Biodidaktik: Wissenschaft der
Vermittlung biologischer Inhalte und Arbeitsweisen
Erforschen lehren
und lernen in der Biologie
Fragen: Warum
halte ich Unterricht?
Was muss ich den
Schülern beibringen?
Wie
bringe ich den Stoff an den Schüler heran?
Wie
verstärke ich die Begegnung des Schülers mit dem Stoff?
Motivation: Bedingungsgefüge
von Beweggründen für das Handeln von Menschen (Handeln des Schülers im Sinne
des Lehrers)
Arten
der Motivation:
1. Habituelle
Motivation: Gefüge von gefestigten Normen
Erworben,
relativ selbstständig, subjektiv gebunden
2. Aktuelle
Motivation: Gefüge von aktuellen Motiven in jeder Stunde
Entsteht in bestimmten
Situationen durch äußere Einwirkung
Wirken zusammen mit
habituellen Motiven
Durch Motivation in
Unterrichtsstunde zu schaffen
Möglichkeiten der Motivation: wecken
von Sachinteressen
Aufzeigen
der gesellschaftlichen Bedeutung des Themas
Herstellung
von Beziehungen zur Lebenspraxis
An
Interessen der Schüler anknüpfen
Anknüpfen an aktuelle
Ereignisse, örtliche Bedingungen, Erlebnisse
Herstellen von sozialen
Identifikationen
Ausüben von moralischem
Druck
Weitere Kennzeichen: Energie/Erregung
Ausrichtung
der Energie auf bestimmtes Ziel
Selektive
Aufmerksamkeit für bestimmte Reize und verminderte Empfänglichkeit für andere
Organisation der
Aktivität in ein integriertes Reaktionsmuster bzw eine Sequenz,
Aufrechterhaltung
Thüringer Lehrplan:
. Erziehung zu Gewaltfreiheit, Toleranz
und Freiheit und Akzeptanz
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Umgang mit Medien und
Informationstechnik
Verkehrserziehung
Umwelterziehung
Erziehung zu Toleranz gegenüber Menschen
mit genetisch bedingten Erbkrankheiten
Erziehung in der Schule:
Ausgerichtet auf Herausbildung von Einsichten à
besagt das es gut und nützlich ist in beschriebener Art und Weise zu verhalten
Ziele Erziehung: Schüler
der : - sachkundig mitentscheidet
-
Verantwortungsbewusst
urteilen und in Gesellschaft leben kann
Aufgaben Biounterricht:
Vermittlung von Sachwissen
Entwicklung von Fähigkeiten (Wissen
aneignen,vermehren,weitergeben)
Bereitstellug eines Normen/Werterahmens
(verantwortungsvolles Urteilen und Handeln , ein Leben in der Gesellschaft)
Erziehungsziele: Umwelterziehung (schutz und
erhaltung natur)
Gesundheitserziehung
( gesunde Lebensführung)
Sexualerziehung (
verantwortungsvolles vehalten sich selbst und anderen gegenüber)
Friedenserziehung
(achtung vor dem leben, menschen, tieren, pflanzen)
Lehrmethoden im
Biologieunterricht:
Lehrmethoden: Mittel des Lehrers zum erreichen von
Unterrichtszielen im Biounterricht durch planmäßige, geordnete und überlegte
Folge von Handlungen
Prinzipieller Weg den Lehrer und Schüler beschreiten
um Inhalte der Lehrpläne zu vermitteln und anzueignen
è Lehrmethoden
è Lernmethoden
Weitere Kennzeichen :
Zusammenführen
stoff+schüler
Lernhilfe
von leher und schüler
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Veranlassung
von tätigkeiten
Lehrmethoden:
1.
Rezeptiv : rezeptive Lerntätigkeit
Auffassen
durch zuhören, lesen, beschauen, zuschauen
2.
Produktiv: 2.1. angeleitet produktive Lerntätigkeit
2.2.selbstständig
produktive Lerntätigkeit
______
Erkennen durch
logisches operieren, erkennen von Problemen, gestalten durch
Darbietende Lehrmethode : Lehrer vermittelt Stoff vollständig,
richtig, allein durch die Nutzung 4 verschiedener Lehrtätigkeitenà Schüler fasst durch verschiedene Lerntätigkeiten auf
Anleitende Lehrmethode: Kenntnisse und Einsichten gemeinsam
in aktiver und teilweise aktiver arbeit von lehrer und schüler gewinnener .
Lehrer unterstützt Schüler
Arbeitsweise
notwendig wenn: anforderungsniveau für Schüler zu hoch ist à selbstständiges lernen illusorisch
Selbstständiger
lernprozess ins stocken gerät
Begünstigt durch : viel Zeitvolumen
Ungenügende ausstattung
mit unerrichtsmitteln die selbstständiges lernen begünstigen würden
Anregende Lehrmethode: bei richtiger anwendung
förderung/entwicklung des selbstständigen und produktiven lernens des schülers
Höchste
nterrictliche ausprägung des selbststndigen lernens
Aufgaben zum
selbstwissenserwerb
Aufzeigen des
problems
Vermittlung von
lernobjekten
Grundregeln Demonstration:
Lehrer muss von allen schülern gesehen
werden können, bestimmte Größe und standart haben
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Objekte langsam und ohne hast
demonstrieren,
aufmerksamkeit dr schüler aus
wesentliche einzelheiten lenken
während der demo dürfen keine weiteren
objekte in der nähe des schülers sein die dessen aufmerksamkeit ablenken
Grundregeln Erläuterung:
Kurz, knapp, präziese... Immer beim
wesentlichen bleiben
Erläuterung muss das gesehene
begrifflich unterstützen und eventuell ergänzen
Wesentliches besonders hervorheben (muss
blick drauflenken und verweilen lassen)
Vielfältiger eindruck soll entstehen
Gespräch: verbale
Kommunikation
A
unterhält sich mit B
UG: Unterrichtsgespräch als
Zielgerichteter , verbaler durch Mimik und Gestik unterstützter Austausch von
Infos zwischen schüler und lehrer sowie zw schüler und schüler
Zweck: selbstverständigung, Gedankenaustausch,
kollektiver Erkenntnisgewinn
Führende Rolle des Lehrers von
Unterschiedlicher Intensität
Allgemeine Handlungsvorschriften für Geprächsführung
Auswahl geeigneter gesprächsgegenstände
Festlegen von zielen/ teilzielen
Zurückhalten bei schülerdiskussionen
Simmulierung des gesprächs unter beachtung der Zielorientierung
Gründliche Vorbereitung der gesprächsauslösenden faktoren (
wiedersprüche, packnde facktoren)
Eingreifen in den lernakt durch: bestätigen,
zurückweisn,richtigstellen
Wiedergebendes Darstellen:
Umfasst die
tätigkeiten durch die vorwiegend rezeptiv erworbene bewusstseinsinhalte zum
ausdruck gebracht werden
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Betrachten,beobachten,untersuchn,experimentieren,erkennen
von naturgegenständen, belauschen
Logisches
operieren:
Bilden von
begriffen,difinieren,begriffliches einordnen,ausschließen
Bilden von
begriffen:
Produktiv
geistliche tätigkeit des schülers in deren verlauf die invarianten merkmale
aller zum umfang des begriffes gehörenden elements gewinnt (allgemeine
merkmale, besondere und individuelle merkmale)
Definieren:
Produktiv
geistliche tätigkeit des schülers in deren verlauf der schüler den zu
definierenden begriff durch angabe des gattungsbegriffes und der artbildenden
unterschiede eindeutig bestimmt
Realdefinitionen,
Hilfestellungen stufenweise aufbauen
Artbegriff
= Gattungsbegriff+artbildende Unterschiede
Definieren
im Unterricht ist immer eine festigungsleistung ohne vorherige vermittlung von
grundbegriffen
Begriffliches Einordnen/Ausschlißen:
1.übersichten gestalten
2.ausfüllen von lückentexten
3.beschriften von skizzen
4.auswahl von
objekten/begriffen/merkmalen unter vorgegebener bezugsebene durch
bezeichnen/bennen/farbiges kennzeichnen/unterstreichen
Finales Urteilen: produktiv geistige
tätigkeit des schülers unter anwendung kausaler beziehungen eine
schlussfolgerung für verhalten ziehen
è Gewinnt
normerkenntnisse
Beweisen: Nachweis
der rictigkeit oder er wiederlegug der these durch argumente
1.
These, 2. Argumentation, 3. Demonstration
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