Der Sehende
Ein Text über das Denken des Sehenden, der ein Mensch ist
aber sich selbst erkennt und von der ewigen Finsternis lernt. Er sieht, was
jeder Mensch sehen sollte, damit das Heil alle erreichen möge. Er denkt und
handelt. Unabhängig. Er erschafft die Welt, die jeder braucht und er sieht,
was es zu sehen gibt, aber dennoch fast niemand erkennt. Jedes Problem ist
lösbar, jeder Stein, sei er noch so groß, kann bewegt werden. Es gibt nicht nur
Einen, es gibt Viele. Jeder ist anders, aber dennoch ist jeder ein Mensch. Ein
Mensch, der Fehler begeht und daraus nicht lernen kann, denn er will seine
Fehler nicht einsehen. Der Mensch stellt sich über die Welt.
Der Sehende sieht
das und teilt es den Menschen mit, er macht die anderen Menschen sehend. Nur so
kann die Ordnung wiederhergestellt werden, die mit dem Menschen verloren ging.
Es gibt unzählige Religionen, die uns feste Regeln geben, der Sehende sieht
diese Regeln, er versteht sie und obwohl alle verschieden sind, weiß der
Sehende, dass sie alle gleich sind. Gleich vor der Welt. Denn das ist es, was
es zu ändern gibt. Wir sind verschieden und doch gleich, und diese Gleichheit
muss gleichstehen mit dem Verschiedenen. Die Tiere sind nicht gleich, sie sind
nicht gleich mit uns, aber gleich mit allem um sie herum. Die Pflanzen sind
nicht gleich, sie sind nicht gleich mit uns, aber gleich mit allem um sie
herum.
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Sehet und lernet, so heißt es immer schon, nun seht und
lernt, was der Sehende zu berichten weiß, denn er sieht. Siehe du auch.
„Denn nur die Finsternis allein, ewig und immerdar, hilft
uns zu sehen, was der Körper nicht schafft, der Geist aber kann.“
Der Sehende sieht die Finsternis, sie ist sein engster
Verbündeter. Er erkennt nicht das Böse darin, wie es viele tun. Er lernt von
ihr, denn sie lässt seinen Blick nach innen schweifen. Sie ist die Hilfe, sich
selbst zu suchen. Jeden Tag nimmt das Auge so vieles auf, doch es sieht nie so
viel wie in der Finsternis. Jeden Tag nimmt das Ohr so vieles auf, doch es hört
nie so viel, wie in der Finsternis. Jeden Tag nimmt unser Geist so vieles auf,
doch er trägt nie so vieles mit sich, wie in der Finsternis. Denn die
Finsternis ist immerdar und ewig. Der Sehende sieht in ihr, sollte er denn
gläubig sein, seinen Gott. Denn bevor Gott die Welt erschuf war alles finster.
Und Gott lebte in der Finsternis, wie er es jetzt noch immer tut. Er ist die
Finsternis und wird sie ewig sein. Und selbst der, der keinen Gott den seinen
nennt, sieht in der Finsternis den Anfang. Jeder Sehende weiß, was Die Finsternis
uns bietet. Die Meditation. Das Sich selbst finden. Das ruhen in einer Oase,
die uns immer versorgt. Das wird uns geboten von der Finsternis.
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erkennt es und versucht sich zu ändern.
Das werdet ihr noch verstehen.
„Alle Gefühle, die wir haben, jede Emotion, die uns bewegt,
all dies ist vergänglich und manchmal da und manchmal nicht. Das macht uns
unberechenbar.“
Der Sehende erkennt durch die Finsternis. Sein Leben ist, so
wie das jedes einzelnen Menschen, geprägt durch unsere Gefühle. Zumindest unter
anderem. Denn es gibt unzählige Einflüsse, welche es zu erkunden gilt, aber als
erstes währe da die Emotion, das Gefühl. Sie prägt uns und ist doch
vergänglich. Wir wissen nicht, was als Nächstes geschehen wird, aber der
Sehende kennt diese Gefahr. Denn die Emotion macht uns einerseits berechenbar
aber eher und so viel gefährlicher macht sie uns unberechenbar. Sie macht uns
zu fühlenden Gefühlslosen, zu gefühlslosen Fühlenden. Sie bringt uns zu Taten,
die wir niemals tun könnten. Und in der finsteren Welt des Sehenden, die nicht
böse, aber lehrreich für jeden darin ist, dort ist ein Licht. Dieses Licht
lässt uns Mensch bleiben. Denn der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er wird
böse durch seine Emotionen, aber das Licht, das Licht befreit ihn davon. Das
ewige Licht in der ewigen Finsternis.
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„Und das finstere Licht, die Brücke zwischen Mensch und
Verstehendem, das ist die Trauer, denn sie ist nicht vergänglich.“
Die Trauer ist es, was der Mensch braucht. Was ihn am Leben
erhält. Denn die Trauer zeigt uns, das wir Menschen sind. Die Trauer ist der
Schlüssel zur Finsternis. Der Sehende sieht die Trauer, er kennt sie, und er
nimmt sie auf in seine Reise. Er geht die Reise mit einem Begleiter, der
Erklärungen liefern kann. Denn jede Reise hat ein Ziel, die Reise des Sehenden
hat als Ziel sich selbst. Und mit sich selbst den Frieden der Welt. Die
grundverschiedene Gleichheit. Das Individuum Menschheit. Das ist das Ziel. Der
Sehende weiß es. Er wird erst dann zum Sehenden, wenn er das erkannt hat. Er
muss nicht einmal sich selbst sehen, aber er muss wissen, warum er diesen Weg
geht. Er muss erkennen, dass es ein Tor gibt. Ein Tor zur Besserung. Jeden Tag
bemerkt der Sehende, was er falsch gemacht hat. Und das ist der erste Schritt,
das Schloss ist geknackt, die Tür wird aufgestoßen. Aber hineinzugehen, dass
fordert mehr Verständnis und Disziplin mit sich selbst. Sollte jeder erkennen,
was in ihm selbst vorgeht, sollte jeder das Menschsein verstehen, so kann es
etwas bewirken, so kann es zum Heil werden.
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gut zu sein, heißt sich selbst zu verbessern. Nicht alles wird klar, nicht
alles wird verstanden, aber das Leben, die Natur, die Welt, all das ist
bestimmt vom Menschen. Vom schlechten Menschen, von dem der da ist und da sein
wird. Von dem, der das Chaos erschuf. Doch er kann sich ändern. Indem er sieht.
Und der Sehende weiß das. Er sieht.
„Der Sehende ist nicht besser, auch nicht schlechter. Er ist
böse und gut. Aber er weiß, dass er es ist. Und das macht es aus. Das ist der
Sehende. Der, der sich selbst sieht und versteht. “
Und nur so kann alles geändert werden. Alles liegt in der
Hand der Menschen. Dieser Zustand sei von dem Sehenden als schlecht zu sehen.
Denn der Sehende, der finstere Held einer verlorenen Menschheit, dieser, der
kam um einzusehen, was aus dem Mensch geworden ist, er erkennt die wahre
finstere Herrschaft. Das Imperium des Bösen. Die Unterdrückung von nicht nur
einer Rasse, sondern von Abertausenden. Alles was man gehört hat, alles was man
gesehen hat, all das ist nichts gegen das größte Verbrechen unserer Zukunft,
Vergangenheit und Gegenwart. Der Mensch kam in die Welt, um ihr zu dienen. Wie
jedes andere Leben auch.
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