Der kalte Krieg
Entstehung des Kalten Krieges
1943 – 1949
Im zweiten Weltkrieg kämpften die USA,
England und die Sowjetunion gemeinsam gegen das nationalsozialistische
Deutschland, alle drei waren an der Niederwerfung von Deutschland interessiert.
Bei der Konferenz von Casablanca in Teheran wurde eine enge Zusammenarbeit der
drei Alliierten beschlossen.
Aber schon bei der Konferenz von Jalta
und Potsdam offenbarten sich erste Risse, es gab Meinungsunterschiede über die
Nachkriegsordnung zwischen den Westmächten und der Sowjetunion. Dabei merkte
man, dass das Bündnis ein reines Zweckbündnis war, da die westlichen Alliierten
die Ausdehnung der Sowjetunion akzeptierten weil sie auf sie angewiesen waren.
Die gemeinsame Deutschlandpolitik, die
in Potsdam beschlossen wurde erwies sich als unrealistisch. Die USA schlugen
daraufhin unter Truman einen antisowjetischen Kurs ein, und versuchten mithilfe
des Marshall- Plans gegen den Kommunismus und die Blockbildung vorzugehen. Der
Marshall-Plan war ein Plan der USA sie wollten Westeuropa mit viel Geld beim
Wiederaufbau finanziell unterstützen. Die Sowjetunion verbot den Staaten auf
die sie Einfluss hatte die Teilnahme am Wiederaufbau Europas.
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Der West-Ost-Konflikt breitete sich auf
die ganze Welt aus.
Der Kalte Krieg
1959 - 1962
Asien blieb von den Auseinandersetzungen zwischen den USA
und der Sowjetunion bis 1949 weitgehend verschont, was sich allerdings änderte
als Nordkorea, welches von den Sowjetunion unterstützt wurde in Südkorea
einmarschierte und somit den Koreakrieg auslöste.
Aufgrund dessen wurden Wege der Aufnahme Westdeutschlands in
die NATO geschaffen. Da dies eine Bedrohung für die Sowjetunion dargestellt
hätte, wollte Stalin der damalige Diktator die Wiedervereinigung und
Neutralisierung Deutschlands, aber ohne Erfolg.
Mit dem Tod Stalins 1953 fand im Ostblock eine innerpolitische
Liberalisierung statt, was zu Aufständen führte. Daraufhin führte Chruschtschow
einen Entspannungskurs durch, welcher auch das Konzept der friedlichen
Koexistenz beinhaltete, wodurch ein Gleichgewicht der beiden Großmächte
erschaffen wurde und ein dritter Weltkrieg verhindert wurde.
Durch die Pariser Verträge 1955 wurde der Westen
Deutschlands in die NATO aufgenommen. Daraufhin reagierte der Ostblock mit der
Gründung des Warschauers Pakt, sozusagen ein Gegenüber.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Die Rote Armee war die Militärdoktrin der Sowjetunion, die viel
auf Luftangriffe setzte und alles mit Strategie versuchte zu regeln.
Die DDR hatte ein Problem mit der Abriegelung der
innerdeutschen Grenze, denn viele wollten in den Westen fliehen und somit
verringerte sich die Anzahl der Arbeitskräfte und die Wirtschaft stockte.
Gleich darauf folgte die zweite Krise den die Führung der DDR ließ die Grenze
nach Westen schließen und errichtete 1961 die Berliner Mauer.
Danach verhängte die USA ein Handelsembargo gegen Kuba, das
heißt nichts durfte nach Kuba exportiert oder von Kuba importiert werden, und
die Karibikinseln schlossen sich dem Ostblock an.
Daraufhin begann die USA mit der Invasion in der
Schweinebucht, einen militärischen Angriff auf Kuba um Fidel Castro, den Führer
zu stürzen und gegen die Revolution zu kämpfen, aber es misslang.
1962 entdeckten Flugzeuge der USA sowjetische Raketenbasen
auf Kuba, und die USA verordnete eine Seeblockade, das heißt eine militärische
Blockade verhindert das Erreichen der Sowjetunion von Handelsschiffen oder
KriegsschiffenE.
Es kam erneut fast zu einem Weltkrieg.
Entspannung und Koexistenz 1963 -1985
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In der Phase der Entspannung setzten
beide Großmächte auf Abrüstung, da sie einerseits die Ausgaben für die Rüstung
senken wollten, und andererseits einen Konflikt versuchten zu verhindern.
Die Folge der Entspannung:
-
USA und die UdSSR unterzeichneten das
SALT-I-Abkommen. Die beiden Supermächte verpflichteten sich darin zum Abbau von
Konflikten und internationalen Spannungen
-
Die zweite Folge war die KSZE-Schlussakte von
Helsinki, Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, wurde
unterschrieben.
-
Dann kam der NATO-Doppelbeschluss, 572 amerikanische Mittelstreckenraketen sollten in der Bundesrepublik, Großbritannien und Italien ab 1983
stationiert werden und das "eurostrategische Gleichgewicht" sichern.
Zugleich wurden der sowjetischen Regierung Verhandlungen über eine Begrenzung
oder gänzliche Abschaffung der Mittelstreckenwaffen angeboten.
Nach dem Einmarsch der Roten Armee der
Sowjetunion in Afghanistan war das West-Ost Verhältnis wieder am Tiefpunkt.
1985 – 1991 Ende des Kalten Krieges
1985 hat der damalige Staatschef der
Sowjetunion, Michael Gorbatschow zwei Begriffe geprägt.
Glasnost: Öffnung im Denken und in der
Wirtschaft
Perestroika: Öffnung in der Politik
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In den anderen Ostblockländern kam es
ebenfalls zu Demokratiebewegung, die friedlich aber manchmal auch blutig
verliefen.
Nachdem in Ungarn eine Revolution
stattgefunden hatte, wurde es den DDR Bürgern ermöglicht in den Westen zu
flüchten. Nach der Öffnung der grünen Grenze, ist eine offene Grenze die nur
selten bewacht wird, artete diese Flucht in eine Massenflucht aus, was zu
enormen politischen Problemen führte.
Somit waren der Fall der Berliner Mauer
und die Wiedervereinigung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten.
Blockübergreifende Organisationen
gewannen an Bedeutung, viele der ehemaligen Ostblockstaaten strebten nach einer
Eingliederung in das westliche Bündnis.
Eine neue Weltordnung war geschaffen, wo
es so aussieht als wäre die USA die neue Großmacht.
Warum hieß der kalte Krieg „kalter
Krieg“?
Er hieß so, weil es nie zu einer
direkten Konfrontation zwischen den USA und der UdSSR kam. Die
Auseinandersetzungen fanden weder auf amerikanischen noch auf russischem Boden
statt.
Dafür wurde in Stellvertreterkriegen
gegeneinander gekämpft.
Stellvertreter Kriege waren Kriege, in
denen die Konfliktparteien finanziell mit Waffen oder mit Militärberatung von
den Supermächten unterstützt wurden.
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