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Der Sehende .doc

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Philosophy
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Elly-Heuss-Schule Wiesbaden
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Der Sehende

Ein Text über das Denken des Sehenden, der ein Mensch ist aber sich selbst erkennt und von der ewigen Finsternis lernt. Er sieht, was jeder Mensch sehen sollte, damit das Heil alle erreichen möge. Er denkt und handelt. Unabhängig. Er erschafft die Welt, die jeder braucht und er sieht, was es zu sehen gibt, aber dennoch fast niemand erkennt.

Jedes Problem ist lösbar, jeder Stein, sei er noch so groß, kann bewegt werden. Es gibt nicht nur Einen, es gibt Viele. Jeder ist anders, aber dennoch ist jeder ein Mensch. Ein Mensch, der Fehler begeht und daraus nicht lernen kann, denn er will seine Fehler nicht einsehen. Der Mensch stellt sich über die Welt.

Der Sehende sieht das und teilt es den Menschen mit, er macht die anderen Menschen sehend. Nur so kann die Ordnung wiederhergestellt werden, die mit dem Menschen verloren ging. Es gibt unzählige Religionen, die uns feste Regeln geben, der Sehende sieht diese Regeln, er versteht sie und obwohl alle verschieden sind, weiß der Sehende, dass sie alle gleich sind.

Gleich vor der Welt. Denn das ist es, was es zu ändern gibt. Wir sind verschieden und doch gleich, und diese Gleichheit muss gleichstehen mit dem Verschiedenen. Die Tiere sind nicht gleich, sie sind nicht gleich mit uns, aber gleich mit allem um sie herum. Die Pflanzen sind nicht gleich, sie sind nicht gleich mit uns, aber gleich mit allem um sie herum.

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Sehet und lernet, so heißt es immer schon, nun seht und lernt, was der Sehende zu berichten weiß, denn er sieht. Siehe du auch.

„Denn nur die Finsternis allein, ewig und immerdar, hilft uns zu sehen, was der Körper nicht schafft, der Geist aber kann.“

Der Sehende sieht die Finsternis, sie ist sein engster Verbündeter. Er erkennt nicht das Böse darin, wie es viele tun. Er lernt von ihr, denn sie lässt seinen Blick nach innen schweifen. Sie ist die Hilfe, sich selbst zu suchen. Jeden Tag nimmt das Auge so vieles auf, doch es sieht nie so viel wie in der Finsternis.

Jeden Tag nimmt das Ohr so vieles auf, doch es hört nie so viel, wie in der Finsternis. Jeden Tag nimmt unser Geist so vieles auf, doch er trägt nie so vieles mit sich, wie in der Finsternis. Denn die Finsternis ist immerdar und ewig. Der Sehende sieht in ihr, sollte er denn gläubig sein, seinen Gott. Denn bevor Gott die Welt erschuf war alles finster. Und Gott lebte in der Finsternis, wie er es jetzt noch immer tut.

Er ist die Finsternis und wird sie ewig sein. Und selbst der, der keinen Gott den seinen nennt, sieht in der Finsternis den Anfang. Jeder Sehende weiß, was Die Finsternis uns bietet. Die Meditation. Das Sich selbst finden. Das ruhen in einer Oase, die uns immer versorgt. Das wird uns geboten von der Finsternis.

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Er erkennt es und versucht sich zu ändern.

Das werdet ihr noch verstehen.

„Alle Gefühle, die wir haben, jede Emotion, die uns bewegt, all dies ist vergänglich und manchmal da und manchmal nicht. Das macht uns unberechenbar.“

Der Sehende erkennt durch die Finsternis. Sein Leben ist, so wie das jedes einzelnen Menschen, geprägt durch unsere Gefühle. Zumindest unter anderem. Denn es gibt unzählige Einflüsse, welche es zu erkunden gilt, aber als erstes währe da die Emotion, das Gefühl. Sie prägt uns und ist doch vergänglich.

Wir wissen nicht, was als Nächstes geschehen wird, aber der Sehende kennt diese Gefahr. Denn die Emotion macht uns einerseits berechenbar aber eher und so viel gefährlicher macht sie uns unberechenbar. Sie macht uns zu fühlenden Gefühlslosen, zu gefühlslosen Fühlenden. Sie bringt uns zu Taten, die wir niemals tun könnten.

Und in der finsteren Welt des Sehenden, die nicht böse, aber lehrreich für jeden darin ist, dort ist ein Licht. Dieses Licht lässt uns Mensch bleiben. Denn der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er wird böse durch seine Emotionen, aber das Licht, das Licht befreit ihn davon. Das ewige Licht in der ewigen Finsternis.

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„Und das finstere Licht, die Brücke zwischen Mensch und Verstehendem, das ist die Trauer, denn sie ist nicht vergänglich.“

Die Trauer ist es, was der Mensch braucht. Was ihn am Leben erhält. Denn die Trauer zeigt uns, das wir Menschen sind. Die Trauer ist der Schlüssel zur Finsternis. Der Sehende sieht die Trauer, er kennt sie, und er nimmt sie auf in seine Reise. Er geht die Reise mit einem Begleiter, der Erklärungen liefern kann.

Denn jede Reise hat ein Ziel, die Reise des Sehenden hat als Ziel sich selbst. Und mit sich selbst den Frieden der Welt. Die grundverschiedene Gleichheit. Das Individuum Menschheit. Das ist das Ziel. Der Sehende weiß es. Er wird erst dann zum Sehenden, wenn er das erkannt hat. Er muss nicht einmal sich selbst sehen, aber er muss wissen, warum er diesen Weg geht.

Er muss erkennen, dass es ein Tor gibt. Ein Tor zur Besserung. Jeden Tag bemerkt der Sehende, was er falsch gemacht hat. Und das ist der erste Schritt, das Schloss ist geknackt, die Tür wird aufgestoßen. Aber hineinzugehen, dass fordert mehr Verständnis und Disziplin mit sich selbst. Sollte jeder erkennen, was in ihm selbst vorgeht, sollte jeder das Menschsein verstehen, so kann es etwas bewirken, so kann es zum Heil werden.

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Jeder Mensch hat seine Fehler, aber nach außen hin gut zu sein, heißt sich selbst zu verbessern. Nicht alles wird klar, nicht alles wird verstanden, aber das Leben, die Natur, die Welt, all das ist bestimmt vom Menschen. Vom schlechten Menschen, von dem der da ist und da sein wird. Von dem, der das Chaos erschuf.

Doch er kann sich ändern. Indem er sieht. Und der Sehende weiß das. Er sieht.

„Der Sehende ist nicht besser, auch nicht schlechter. Er ist böse und gut. Aber er weiß, dass er es ist. Und das macht es aus. Das ist der Sehende. Der, der sich selbst sieht und versteht. “

Und nur so kann alles geändert werden. Alles liegt in der Hand der Menschen. Dieser Zustand sei von dem Sehenden als schlecht zu sehen. Denn der Sehende, der finstere Held einer verlorenen Menschheit, dieser, der kam um einzusehen, was aus dem Mensch geworden ist, er erkennt die wahre finstere Herrschaft.

Das Imperium des Bösen. Die Unterdrückung von nicht nur einer Rasse, sondern von Abertausenden. Alles was man gehört hat, alles was man gesehen hat, all das ist nichts gegen das größte Verbrechen unserer Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart. Der Mensch kam in die Welt, um ihr zu dienen. Wie jedes andere Leben auch.


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