Der
schwarze Tanner
Zusammenfassung
Im Mai 1941 kam der Ackerbauleiter von Untergschwand
zur Bauerfamilie Tanner. Er wollte kontrollieren, ob die Tanners ihr Land schon
in Ackerland umfunktioniert haben, wie es der Bund in der ganzen Schweiz
verordnet hatte.
Doch dem war nicht so, denn Tanner und viele andere
Bauer von Obergschwand wollten weiterhin Nahrung für ihr Vieh herstellen und
wollten auf ihrem Land nicht befohlen werden. Und so gab es einen Streit
zwischen dem Ackerbauleiter und Kaspar Tanner.
Als der Ackerbauleiter ging, transportierte Tanner
seine Milch zur Sennhütte, wo über den Besuch des Ackerbauleiters diskutiert
wurde.
Tanner wollte von der Idee vom Zusammenhalten nichts
wissen und wanderte wieder in sein Reich zurück.
Nach ein paar Wochen bekam er ein Schreiben in dem ihm
mitgeteilt wurde, dass er eine Anzeige erhalte und weitere Strafen bei nicht
Einwilligung folgen würden. Tanner interessierte dies nicht und bekam eine
Strafe von 200 Franken, die er aber nicht zahlte.
Eines Tages kam die Tochter Anna heim und nahm Käse
und Butter mit, da der Preis dafür in der Stadt wegen der Rationierung in die
Höhe gerissen wurde. Dabei kam Tanner in den Sinn, dass er seine produzierte
Ware auch direkt auf dem Hof verkaufen könnte.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Nach wenigen Wochen bekam Tanner dafür eine weitere
Anzeige. Und von nun an hiess er schwarzer Tanner.
Als Anna wieder einmal Käse und Butter abholte, wurde
ihr in Untergschwand alles abgenommen, was den Tanner wieder einmal zum Kochen
brachte. Ein weiterer Vorfall geschah als Frau Tanner Hühnerfutter kaufen
wollte.
Die Verkäuferin, die im Nebenamt die Eiersammelstelle
führte, gab Frau Tanner nur so viel Hühnerfutter wie die Tanners an Hühnern angemeldet
hatten, und dies waren viel zu wenige.
Dafür bekamen sie nicht nur zu wenig Futter sonder
auch noch eine Busse von 90 Franken.
Einige Tage später bekam Tanner einen Brief in dem stand,
dass seine nicht bezahlten 200 Franken Busse in 20 Tage Gefängnis umgewandelt
wurde. Der neue Kapplan sprach mit Tanner darüber, doch dieser sah es immer
noch nicht ein. Nun bekam er auch noch weitere 6 Wochen Gefängnis wegen seines
milchwirtschaftlichen Vorgehens. Eines Abends wollten der Kapplan und ein Polizist
Tanner ins Gefängnis bringen, doch der Tanner weigerte sich.
So kamen einige Stunden später mehrere Polizisten um
den Tanner gewaltsam ins Gefängnis zu bringen. Dabei ging Tanner so grob mit
den Polizisten um, dass er, als er endlich im Gefängnis sass, weitere zwei
Wochen Gefängnis bekam. Nach eine Hand voll Tagen kam der alte Kapplan Mettler
zum Tanner.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils!
Und versuchte nun dem Tanner beizubringen was gut und
nicht gut war. Tanner sah seine Fehler zum Teil ein und wurde deswegen schon
nach zwei Wochen aus dem Gefängnis entlassen.
Auf dem Heimweg ging er nicht durchs Dorf sondern
machte einen Umweg, damit er nicht gesehen und angesprochen wurde.
|