Informationen.. 2

3.. Vor- und Nachteile. 3

4.. Technologien des Rapid Prototypings. 5

4.1 Stereolithografie (STL) 5

4.2 Selektives Lasersintern (SLS) 6

4.3 Fused Deposition Modeling (FDM) 7

4.4 Laminated Object Modeling (LOM) 8

4.5 3D Printing (TDP) 9

5.. Zusammenfassung.. 11

6.. Bilderverzeichnis. 12

7.. Literaturverzeichnis. 13


1      Einleitung

Viele Firmen konkurrieren mit anderen Firmen. Der nationale und internationale Wettbewerb ist ausschlaggebend für die Herstellung von kostengünstigen Produkten, die mit sehr geringem Zeitaufwand gefertigt werden. Dies ist nur möglich, wenn die Firmen dem Wandel der Zeit folgen.

Um ein serienmäßiges Produkt zu erstellen, ist es von Vorteil, wenn Prototypen schnell und günstig hergestellt werden können. Hier kommt Rapid Prototyping zum Einsatz.

Der folgende Bericht beinhaltet zuerst einen Abschnitt mit allgemeinen Informationen über Rapid Prototyping, so zum Beispiel auch den grundsätzlichen Ablauf des Verfahrens. Im darauffolgenden Kapitel werden die Vor- und Nachteile näher beschrieben. Es gibt weltweit 30 verschiedene Verfahrensrichtungen, mit 100 kommerziell angebotenen Maschinen. Die fünf wichtigsten und am häufigsten genutzten Rapid Prototyping Verfahren werden im dritten Kapitel vorgestellt.

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2      Allgemeine Informationen

Rapid Prototyping (deutsch: schneller Prototypenbau) ist ein Sammelbegriff von verschiedenen Fertigungsverfahren. Anders als beim Drehen oder Fräsen wird hier kein Material entfernt, sondern es wird Schicht für Schicht Material aufgetragen. Der Schichtauftrag ist ein Aneinanderfügen von Volumenkörpern, so als wenn man aus Papier einzelne Schichten eines Körpers zusammenkleben würde.

Voraussetzung ist ein virtuelles 3D-Modell, welches mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design) am PC entworfen wurde. Dieses Modell kann jetzt so verändert werden, dass es den gewünschten Anforderungen entspricht. Es kann in der Größe und in der Farbe verändert werden, genauso wie Teile entfernt oder hinzugefügt werden können.

Der virtuelle 3D-Körper wird in Schichten zerlegt, von 0,01 mm bis 1,3 mm. Bild 1 zeigt ein 3D-Modell mit einem schichtweisen Aufbau. Die Informationen werden dann direkt an ein Prototyper, eine Maschine zur Herstellung eines Prototypen, gesendet. Deshalb kann ein Prototyp direkt ohne Umwege aus den CAD-Daten erstellt werden, was wiederum zur Folge hat, dass Musterbauteile oder Erstbauteile schnell und kostengünstig hergestellt werden können, um einen ersten Einblick zu bekommen.

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Bild 1: Grobe 3D Darstellung eines Modells mit dem schichtweisen Aufbau

3      Vor- und Nachteile

Die verschiedenen Fertigungsverfahren haben alle unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Vorteile bestehen beispielsweise darin, dass Prototypen schnell und kostengünstig hergestellt werden können. Im Gegensatz zu anderen Herstellungsverfahren ist eine Kostenersparnis bis zu 50 % und eine Zeitersparnis bis zu 70 % möglich. Das hat zur Folge, dass das fertige Endprodukt früher auf den Markt kommen kann.

Die Musterwerkstücke haben große Freiheitsgrade, welche komplexe Formen ermöglichen, wie das nachfolgende Bild 2 darstellt.


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Bild 2: Komplexes Designerkunststück, mit Rapid Prototyping hergestellt

Des Weiteren ist es mit Rapid Prototyping möglich, Prototypen ohne Überwachung herzustellen.

Die Fertigungsverfahren des Rapid Prototypings haben auch einige Nachteile. Durch den schichtweisen Aufbau des Werkstückes ist es nicht möglich, eine glatte Oberflächenstruktur zu erhalten, was sich in Treppeneffekten widerspiegelt. Somit haben die Musterwerkstücke nur eine eingeschränkte Genauigkeit.

Außerdem sind Kenntnisse im CAD-Bereich notwendig, um überhaupt ein 3D-Modell am Computer entwerfen zu können. Zur Fertigstellung des Prototyps können nur ausgewählte Materialien verwendet werden, wie z. B. Polymere, Metallpulver oder Thermoplaste.

Trotz der zahlreichen Nachteile sprechen die Vorteile für das Rapid Prototyping.

 

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Ein Laser (1) schickt einen UV-Laserstrahl zu einem Scanner (2), der den Laserstrahl ablenkt. Dieser Laserstrahl trifft auf die flüssige photopolymere Schicht und härtet an dieser Stelle das Material aus. Nach der Aushärtung der ersten Schicht fährt die Plattform um den Betrag einer Schichtstärke, welche hier eine Dicke von etwa 0,02 mm aufweist, nach unten.

Ein Rakel (Wischer) (3) verteilt die nächste Schicht. Das geschieht alles in einer sehr hohen Geschwindigkeit und wird Schicht für Schicht wiederholt, bis das Bauteil fertig ist.

Mit dieser Methode ist es möglich, jede Art von Form herzustellen. Anwendung findet sie zum Beispiel im Haushaltsbereich (Schüsseln, Messbecher, ..), oder in der Industrie (Gehäuse für Taschenrechner, ..).


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Bild 3: Schematische Funktionsweise des Verfahrens der Stereolithografie

4.2      Selektives Lasersintern (SLS)

Selektives Lasersintern ist, genau wie die Stereolithografie, ein Verfahren um Prototypen mit wenig Zeitaufwand zu erstellen. Die Vorgehensweise richtet sich stark nach der Funktionsweise der Stereolithografie, siehe Bild 4. Der Unterschied besteht darin, dass der Prototyp aus einem pulverförmigen Ausgangsmaterial gefertigt wird.

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Durch den CO2 Laserstrahl wird das pulverförmige Ausgangsmaterial angeschmolzen und gesintert. Das ungesinterte Pulver (4) bleibt bis zur Fertigstellung im Bauraum und stützt das Modell (5) bei überstehenden Kanten. Nachdem das Pulver angeschmolzen ist, wird die Plattform um den Betrag der Schichtstärke nach unten gefahren.

Der Beschichter trägt nun eine neue Schicht des Pulvers auf, die anschließend gesintert werden kann. Diese Vorgänge wiederholen sich Schicht für Schicht, in einer hohen Geschwindigkeit, bis der Prototyp vollendet ist.

Da die Prototypen auch aus Metall hergestellt werden können, bietet sich ein Einsatz in der Medizintechnik an. Dort können zum Beispiel Knochenverlängerungen oder Zahnprothesen für Lehrzwecke entwickelt werden.


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Bild 4: Schematische Funktionsweise des Verfahrens vom Selektiven Lasersinterns

4.3      Fused Deposition Modeling (FDM)

Fused Deposition Modeling (deutsch: Schmelzschichtung) ist ein günstiges und schnelles Verfahren um Prototypen zu erstellen. Wie bei jedem Rapid Prototyping Verfahren, bildet auch hier ein CAD-Modell die Basis. Bild 5 zeigt die Funktionsweise des Verfahrens. Auf einer Rolle befindet sich ein drahtförmiger Kunststoff.


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