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Der Schöckl .doc

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Faculty
Environmental Science
Discipline
Geo Sciences
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Excursion report
University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008
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EXKURSIONSBERICHT

SCHÖCKL

29.10. 2008

verfasst von

Stefan EGGER

auf der Grundlage der Exkursionserläuterungen von

Mag.rer.nat. HOLZNER

sowie

des Skripts „Einführung in die Physiogeographie 1“ von Univ.-Prof. Dr.phil. Eicher

Bildern aus dem Internet


Inhaltsverzeichnis


1.Vorwort.................. 3

2.Geschichte................... 3

3.Geologie

3.1Entstehung................... 4

3.2Aufbau................... 4

3.3Formen................... 6

4.Klima................ 7

5.Vegetation.................... 8

6.Bevölkerung................ 9

7.Bildnachweis ...................... 10


1.Vorwort

 

Als wir uns um 9:30 bei der Talstation trafen herrschte zu unser aller missfallen Schlechtwetter mit starkem Nebel und leichtem Regenfall. Wir entschlossen uns dennoch zu Fuß den Berg zu bewältigen, aber leider wurde das Wetter nicht besser, sondern eher schlechter.

Nachdem ein Teil der Gruppe in dem dichten Nebel fast abhanden gekommen wäre, beschlossen wir den Rest der Exkursion im Stubenberghaus zu beenden.

Als es Zeit zum Aufbruch wurde, benötigte es keine lange Diskussion und wir fuhren mit der Gondel zurück ins Tal.

Alles in allem eine spannende und vor allem Interessante Exkursion, auch wenn das Wetter nicht unbedingt auf unserer Seite war.

 

2.Geschichte

 

Die erste Urkundliche Erwähnung fand der Schöckl im Jahr 1147 unter dem Namen „Sekkel“.

Im 14Jh Wurde dann der Name „Schöckl“ gebräuchlich. Heute auch oftmals fälschlicherweise „Schöckel“ geschrieben.

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Obwohl die Berge schon seit frühester Zeit landwirtschaftlich genutzt wurden, sind sie lange als etwas bedrohliches, finsteres ja sogar schreckliches angesehen worden. Ein Beleg und gutes Beispiel hierfür sind die unzähligen Legende und Mythen die sich um den Schöckl ranken.

Unter anderem die vielen Geschichten über die Wetterlöcher am Schöckl oder die „Schöckl Hex“, die auch heute noch allgegenwärtig ist, indem sie der Sommerrodelbahn am Schöckl ihren Namen verleiht, der: „Hexenexpress“. Der Schöckl war auch lange als der Blocksberg von Graz bekannt und teilweise auch gefürchtet.

Die erste Besteigung einer heute Bekannten Persönlichkeit wurde von Johannes Kepler unternommen, der auf dem Schöckl eine Vermessungspyramide aufstellte um mit ihrer Hilfe die Erdkrümmung zu bestimmen.

Erst um 1870 begann man ein Wegenetz einzurichten und zu markieren, da das Besteigen der Berge in Mode kam. Wohl auch im Zuge dessen errichtete man das Stubenberghaus (siehe Foto rechts), das 1890 erbaut wurde.

Die Lage des Stubenberghauses am Schöckl ist jedoch keineswegs zufällig gewählt: Da die Stadt Graz sich finanziell an dem Bauvorhaben beteiligte, wurde verlangt, dass das Stubenberghaus auch von Graz aus zu sehen sein könnte. Das Stubenberghaus wurde lange auch als Wetterstation betrieben und von wo aus mehrmals am Tag die aktuellen Wetterdaten ins Tal gefunkt wurden, unter anderem natürlich auch zum Flughafen

Graz-Thalerhof, bis es von einer elektronischen Version abgelöst wurde. Heute wird das Stubenberghaus als Gasthof betrieben.

 

3.Geologie

 

3.1Entstehung

 

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In dem dadurch immens verbreiterten Grabenbruch entsteht ein Meer ,in welchem sich in Jahrmillionen große Massen an Sedimenten absetzen.

In der Unterkreide beginnt die Afrikanische Platte wider nach Norden zu drängen, wobei sich die kontinentalen Platten treffen und des zur Aufformung der Alpen (Kalk-) kommt, aus dem auch der Schöckl zum Teil besteht. (Siehe Kapitel: „Aufbau“)

3.2Aufbau

 

Grobe Übersicht des geologischen Aufbaues des Schökls:



1)Schöcklkalk:

Der Schöcklkalk entstand im Paläozoikum (siehe Entstehung) und ist eine bis zu 600 m mächtige Schicht, die von Westen nach Osten einfällt, und dem Schöckl seine typische Asymmetrie verleiht. Der Schöklkalk besteht zu einem Großteil aus Muscheleinlagerungen. Kalk lässt sich übrigens ganz leicht selber nachweisen, entweder mit Salzsäure oder mit Schnellentkalker

Da Kalk sehr Wasser durchlässig ist, gibt es im Bereich des Schöcklkalkes keinerlei Quellaustritte!

2)Glimmerschiefer:

Glimmerschiefer ist im Gegensatz zum Kalk viel weicher, und wird somit leichter abgetragen. Dies erklärt unter anderem die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit am fuße des Schöckls (sanft ansteigend, weicher Waldboden) gegenüber der Schöcklkalkschicht weiter oben (steiles Gelände, sichtbar aus dem Boden herausragende Felsen). Siehe Foto vorherige Seite: Im Bereich des Parkplatzes und der Talstation ist ein sanfter Anstieg zu sehen, und Plötzlich beginnt das Gelände erheblich stärker zu steigen.

 

3)St. Radegunder Kristall:

Der St. Radegunder Kristall befindet sich zwischen der ersten und zweiten Grenzschicht und ist vom Schöckelkalk überzogen.

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3.3Formen

Im Schöcklkalk, aus dem der Schöckel zu einem großen Teil besteht, können sich auch so genannte Karstformen ausbilden. Karstformen können sich bilden wenn Calciumcarbonathältiges Gestein vorhanden ist wie eben Kalk.

Dabei löst der Regen mit Hilfe CO² das Gestein (Carbonatgestein) und

es können für den Karst typische Formen entstehen:

1)Dolinen:

Dolinen sind tiefe Krater deren Durchmesser von einigen Metern bis hin zu einigen hundert Metern reichen kann. Entstehen können Dolinen entweder indem sie langsam aus dem Untergrund heraus gelöst werden, oder sie entstehen durch den Einsturz eines großen Hohlraums unter der Erde, so das große Dolinen sozusagen „freigelegt“ werden.

Solche Einsturzdolinen haben aber meist einen größeren Maßstab als solche die natürlich aus dem Boden heraus gewaschen wurden.

Am Schöckel finden wir natürlich auch solche Formen. Bekannt ist unter anderem die „Ochsenlacke“ eine große Doline.

2)Karren:

Karren können in Form von herausgewaschenen beziehungsweise chemisch herausgelösten Rillen im cm Bereich vorkommen, können aber auch in Form von großen Spalten auftreten.

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3)Höhlen:

Außerdem können auch tiefe Höhlen entstehen, so wie die bekannten Wetterlöcher am Schöckl: das große-, und das kleine Wetterloch. Ihr Image als Wettermacher habe sie wahrscheinlich daher bekommen, da im Winter oftmals Dampfschwaden aus diesen Höhlen aufsteigt,

da sich die im inneren dieser Höhlen befindende Luft wärmer sein kann, als die Außentemperatur.

Der Ausdruck des Karstes entstand erstmals rund um Triest und bedeutet wahrscheinlich soviel wie: „Stein oder Karg“, da sich in diesem Gebiet große Karstfelder befinden: es seien hier nur zwei Beispiele genannt: zum einen die Plitvicer Seen und zum anderen der Nationalpark Paklenica mit der dazugehörigen bekannten Schlucht.

4.Klima

 

Das Klima am Schöckl ist eigentlich Kontinental geprägt, allerdings werden durch starke am Schöckl auftretende Winde die Kontinentalen Einflüsse oftmals verwischt. Dadurch wird auch die Messung des Niederschlages oft erschwert, aber das gerundete Mittel des Niederschlages beträgt rund: 993 mm pro Jahr.

Die Mittel eines Jahres sehen folgendermaßen aus:

Jahresmittel

Sommer

12°

Winter

-3,4°

Jedoch gibt es je nach Exposition gravierende Unterschiede in der Sonnenbestrahlung. So ist die Sonnenbestrahlung im Süden und Südosten fast doppelt so hoch wie im Norden und Nordewesten.

Dadurch entsteht an den Südliche Hängen ein starke Thermik die auch unter Paraglidern in bekannt und geschätzt ist.


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