Altstadterhaltung - Übliches Synonym für den Begriff Stadterhaltung - Alles was dem Ziel dient, die historisch bedingte Stadtqualität zu bewahren - Eng verwandt mit Baupflege, Stadtgestaltung und O
Exkursionsbericht Geographische Exkursion Südliche Steiermark 29.-30. Oktober 2007 Nicole Eder 0310553 Inhalt 1. Route 2. Lage der Stadt Bad Radkersburg 3. Geschichtliche Entwicklung 4.
Ökozonen Vorlesung bei G.K. Lieb – Wintersemester 2008 Einführung Theoretische Grundlagen, Probleme u Bedeutung zonaler Gliederung Definition Zone: Territorium das sich breitenkreisparall­el hin
des
Skripts „Einführung in die Physiogeographie 1“ von Univ.-Prof. Dr.phil. Eicher
Bildern
aus dem Internet
Inhaltsverzeichnis
1.Vorwort.................. 3
2.Geschichte................... 3
3.Geologie
3.1Entstehung................... 4
3.2Aufbau................... 4
3.3Formen................... 6
4.Klima................ 7
5.Vegetation.................... 8
6.Bevölkerung................ 9
7.Bildnachweis ...................... 10
1.Vorwort
Als wir uns um 9:30 bei der
Talstation trafen herrschte zu unser aller missfallen Schlechtwetter mit
starkem Nebel und leichtem Regenfall. Wir entschlossen uns dennoch zu Fuß den
Berg zu bewältigen, aber leider wurde das Wetter nicht besser, sondern eher
schlechter.
Nachdem ein Teil der Gruppe in dem dichten Nebel fast abhanden
gekommen wäre, beschlossen wir den Rest der Exkursion im Stubenberghaus zu
beenden.
Als es Zeit zum Aufbruch wurde,
benötigte es keine lange Diskussion und wir fuhren mit der Gondel zurück ins
Tal.
Alles in allem eine spannende und
vor allem Interessante Exkursion, auch wenn das Wetter nicht unbedingt auf
unserer Seite war.
2.Geschichte
Die erste Urkundliche Erwähnung
fand der Schöckl im Jahr 1147 unter dem Namen „Sekkel“.
Im 14Jh Wurde dann der Name
„Schöckl“ gebräuchlich. Heute auch oftmals fälschlicherweise „Schöckel“
geschrieben.
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Obwohl die Berge schon seit
frühester Zeit landwirtschaftlich genutzt wurden, sind sie lange als etwas
bedrohliches, finsteres ja sogar schreckliches angesehen worden. Ein Beleg und
gutes Beispiel hierfür sind die unzähligen Legende und Mythen die sich um den
Schöckl ranken.
Unter anderem die vielen Geschichten über die Wetterlöcher am
Schöckl oder die „Schöckl Hex“, die auch heute noch allgegenwärtig ist, indem
sie der Sommerrodelbahn am Schöckl ihren Namen verleiht, der: „Hexenexpress“.
Der Schöckl war auch lange als der Blocksberg von Graz bekannt und teilweise
auch gefürchtet.
Die erste Besteigung einer heute
Bekannten Persönlichkeit wurde von Johannes Kepler unternommen, der auf dem
Schöckl eine Vermessungspyramide aufstellte um mit ihrer Hilfe die Erdkrümmung
zu bestimmen.
Erst um 1870 begann
man ein Wegenetz einzurichten und zu markieren, da das Besteigen der Berge in
Mode kam. Wohl auch im Zuge dessen errichtete man das Stubenberghaus (siehe
Foto rechts), das 1890 erbaut wurde.
Die Lage des Stubenberghauses am
Schöckl ist jedoch keineswegs zufällig gewählt: Da die Stadt Graz sich
finanziell an dem Bauvorhaben beteiligte, wurde verlangt, dass das
Stubenberghaus auch von Graz aus zu sehen sein könnte. Das Stubenberghaus wurde
lange auch als Wetterstation betrieben und von wo aus mehrmals am Tag die
aktuellen Wetterdaten ins Tal gefunkt wurden, unter anderem natürlich auch zum
Flughafen
Graz-Thalerhof, bis es von einer
elektronischen Version abgelöst wurde. Heute wird das Stubenberghaus als
Gasthof betrieben.
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In dem dadurch immens verbreiterten
Grabenbruch entsteht ein Meer ,in welchem sich in Jahrmillionen große Massen
an Sedimenten absetzen.
In der Unterkreide beginnt die
Afrikanische Platte wider nach Norden zu drängen, wobei sich die kontinentalen
Platten treffen und des zur Aufformung der Alpen (Kalk-) kommt, aus dem auch
der Schöckl zum Teil besteht. (Siehe Kapitel: „Aufbau“)
3.2Aufbau
Grobe Übersicht des geologischen
Aufbaues des Schökls:
1)Schöcklkalk:
Der Schöcklkalk
entstand im Paläozoikum (siehe Entstehung) und ist eine bis zu 600 m mächtige
Schicht, die von Westen nach Osten einfällt, und dem Schöckl seine typische Asymmetrie
verleiht. Der Schöklkalk besteht zu einem Großteil aus Muscheleinlagerungen.
Kalk lässt sich übrigens ganz leicht selber nachweisen, entweder mit Salzsäure
oder mit Schnellentkalker
Da Kalk
sehr Wasser durchlässig ist, gibt es im Bereich des Schöcklkalkes keinerlei Quellaustritte!
2)Glimmerschiefer:
Glimmerschiefer ist im
Gegensatz zum Kalk viel weicher, und wird somit leichter abgetragen. Dies erklärt
unter anderem die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit am fuße des Schöckls (sanft
ansteigend, weicher Waldboden) gegenüber der Schöcklkalkschicht weiter
oben (steiles Gelände, sichtbar aus dem Boden herausragende Felsen).
Siehe Foto vorherige Seite: Im Bereich des Parkplatzes und der
Talstation ist ein sanfter Anstieg zu sehen, und Plötzlich beginnt das Gelände
erheblich stärker zu steigen.
3)St. Radegunder Kristall:
Der St. Radegunder
Kristall befindet sich zwischen der ersten und zweiten Grenzschicht und ist
vom Schöckelkalk überzogen.
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3.3Formen
Im Schöcklkalk, aus
dem der Schöckel zu einem großen Teil besteht, können sich auch so genannte
Karstformen ausbilden. Karstformen können sich bilden wenn
Calciumcarbonathältiges Gestein vorhanden ist wie eben Kalk.
Dabei löst der
Regen mit Hilfe CO² das Gestein (Carbonatgestein) und
es können für den Karst typische
Formen entstehen:
1)Dolinen:
Dolinen sind tiefe
Krater deren Durchmesser von einigen Metern bis hin zu einigen hundert
Metern reichen kann. Entstehen können Dolinen entweder indem sie langsam
aus dem Untergrund heraus gelöst werden, oder sie entstehen durch den
Einsturz eines großen Hohlraums unter der Erde, so das große Dolinen
sozusagen „freigelegt“ werden.
Solche Einsturzdolinen haben aber meist einen größeren
Maßstab als solche die natürlich aus dem Boden heraus gewaschen wurden.
Am Schöckel finden wir
natürlich auch solche Formen. Bekannt ist unter anderem die „Ochsenlacke“
eine große Doline.
2)Karren:
Karren können in Form
von herausgewaschenen beziehungsweise chemisch herausgelösten Rillen im
cm Bereich vorkommen, können aber auch in Form von großen Spalten auftreten.
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3)Höhlen:
Außerdem können auch
tiefe Höhlen entstehen, so wie die bekannten Wetterlöcher am Schöckl: das
große-, und das kleine Wetterloch. Ihr Image als Wettermacher habe sie wahrscheinlich
daher bekommen, da im Winter oftmals Dampfschwaden aus diesen Höhlen aufsteigt,
da sich die im inneren
dieser Höhlen befindende Luft wärmer sein kann, als die Außentemperatur.
Der Ausdruck des Karstes entstand
erstmals rund um Triest und bedeutet wahrscheinlich soviel wie: „Stein oder
Karg“, da sich in diesem Gebiet große Karstfelder befinden: es seien hier nur
zwei Beispiele genannt: zum einen die Plitvicer Seen und zum anderen der
Nationalpark Paklenica mit der dazugehörigen bekannten Schlucht.
4.Klima
Das Klima am Schöckl ist eigentlich
Kontinental geprägt, allerdings werden durch starke am Schöckl auftretende
Winde die Kontinentalen Einflüsse oftmals verwischt. Dadurch wird auch die
Messung des Niederschlages oft erschwert, aber das gerundete Mittel des
Niederschlages beträgt rund: 993 mm pro Jahr.
Die Mittel eines Jahres sehen
folgendermaßen aus:
Jedoch gibt es je nach Exposition
gravierende Unterschiede in der Sonnenbestrahlung. So ist die Sonnenbestrahlung
im Süden und Südosten fast doppelt so hoch wie im Norden und Nordewesten.
Dadurch entsteht an den Südliche
Hängen ein starke Thermik die auch unter Paraglidern in bekannt und geschätzt
ist.