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Der Sehende (Page 2).doc

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Human Science
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Philosophy
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Miscellaneous
University, School
Elly-Heuss-Schule Wiesbaden
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Philosophy

Der Begriff des Umgreifenden bei Karl Jaspers
Der Begriff des Umgreifenden bei Karl Jaspers EINLEITUNG 1. Vorgeschichte des Begriffs Wenn wir mit Jaspers sagen Jede Philosophie war in der Tat eine Philosophie des Umgreifenden so bedeu

Sie wird für alles aber nicht das Gute genutzt.

„Warum sind wir so, fragt sich der Sehende, wenn er die Treppen der Finsternis hinabsteigt. Und er sieht das Unheil.“

Die Zerstörung der Erde, der plötzliche Weltuntergang, die Apokalypse, das ist es, was dem Menschen Angst macht. Der Tod hallt in jedem von uns. Doch der Sehende nimmt ihn auf und lässt ihn zu einem Teil an seiner Seite werden. Er verschmilzt mit ihm und lernt durch ihn. Denn diese Angst hat sich jeder selbst zuzuschreiben.

Jeder. Denn wir vernichten die Erde für ein gutes Leben. Keiner mag sich ein Ende der Welt vorstellen können, aber durch jeden von uns kommt dieser Alptraum, im Sinne der Menschheit, jeden Tag ein Stückchen näher. Jeden Tag geht die Welt schon ein bisschen unter. Ist sie schon tot? Das beschäftigt den Sehenden.

Er weiß es nicht. Aber er kennt die Lösung. Die Lösung aller Dinge. Umkehren lässt sich das hier nie, aber man kann es bessern. Niemals ganz, aber ein Anfang ist allemal besser als ein Ende. Erstmal zählt allein der Gedanke. Der Wille, der dadurch entsteht ist von unglaublichem Wert. Sich als Sehender zu bezeichnen ist jedem möglich, der erkennt.

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Das ist das Problem. Und das geschieht durch die Emotionen. Denn sie lenken uns mehr, als wir denken. Die Schuld ist nicht bei ihnen zu suchen. Sie sind nur Gefühle und können weder denken noch handeln. Aber sie treiben uns zu Handeln, sie geben uns Gründe. Meist, um Schlechtes zu tun. Aber wir können uns selbst kontrollieren, indem wir unseren Einfluss erkennen.

Und wir müssen diesen Einfluss entweder vermindern, oder ihn zu schätzen wissen, wobei letzteres wünschenswert wäre. Unser Einfluss ist uns nicht bewusst. Jeder hat ihn. Jeder nutzt ihn. Wenn es wichtig ist, dann nicht, aber immer dann, wenn man anderen schaden kann. Ist das gut ? Fragt sich der Sehende. Und dabei blitzt schon die nächste, entscheidende Frage durch die Dunkelheit der kommenden Nacht.

„Was ist böse, was ist gut? Ist das eine Ansichtssache? Diese Frage beschäftigt den Sehenden. Doch er weiß, dass er sein Ziel bald erreicht hat. Denn die Morgendämmerung erwacht und schickt ihn langsam zurück ins Leben.“

Der Sehende kennt sich selbst. Er sieht die anderen Menschen, die, die nicht begreifen wollen, dass sie sind wie sie sind. Jeder will sich ändern. Aber zum „Guten“?. Gut und Böse sind Einbildungen. Falsche Tatsachen. Werkzeuge der Oberen. Vorstellungen, die uns beeinflussen. Alles hat zwei Seiten und nur wenn man beide beachtet, dann wird man zu dem, den die Gesellschaft als „gut“ bezeichnet.

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Aber das Problem ist beseitigt. Und der Sehende möchte zu solch einem Schlichter werden. Er möchte jedem zeigen, wie einfach unser doch so komplexes Leben ist. Er sieht.

Und das beendet diesen Text. Wir sind nun nicht unbedingt so schlau wie vorher. Wir sind schlauer, denn der Welt wurde hier eine neue Möglichkeit gegeben. Die des Sehenden, des neutralen Beobachters, der sich selbst kennt und jedem zeigt, wie er ist. Der Sehende soll zum Werkzeug unserer Welt werden. Einer besseren Welt.

„Geh hin und sieh, was die Welt bedeutet. Erkenne sie und sie wird dir helfen. Lebe sie und lass sie leben. Denn die Welt ist es, was wir brauchen. Die Welt ist der König, die Natur, die Welt ist finster für den Sehenden. Geh hin und bring Frieden, der du von der Finsternis lernst. Geh hin und sieh.“

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Anhang:

Dieser Text soll einen kleinen Einblick in diese neue Ideologie bringen. Wenn es Fragen geben sollte, dann bin ich gerne bereit sie zu beantworten. Es ist schwer all seine Gedanken in diesem Text zusammenzufassen, aber meine Gedanken sind in meinem Kopf, jederzeit abrufbar. Der Sehende ist nur das Endstadium, der Weg dahin ist schwer, ich selbst arbeite an mir, um das zu erreichen.

 

„Mögest du von der Finsternis lernen und sehen, mein Freund.“


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