Der Leiermann
Das Stück „der Leiermann“, geschrieben von Wilhelm Müller,
ist das letzte Stück aus dem, aus 24 Liedern bestehenden, Liederzyklus „die
Winterreise“, und wurde 1827 von Franz Schubert vertont. Das Kunstlied
thematisiert die ausweglose Situation in der sich das lyrische Ich befindet und
seinen Überlegungen ob er dem Tod folgen soll.
Das Lied besteht aus drei Strophen. Die erste Strophe fängt
an mit den Worten „Drüben hinterm Dorfe, steht ein Leiermann(Z.1)“, was
darstellen soll, dass das lyrische Ich sich am Ende seines Lebens befindet,
wobei der Leiermann für den Tod steht und vom Leben ausgeschlossen ist. „Und
mit starren Fingern, dreht er was er kann(Z.2)“ Die starren Finger sind eine
Bezeichnung für das Alter des Leiermanns, da der Tot schon immer besteht und es
ihn auch immer geben wird.
Er wird niemals aufhören seine immer gleichbleibende
Leier zu drehen, also der Tod wird jeden einholen und man kommt niemals davon
los. „Barfuß auf dem Eise, wankt er hin und her(Z.3)“ Die Kälte wenn man Barfuß
auf dem Eis steht, sorgt für eine Gefühllosigkeit, die in diesem Fall die
Gefühllosigkeit des Todes darstellen soll, der hin und her wankt vom einen zum
anderen und den Gefühlen ein Ende bringt. „Und sein kleiner Teller, bleibt ihm
immer leer(Z.4)“ Das Essen ist ein Symbol von Leben und wird von ihm nicht
gebraucht, was für den ewigen Tod steht, da niemals wieder etwas zum Essen
benötigt wir.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Er trotz allen Abneigungen und keiner kann ihn verdrängen, denn
der Tod wird jeden einholen und keiner kann sich vor ihm retten. So wie die
Leier des alten Manne nimmer still steht, wird auch der Lauf des Lebens ewig
weiter gehen.
Die dritte Strophe nimmt Bezug auf das lyrische Ich. Dort
spricht das lyrische Ich persönlich „Wunderlicher Alter, soll ich mit dir
geh´n?(Z.8) Willst zu meinen Lieder, deine Leier dreh´n?(Z.9)“ Dies ist der
Schlusssatz des Liederzyklus und stellt auch inhaltlich das Ende dar. Das
lyrische Ich möchte den Tod annehmen und mit dem „Leiermann“ gehen. Er nimmt
den Lauf des Lebens an und hat keine Angst vor dem Tod.
Während dm ganzen Lied herrscht eine sehr ernste Stimmung.
Dies wurde vom Komponisten geschaffen, indem er das ganze Lied in A-Moll
schrieb, was sehr gut zu Tod und Verzweiflung passt. Auch das langsame Tempo
und die leise Lautstärke des Liedes tragen zu der ernsten Stimmung bei. Die
Zeitlosigkeit des Todes, das ständige wiederholen der Leier, die die
Wiederholung des Todes wiederspiegelt, wird durch die Begleitmelodie, die
während dem ganzen Lied immer mit der A-E Quinte wiederholt wird,
unterstrichen.
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Inhalt. Der Tod wird nun nicht mehr abgestoßen und wird im Gegensatz zu den
ersten beiden Strophen direkt angesprochen. Dies macht sich auch in der Musik
bemerkbar, da hier ebenfalls ein Melodiewechsel stattfindet. An der Stelle wo
das lyrische Ich Hoffnung bekommt werden auch die Töne höher.
Im großen und ganzen wird die traurige und verzweifelte
Stimmungen des lyrischen Ichs durch Text und Melodie sehr gut dargestellt.
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