Schriftliche Ausarbeitung einer didaktisch-methodischen
Handlungseinheit
Thema: St. Nikolaus
Zielgruppe:
Kindergartenkinder im Alter von 3 - 6 Jahren
Rahmenthema:
Weihnachten
Theoretische Vorüberlegungen zum Inhalt
der Handlungseinheit:
"Bestimmt
kennt ihr Sankt Nikolaus,
den
guten, heil´gen Hernn!
Kommt
jedes Jahr in unser Haus,
hat
alle Kinder gern.
Und
was er ihnen mitgebracht,
steckt
er in ihre Schuh´,
stapft
durch die lange Winternacht
und
gönnt sich nirgends Ruh´.
Sein
braves weißes Eselein
begleitet
ihn zum Glück.
Und
sollt Nik´laus müde sein,
dann
trägt es ihn ein Stück."
Das Buch, das von Ingrid Uebe geschrieben wurde, erzählt
in Reimen die Legenden vom heiligen Nikolaus.
In den ersten Seiten wird die Kindheit von Nikolaus
erzählt. Wie er früh seine Eltern verlor und Nachts vor Kummer nicht schlafen
konnte. Dadurch ging er nachts oft auf die Straßen um den armen Kinder Essen zu
bringen. Als junger Mann machte er sich auf Pilgerfahrt, die in Myra endet, wo
er zum Bischof geweiht wird.
Eines Sommers zog in Myra ein glühend heißer Sommer
ein und Bischof Níkolaus bittet Gott um Hilfe:
"Ich
weiß nicht mehr, wie´s weitergeht!
Sag
mir, was soll ich tun!"
Gott sprach:
"Lenk
deinen Schritt gleich morgen früh zum Meer!
Nimm
auch zwei große Körbe mit!
Sind
die auch jetzt noch leer,
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mit
bestem Weizen sein.
Die
Last, die allen Hunger stillt,
trägt
dir dein Eselein."
Im Hafen lagen Schiffe, die bis zum Rand hin mit
Korn gefüllt waren. Nikolaus überredete die Schiffer die Körbe mit Korn zu füllen.
Die Leute waren glücklich, dass das Hungern vorbei war und durch ein Wunder
empfing der Kaiser seine volle Fracht. Es fehlt nicht ein Korn.
"O
lieber heil´ger Nikolaus!
Du
bist der Kinder Freund.
Du
teilst uns deine Gaben aus,
willst
nicht, dass eines weint.
Du
willst - und das so lange schon - ,
dass
jedes fröhlich lacht.
Du
bist ja unser Schutzpatron
und
gibst gut auf uns Acht.
Wir
wissen längst, dass du uns liebst.
Das
freut uns alle sehr.
Und
wenn du uns was Süßes gibst,
dann
freut uns das nocht mehr."
Bezug zur Lebenswelt der Adressaten:
Die Kinder im Kindergarten wissen natürlich, dass es
Nikolaus gibt/gegeben hat. Doch sie wissen kaum, wieso wir St. Nikolaus feiern,
woher der Brauch kommt und was der Brauch bedeutet.
Ziele:
Ziel ist es, dass die Kinder die Geschichte von St.
Nikolaus kennen lernen und erfahren, wieso wir diesen Tag feiern und dass es an
diesem Tag nicht nur ums Süßigkeiten schenken geht.
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Inhaltliche und methodische Schritte mit
kurzen didaktischen Erläuterungen:
Kreisbildung:
Sich als Teil einer Gruppe erleben; andere Mitglieder der Gruppe wahrnehmen Ein
Mittebild entwickeln: Regt Neugierde, Erwartung, Spannung; Ist Anlass zu
Assoziationen (weckt Bilder, Vorstellungen, Erinnerungen)
Anzünden
der Gebetskerze: Damit die Kinder zur Ruhe kommen und sich auf den Mittelpunkt
des Kreises konzentrieren können
Das
vorbereitete Bodenbild führt zum Thema hin. Unter Tüchern liegt Obst, Nüsse,
Brot und Süßigkeiten, die die Kinder abwechselnd aufdecken und benennen dürfen.
Die Kinder berichten aus ihrer Erfahrung, was sie mit den Lebensmitteln
verbinden und lenken somit auf die St. Nikolaus Geschichte.
Anschließend
wird das Bilderbuch vorgetragen und die Kinder werden aktiv miteinbezogen.
Nach
Abschluss der Geschichte werden die Kinder aufgefordert die Geschichte in
eigenen Worten wiederzugeben
Zum
Abschluss bekommen die Kinder eine Überraschung und als Weiterführung wird in
den nächsten Tagen das nachfolgende Gedicht geübt
"O
lieber heil´ger Nikolaus!
Du
bist der Kinder Freund.
Du
teilst uns deine Gaben aus,
willst
nicht, dass eines weint.
Du
willst - und das so lange schon - ,
dass
jedes fröhlich lacht.
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und
gibst gut auf uns Acht.
Wir
wissen längst, dass du uns liebst.
Das
freut uns alle sehr.
Und
wenn du uns was Süßes gibst,
dann
freut uns das noch mehr.“
Quellen:
Buch von Ingrid Uebe „Die Geschichte von Sankt
Nikolaus“
"O
lieber heil´ger Nikolaus!
Du
bist der Kinder Freund.
Du
teilst uns deine Gaben aus,
willst
nicht, dass eines weint.
Du
willst - und das so lange schon - ,
dass
jedes fröhlich lacht.
Du
bist ja unser Schutzpatron
und
gibst gut auf uns Acht.
Wir
wissen längst, dass du uns liebst.
Das
freut uns alle sehr.
Und
wenn du uns was Süßes gibst,
dann
freut uns das noch mehr.“
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